Montag, 15. Februar 2016

So gesehen: Gemeinsam feiert und lacht sich gut

Mein Gott! So schön kann Kirche sein, zumindest, wenn sie, wie am Samstagabend zum Pfarrkarneval „Firlefanz im Engelkranz“ einlädt.

Kein Firlefanz, sondern Tanz, Musik und gut gewürzter Wortwitz, der auch vor kirchlichen Autoritäten keinen Halt machte, machten den frommen Karneval nicht nur fröhlich, sondern auch ein bisschen frech. So müssen Kirche und Karneval sein, wenn sie nicht nur von Frohsinn und Froher Botschaft reden, sondern sie auch leben wollen. Was uns der Pfarrkarneval von St. Engelbert und St. Mariae Rosenkranz auch für die Zeit nach Aschermittwoch lehrt, ist die Tatsache, dass man nur gemeinsam stark ist und am weitesten kommt, wenn jede(r), begreift, dass niemand eine Insel ist, sondern nur als Teil einer Gemeinschaft gut leben kann, in die sich jede(r) mit seinen Talenten einbringen kann, darf und muss, wenn wir auch morgen und übermorgen noch etwas zu lachen haben wollen.

Dieser Text erschien am 8. Februar 2016 in der Neuen Ruhr Zeitung

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