Mittwoch, 9. September 2026
Jung und stark
Donnerstag, 25. April 2024
Junge Schule
Schülerinnen und Schüler machen Schule. Das nahm die Schülervertretung an der Willy-Brandt-Schule in Styrum an einem von ihr organisierten Projekttag zum Thema Diskriminierung, sexualisierte Gewalt und Stress beim Wort.
Nachdem sie sich selbst mit einer Schulung darauf vorbereitet hatten, boten die Mitglieder der Schülervertretung ihren Mitschülern Workshops zu den genannten Themen an und präsentierten deren Ergebnisse am Abend des Projekttages der über die Schulgemeinde hinausgehenden interessierten Öffentlichkeit im Rahmen eines Marktes der Möglichkeiten.
"Was ihr heute hier gemeinsam erarbeitet habt zeigt uns, dass Rassismus und Diskriminierung an unseren Schulen keinen Platz habt. Deshalb: Macht weiter so!" lobte Bildungsdezernent David Lüngen das Enagagement der Schülerinnen und Lehrer, das durch die Assistenz der Lehrkräfte und externer Fachleute der Mülheimer Stadtverwaltung und der Mülheimer Sozialverbände unterstützt worden war.
Im Mittelpunkt der abschließenden Präsentation standen ein Schüler-Theaterstück, dass Mülheimer Opfer des Holocaust in Erinnerung rief und das Einreißen einer aus Pappkartons gebauten Mauer, hinter der eine vom Essener Bildhauer Roger Löcherbach geschaffene Holzskulptur Willy Brandt freigab. Zweifellos wäre Willy Brandt stolz auf das Engagement der Jugendlichen an der 1986 gegründeten und seit 1992 nach ihm benannten Schule gewesen.
„Wir haben uns besser kennengelernt und Mauern in unseren Köpfen abgebaut und wir haben gezeigt, dass Diskriminierung, Rassismus und sexualisierte Gewalt viele Gesichter haben können“, bilanzierte Schülersprecherin Farida Kepekpassi.
Donnerstag, 28. März 2024
Augen auf bei der Berufswahl
Was soll ich werden? Bei dieser lebensentscheidenden Frage, die man sie sich vor dem Schulabschluss zwangsläufig stellen muss, bekamen etwa 500 Mülheimer Oberstufenschüler und jetzt eine Entscheidungshilfe. Eine Berufsmesse in der Hochschule Ruhr West, zu der die drei Mülheimer Rotarier Clubs eingeladen hatten, machte es möglich.
Die Bandbreite in der potentiellen Arbeitgeber, die sich im Foyer mit der Hochschule präsentierten, um potenziellen Berwerberinnen und Bewerbern Rede und Antwort zu stehen, reichte von der Bundeswehr über die Sparkasse und die Hochschule Ruhr West bis hin zum IT-Unternehmen Turck und der im Pflegebereich aktiven Contilia Gruppe. Der eine oder andere junge Messebesucher vermissten allerdings Informationsangebote aus dem Handwerk. Insgesamt stieß die Berufsbörse auf dem Hochschulparkett bei allen Beteiligten auf Gegenliebe.
So nutzten einige Oberstufenschü ler zum Beispiel die Gelegenheit, um sich im Rahmen einer Medizinpräsentation über die Möglichkeiten zu informieren, wie man auch mit einem Numerus Clausus jenseits der 1,0 den Weg ins gewünschte Medizinstudium finden kann. Wer mit den angehenden Abiturienten ins Gespräch kam, konnte feststellen, dass es ihnen bei der Berufswahl weniger um eine möglichst hohen Verdienst, sondern vor allem um soziale Anerkennung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ging. Während einige der jungen Berufstätigen von morgen nach einem krisensicheren Arbeitsplatz Ausschau hielten, liebäugelten andere mit einer beruflichen Selbstständigkeit oder mit einem ortsunabhängigen Online-Arbeitsplatz, der sie in die Lage versetzen würde, wie es ein Schüler sagte, "möglichst viel zu erleben und von der Welt zu sehen, weil mein Horizont nicht auf seinem heutigen Status begrenzt bleiben sollte, ehe ich mich vielleicht mit dem Thema Familiengründung auseinandersetze."
Dass die HRW bereits zum zweiten Mal als Gastgeber ihre großzügigen Räumlichkeiten für die früher vor Ort in den Gymnasien organisierte Berufsorientierungsmesse der Mülheimer Rotarier zur Verfügung gestellt hatte, kam bei Schülern, Lehrern und Arbeitgebern gleichermaßen gut an, werden doch viele der jungen Messebesucher nach ihrem Abitur studieren, ob an der HRW oder an einer anderen Hochschule. Da konnte es ihnen nicht schaden, vorsorglich schon mal etwas Uni-Luft zu schnuppern.Freitag, 22. Dezember 2023
Ehrenamt bildet
„Man merkt, was im Leben wirklich wichtig ist.“ So beschreiben die Schülerinnen Paula Bakum und Alma Weddiege die wichtigste Erfahrung ihres ehrenamtlichen Engagements in dem vom Deutschen Roten Kreuz betreuten Flüchtlingsdorf an der Mintarder Straße in Saarn. Immer wieder mittwochs gehen die beiden Oberstufenschülerinnen ins Saarner Flüchtlingsdorf, um dort vor allem mit Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine zu malen und zu basteln. „Es macht Freude zu sehen,“ dass die Kinder und Jugendlichen für eine kurze Zeit ihren schwierigen Alltag ausblenden können und uns auch aus ihrem Familienleben erzählen“, erklärt Paula Bakum. Sie möchte nach ihrem Abitur Architektur studieren.
„Wir haben die Kinder und Jugendlichen, mit denen wir im
Gemeinschaftsraum des DRK-Dorfes malen und basteln gebeten etwas zu malen, was
sie glücklich macht“, schildert ihre Mitschülerin Alma Weddiege, wie es zum Kinderkunst-Adventskalender
kam, der jetzt die Wand vor dem Schulsekretariat schmückt. Die letzten beiden
Bilder des gemalten und in Herzform aufgehängten Kalenders packten am letzten
Schultag vor den Weihnachtsferien Schulleiterin Angela Huestegge und ihre
Stellvertreterin Tanja Weymann aus. Auch Paulas Bruder, der SPD-
Landtagsabgeordnete Rodion Bakum machte sich auf Einladung seiner Schwester vor
Ort ein Bild.
„Wir sind nicht allein mit unserem ehrenamtlichen Engagement.
Auch andere Mitschülerinnen und Mitschülern aus der 12. Jahrgangsstufe machen
vergleichbare Angebote zum Beispiel im Raphaelhaus oder in der Grundschule Krähenbüschken.
Sie geben Kindern und Jugendlichen zum Beispiel Nachhilfe, zeigen ihnen, wie man
sich mithilfe von Yoga entspannt oder spielen mit Ihnen Hockey und Fußball“,
erklärt Alma Weddiege, die nach ihrem
Abitur erst mal ins Ausland gehen und dann wahrscheinlich Meeresbiologie
studieren möchte.
Die beiden
Schülerinnen haben ihren Adventskalender auch Mitschülern und Mitschülerinnen
aus den jüngeren Jahrgängen präsentiert und ihnen dabei auch kleine Texte
vorgelesen, in denen Kinder und Jugendliche aus der Ukraine beschreiben, was
sie glücklich macht. „Mich hat das Bild eines Jungen besonders betroffen
gemacht, das einen großen schwarzen Fleck zeigt, wozu der Junge geschrieben
hat: Mich macht nichts mehr glücklich, wodurch er die Traumatisierung durch den
Krieg in seiner Heimat zum Ausdruck bringt, sagt Schulleiterin Angela Huestegge,
deren Schule zurzeit von 1100 Kindern und Jugendlichen besucht wird.
Paula Bakum und Alma Weddiege sind ihrem Sport- und Spanischlehrer Jörn Schulz dankbar dafür, dass er als Mitglied des Vereins Be strong for Kids das Ehrenamtsprojekt für die Oberstufe am Gymnasium Broich zusammen mit dem Verein ins Leben gerufen hat und koordiniert. „Für uns war es wichtig, dass wir in einem Workshop auf unsere Kurse vorbereitet wurden und pädagogisches Handwerkszeug mitbekam um zu wissen wie wir in bestimmten Situationen mit den Kindern und Jugendlichen, die uns für eineinhalb Stunden pro Woche anvertraut werden, umgehen müssen und können, sagt Paula Bakum im Rückblick auf ihre Ehrenamtsprojekt. Ihr war es auch wichtig, bei den Präsentationen des Adventskalenders mit den jüngeren Mitschülerinnen und Mitschüler darüber ins Gespräch zu kommen, was für sie im Leben wirklich wichtig ist. Besonders oft bekamen sie und ihre Mitschülerin den Wunsch nach Frieden, Freundschaft und Liebe in der Welt und in der eigenen Familie zu hören.
Weitere Informationen über den Verein Be strong for Kids findet man im Internet
unter: www.bestrongforkids.de Weitere Informationen über Schulprojekte am
Gymnasium Broich findet man ebenfalls im Internet unter: www.gymnasium-broich.de
Gymnasium Broich & Be strong for kids & Über mich
Freitag, 13. Oktober 2023
Weil der Mensch was lernen muss
ehrer haben morgens Recht und nachmittags frei“, lautet ein Witz, den Lehrerinnen und Lehrer gelegentlich von Menschen zu hören bekommen, deren Schulzeit spätestens mit dem Abitur zu Ende gegangen ist. Der stellvertretende Otto-Pankok-Schulleiter, Ulrich Bender, geht sein 35 Jahren als Lehrer für Englisch, Musik und Darstellendes Spiel in die Schule. Im Gespräch mit der Lokalredaktion reflektiert er am UN-Welttag der Lehrkräfte (5. Oktober) Realität und Wandel seines Berufes.
Warum sind Sie Lehrer geworden?
Ulrich Bender: Weil ich mit und für Menschen arbeiten wollte. Ich darf junge Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung begleiten, fördern und unterstützen. Das ist ein sehr lebendiger und erfüllender Beruf, der aber von den Lehrenden auch viel Energie fordert.
Wie sieht es in Ihrem Beruf mit der sogenannten Work-Life-Balance aus?
Ulrich Bender: Die hat es im Lehrberuf so nie gegeben. Hier haben wir es mit einem Work-Life-Blending zu tun, in dem sich die Grenzen zwischen beruflichen und privatem leben nicht immer klar ziehen lassen. Schule ist heute ein Ganztagsbetrieb. Und auch wenn ich die Schule verlasse, verlässt mich mein Beruf nicht. Ich muss Unterrichtsstunden vor- und nachbereiten, Klausuren und Klassenarbeiten korrigieren oder mit Schülern, Eltern und Kollegen kommunizieren.
Brennt man da schnell aus?
Ulrich Bender: Die Gefahr besteht. Im Lehrberuf kann man nur gemeinsam überleben. Man braucht eine gute Teamarbeit im Kollegium und pädagogische Inseln, wie Arbeitsgemeinschaften oder Lehr- und Lernprojekte, die man individueller und kreativer gestalten kann.
Was macht einen guten Lehrer aus?
Ulrich Bender: Man muss junge Menschen mögen und sie ernst nehmen. Man darf sie mit seinem Fachwissen nicht überfrachten, sondern muss sie dort abholen, wo sie in ihrem Leben stehen. Das eigene Wissen ist wie ein Steinbruch, aus dem ich mir jeweils die Steine herausholen und auf das Maß bringen muss, dass ich in einer bestimmten Lerngruppe benötige, um mein Wissen auf die Lebenswirklichkeit der Schüler herunterbrechen zu können. Schüler müssen verstehen, was das erlernte Wissen mit ihrem Leben und mit der Gesellschaft, in der sie leben, zu tun hat.
Wie hat sich Ihr Beruf verändert?
Ulrich Bender: Wir leben heute in hektischen und aufgeregten Zeiten. Das wirkt sich auch auf den Schulalltag aus. Als Lehrer muss ich nicht nur Wissen vermitteln, sondern mich auch als persönlicher Coach, als Kommunikator, als Organisator und manchmal auch als Sozialpädagoge und Sozialarbeiter bewähren. Der Grund dafür ist die zunehmende Individualisierung unserer Gesellschaft, in der wir als Lehrende weniger Gemeinsamkeiten voraussetzen können und erst einmal eine Lerngemeinschaft bilden müssen.
Das klingt nach einer strukturellen Überforderung?
Ulrich Bender: Das kann es werden, wenn wir als Schule von unserer Gesellschaft nicht die personellen, technischen und räumlichen Möglichkeiten bekommen, die wir benötigen, um über die Wissensvermittlung hinaus grundsätzlich sinnvolle Bildungsziele wie etwa Inklusion, Integration, individuelle Förderung, digitale Medienkompetenz und kommunikative und soziale Kompetenz erreichen wollen und sollen.
Was würde Lehrenden und Lernenden das Leben leichter machen?
Ulrich Bender: Wir leben in der digitalen Informationsüberflutung, in der Wissen komplexer wird, aber auch schneller veraltet. Lehrende und Lernende müssen sich von der Illusion befreien, alles wissen zu können und alles wissen zu müssen. Deshalb müssen wir unsere Lehrpläne entschlacken und nicht mit immer mehr Inhalten überfrachten. Als Lehrende müssen wir den Lernenden ein solides Grundwissen vermitteln, dass ihnen in ihrem Leben helfen kann, ihr Wissen praktisch anzuwenden, aber auch kontinuierlich zu erweitern und zu aktualisieren. Wir brauchen heute vor allem die Fähigkeit, Informationen zu bewerten, auszuwählen und mit anderen Informationen so zu vernetzen, dass wir sie in unserem Alltag ganz praktisch anwenden können.
Was wünschen Sie sich für Lehrende und Lernende?
Ulrich Bender: Ich wünsche mir eine Schule, in der wir mit dem wohl kalkulierten Mut zur Lücke mehr Lerninseln haben, auf denen Lehrende und Lernende gemeinsam und kreativ Wissen entdecken und auf ihre Lebenswirklichkeit anwenden, so dass sie gemeinsam fürs Leben lernen und arbeiten und sich mit der so gewonnenen Zufriedenheit öfter als heute im Unterrichtsalltag ein Lächeln schenken können.
Mülheimer Presse & Otto-Pankok-Schule & Über mich
Dienstag, 1. August 2023
Baustelle Schule
„Wir haben heute mehr als nur einen Überblick erhalten, warum und wie 27,1 Millionen Euro hier im Schulzentrum Broich und damit in unsere Zukunft des Bildungsstandortes Mülheim investiert worden sind“, resümierte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Heiko Hendriks, nachdem sich seine Fraktionskollegen und er bei einer 90-minütigen Führung ein Bild von der Schulbaustelle zwischen Ritter- und Holzstraße gemacht hatten.
Die zuständige Projektleiterin beim Immobilienservice, Carolina Ramos und ihr Kollege Udo Kraft übernahmen die Präsentation der bautechnischen Details. Mit von der Partie waren bei der Sommerferientour der CDU-Fraktion auch Schuldezernent David Lüngen und die Leiterin des städtischen Immobilienservice, Susanne Ehmanns.
Die Chefin des Immobilienservice, Susanne Ehmanns, geht davon aus, „dass alle Bauarbeiten im und am Schulzentrum Broich in den Sommerferien 2024 abgeschlossen sein werden.“
Projektleiterin Ramos teilte den christdemokratischen Kommunalpolitikern mit, „dass wir im Gymnasium Broich jetzt mit unseren Bauarbeiten durch sind und nur noch an der Realschule Broich arbeiten müssen.“ Nach ihren Angaben werden beide Schulen zurzeit von insgesamt 2000 Mädchen und Jungen besucht und nutzen dabei eine Grundfläche von insgesamt rund 12.000 Quadratmetern.
„Das Gymnasium Broich war Mitte der 1960er Jahre das erste koedukative Gymnasium Mülheims“, erinnerte sich die stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Heidelore Paschmann an ihre Schulzeit, die sie 1968 mit dem Abitur am Gymnasium Broich abgeschlossen hatte. Auch Heiko Hendriks und sein Fraktionskollege Patrick Helmchen outeten sich beim Baustellenrundgang als ehemalige Schüler des Gymnasiums Broich. „Die Bedeutung des Schulstandortes zeigt sich auch darin, dass wir hier das einzige Gymnasium und die einzige Realschule links der Ruhr haben“, unterstrich Heiko Hendriks.
Nicht nur er bedauerte es angesichts wieder steigender Schülerzahlen, „dass wir uns als CDU-Fraktion nicht mit dem Vorschlag durchsetzen konnten, an den dafür geeigneten Stellen noch eine Etage draufzusetzen und damit einer suboptimalen Nutzung von Schulcontainern vorzubeugen.“ Beeindruckt zeigten sich die Baustellenbesucher aus der CDU-Fraktion von der gelungenen Gestaltung des Schulinnenhofes, von der modernen technischen Ausstattung der naturwissenschaftlichen Fachräume und von einer Photovoltaikfassade, die IS-Mitarbeiter Udo Kraft vorstellte, nicht ohne den wichtigen Hinweis auf das dankenswerte Sponsoring der Westenergie AG. Mit Blick auf die voranschreitende Digitalisierung des Schulalltags stellte Bildungsdezernent David Lüngen fest: „Wir können inzwischen immer mehr Schülerinnen und Schüler mit Tablet-PCs ausstatten, haben aber aufgrund der kommunalen Finanzsituation noch keine flächendeckende Bereitstellung von Schüler-Ipads realisieren können.“
Gymnasium Broich & Realschule Broich & CDU-Fraktion
Freitag, 7. April 2023
Akademische Osterferien
Mit einer Experimentalshow ist am Mittwochnachmittag die Osterakademie an der Luisenschule zu Ende gegangen. An drei Tagen haben 50 Luisenschülerinnen und Luisenschüler aus den Jahrgangsstufen 7 bis 10 70 Grundschülern aus den Klassen 3 und 4 naturwissenschaftliches und technisches Basiswissen vermittelt. "Die Osterakademie hat sich seit 2017 großartig entwickelt. Hier bringen sich Schülerinnen und Schüler mit Leidenschaft und kreativen Ideen ein. Viele Kinder, die an den ersten Osterakademien teilgenommen haben, gehören heute zu den lehrenden MINT-Helfern oder studieren nach ihrem Abitur an der Hochschule Ruhr-West oder arbeiten beim Max-Planck -Institut für Kohleforschung. Finanziert wird die Osterakademie in den MINT-Fächern durch das ZDI-Netzwerk der Stadt Mülheim an der Ruhr, das mir zu Beginn auch die Kontakte zu den anderen Kooperationspartnern wie dem Max-Planck-Institut für Kohle Forschung der Camera Obscura, dem Haus Ruhr Natur, der Rheinisch Westfälischen Wasserwerksgesellschaft RWW und der Hochschule Ruhr West vermittelt hat, erklärt Chemielehrerin Dr. Beate Schulte. Sie hat die Osterakademie initiiert und hält als Koordinatorin die organisatorischen Fäden in der Hand. Nach der abschließenden Experimentalshow beantwortete der am Max-Planck-Institut für Kohleforschung arbeitende Chemie-Nobelpreistraeger Professor Dr Benjamin List Fragen der MINT-Schüler und Schülerinnen. Sein wichtigster Rat an den Nachwuchs lautet: "Sucht euch beruflich etwas, was euch begeistert. Dann habt ihr ein schönes und erfülltes Leben. Und dann ist es auch egal, ob ihr einen Nobelpreis oder einen Oscar gewinnt. Chemie hat mich schon als Kind begeistert, ehe ich Chemie als Fach in der Schule hatte. Damals habe ich geglaubt, dass Chemiker alles wissen, weil sie sich mit Molekülen und Atomen beschäftigen und deshalb wissen, was die Welt zusammenhält, woher wir kommen und wohin wir gehen. Auch wenn ich diese Einstellung im Laufe meines Lebens relativieren musste, begeistert mich die Chemie bis heute Punkt und ich gehe jeden Tag gerne ins Institut, um mich dort mit meinen Doktoranden auszutauschen. Aktuell arbeite ich an der Frage, wie man klimaschädliches CO2 in Kohle zurückverwandeln könnte, gab List Einblick in die Motivation seiner Forschungsarbeit. Mit Blick auf in seine organische Katalysator Forschung, die z.B in der Herstellung von Kunststoffen und Medikamenten zum Einsatz kommt und die ihm 2021 den Chemie-Nobelpreis eingebracht hat, betont List: die Chemie kann das Leben der Menschen besser machen und das ist eine sehr erfüllende und glücklich machende Arbeit. Im Gespräch mit der Lokalredaktion lobt der Nobelpreisträger aus dem MPI am Kahlenberg: "Die Ostetakademie begeistert mich, weil sie einen ganz praktischen Beitrag dazu leistet, dass bei vielen Kindern und Jugendlichen vorhandene Interesse an den Naturwissenschaften auch zu aktivieren."
Mülheimer Presse & Luisenschule
Samstag, 5. Juni 2021
Früh studiert sich
Die gerade erst mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnete Grundschule am Dichterviertel und die im ehemaligen HausJugendgroschen an der Hahnenfähre ansässige Junior-Uni-Ruhr haben am 1. Juni eine Zusammenarbeit vereinbart. Rektorin Nicola Küppers und die ehrenamtliche Geschäftsführerin der Junior-Uni, Dagmar Mühlenfeld unterzeichneten an der Bruchstraße einen entsprechenden Kooperationsvertrag. Als erstes Gemeinschaftsprojekt wird es in den Sommerferien einen einwöchigen Junior-Uni-Kurs für 15 Mädchen und Jungen geben, die das Thema ihrer Sommerakademie selbst bestimmen können.
Mühlenfeld, die als ehemalige Leiterin der Luisenschule und als ehemalige Oberbürgermeisterin eine ausgewiesene Bildungspolitikerin ist, sagte bei der Vertragsunterzeichnung: „Wir freuen uns mit der gemeinschaftsgrundschule am dichterviertel eine mehrfach ausgezeichnete und gerade mit dem deutschen schulpreis Spezial in der Kategorie Bildungsgerechtigkeit fördern geehrte Grundschule für das Kooperationsnetzwerk gewonnen zu haben. Denn zum einen gehört auch für die junioruni Ruhe ein mehr an Bildungsgerechtigkeit zu unserem Leitzielen zum anderen ist es uns somit möglich einer großen Zahl von Schülerinnen und Schülern die Angebote der Junior Uni näherzubringen so können Sie herausfinden welche Talente in ihrem in ihnen schlummern außerdem werden sowohl die Ideen und Anregungen der Kinder als auch ihre formulierten Forschung Interessen und Fragen dazu beitragen das Kursangebot entsprechend ausrichten und weiterentwickeln zu können.“
Gemeinsame Ziele
Als gemeinsame Ziele werden in den Kooperationsvertrag unter anderem definiert: "Talente zu erkennen zu gewinnen und zu fördern neugierigen und wissensdurstigen jungen Menschen durch erproben experimentieren und forschen zu selbstwirksamkeit Erfahrung zu verhelfen und in jungen Menschen einen wissenschaftlich forschenden Habitus zu entwickeln und sie dabei zu unterstützen Wissenschaft Forschung und Technik als Instrumente zu erkennen mit deren Hilfe es gelingen kann positive Bilder und Vorstellungen von einer lebenswerten Zukunft zu entwerfen."
Für Nicola Küppers geht es vor allem darum, "unseren Kindern neue Möglichkeiten zu erschließen, um ihre persönlichen Stärken zu stärken und ihren Wissensdurst zu löschen." Auch wenn sich Küppers und Mühlenfeld keinen Illusionen über die materiellen Grenzen der Kooperation zwischen der in den Lehrplan des Landes eingebundenen Gemeinschaftsgrundschule im Stadtteil Eppinghofen und der allein spendenfinanzierten Junior-Uni-Ruhr hingeben, sind sie sich doch einig: "Unsere Kooperation hat Signalwirkung und kann sich im gemeinsamen praktischen tun Schritt für Schritt weiterentwickeln."
Digitalisierung nutzen
Mit Blick auf die Erfahrungen des digitalen Homeschoolings übt sich Küppers in Visionen: "Warum sollte es nicht möglich sein, dass sich Kinder aus verschiedenen Ländern in einer Livestream-Videokonferenz über ein gemeinsames Lernprojekt oder auch über den Alltag in ihrem Land und in ihrer Stadt austauschen, ohne das man einen aufwendigen internationalen Schüleraustausch finanzieren müsste."
Personifizierter Verknüpfungspunkt zwischen der Gemeinschaftsgrundschule am Dichterviertel und der Junior-Uni an der Ruhr in Menden-Holthausen ist Dr. Elisabeth Kühnel-Terjung. Die aus der wissenschaftlichen Forschung kommende Medizin-Biologin unterrichtet an der Schule im Dichterviertel das in den Lehrplan integrierte Fache Forschen. Ihr aktuelles Thema ist der menschliche Körper. Dabei legt Nicola Küppers Wert darauf, dass alle 194 Schülerinnen und Schüler im Laufe eines Schuljahres in den Genuss des praxisbezogenen Forschen-Unterrichts kommen. "Es ist einfach großartig, die Begeisterung und Neugier der Kinder zu erleben und sich mit ihren immer neuen Fragen zu konfrontieren", betont die Medizin-Biologin, die neben ihrer Lehrtätigkeit an der Bruchstraße die wissenschaftlich-pädagogische Leitung des Studienbetriebs an der Junior-Uni-Ruhr verantwortet. Aktuell sind dort 400 Kinder eingeschrieben.
Finanzielle Förderung
Obwohl die Junior-Uni rein spendenfinanziert ist und ihre ehrenamtliche Geschäftsführerin Dagmar Mühlenfeld schon jetzt Geld für das Studienjahr 2022 einwirbt, hat die Junior-Uni-Ruhr mit ihrer wissenschaftlichen Leiterin Dr. Elisabeth Kühnel und ihrer kaufmännisch-organisatorischen Leiterin Anke Hötzel bereits zwei hauptamtliche Mitarbeiterinnen verpflichten können. Von zentraler Bedeutung ist für die Junior-Uni die Zusammenarbeit mit der Hochschule Ruhr-West und die finanzielle Unterstützung durch einen Förderverein, dessen aktuell 35 Mitglieder sich über jede Verstärkung freuen. Der Jahresbeitrag des Fördervereins liegt bei 50 Euro. Unternehmen zahlen als juristische Personen einen Jahresbeitrag von 100 Euro, dürfen aber gerne auch mehr spenden. Natürlich wäre auch ein breiter angelegtes Sponsorenmodell denkbar, wie es zum Teil private von Unternehmen geförderte Hochschulen in Anspruch nehmen können. Denn klar ist: Bildungskooperationen, wie die zwischen der Junior-Uni-Ruhr und der Gemeinschaftsgrundschule Am Dichterviertel können die dringend benötigten Fach- und Führungskräfte von Übermorgen hervorbringen. Weil das natürlich auch für die technisch und intellektuell immer anspruchsvolleren Handwerksberufe, wird am 2. Juni ein Kooperationsvertrag zwischen der Junior-Uni an der Hahnenfähre und der an der Zunftsmeisterstraße ansässigen Kreishandwerkerschaft geschlossen.
Weitere Informationen
Weitere Informationen zu den beiden Kooperationspartnern finden Sie im Internet unter: www.junioruni.ruhr und: www.ggschule-am-dichterviertel.de
Sonntag, 19. Juli 2020
Verbündete gesucht
Donnerstag, 19. März 2020
Schule in Zeiten von Corona
"Wir sind dem Betreiber des Dienstes dankbar dafür, dass wir diese Plattform, so wie insgesamt 300 Schulen in Deutschland, bis zum 19. April kostenlos nutzen können, da uns eine vergleichbare digitale Lernplattform, an der das Land arbeitet, noch nicht zur Verfügung steht",
Auch Binnendifferenzierung ist möglich
Online diskutieren möglich
"Schule bedeutet im richtigen Leben nicht nur, Lernstoff zu vermitteln, abzufragen und zu vermitteln. Hier geht es immer auch um Kommunikation, soziale Beziehungen und Interaktion",
Sehr hilfreich, aber keine Ideallösung
"Wenn wir den regulären Schulbetrieb wieder aufnehmen können, müssen wir vor allem mit Blick auf die zentralen Abschlussprüfungen der Zehntklässler intensiv und gezielt nacharbeiten."
"Die Tools der digitalen Plattform sind einfach und intuitiv zu handhaben. Toll ist auch die Möglichkeit, dass die Arbeitsergebnisse der gestellten Aufgaben sofort zurückgespielt werden können."
Samstag, 25. Januar 2020
Ein Hauch von Broadway
Bühnenerfahrene Schüler
Tickets & Termine
Freitag, 24. Januar 2020
"Wir sind Gustav!"
Sie ist mit 1600 Schülern und 150 Lehrern Mülheims größte Schule. 2020 feiert die Gustav-Heinemann-Schule ihr 50-jähriges Bestehen. Am 22. Januar beginnt das Jubiläumsjahr ab 14 Uhr mit einem Tag der Offenen Tür für Interessierte Schüler und Eltern. Außerdem werden Gustav-Heinemann-Schüler an diesem Tag auf dem Schulhof das neue Schulmotto: „Wir sind Gustav!“ mit riesigen Buchstaben nachstellen und diese Aktion mithilfe einer Foto-Drohne dokumentieren.
Zum Beginn des Jubiläumsjahres sprachen Thomas Ratz, der die Gustav-Heinemann-Schule seit 2018 leitet und sein Vor-Vorgänger Peter Virnich, der zwischen 1975 und 2001 an ihrer Spitze stand, darüber wie die Schule zu dem geworden ist, was sie heute ist und was sie im Kern ausmacht.
Warum haben Sie sich als Lehrer für diese Schule entschieden?
Virnich: Ich kam 1971 als Lehrer an die Schule, die damals noch Gesamtschule der Stadt Mülheim an der Ruhr hieß. Der damalige Schulleiter, Günter Wischmann, den ich bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft kennengelernt hatte, hatte mich davon überzeugt, dass ich hier als Lehrer gut aufgehoben sein könnte. Davor hatte ich bereits sechs Jahre an einem Gymnasium unterrichtet. Dort herrschte noch ein sehr autoritärer Stil. Das gefiel mir nicht. Ich wollte mit den Schülern auf Augenhöhe arbeiten und das konnte ich hier. Deshalb habe ich meine Entscheidung zum Wechsel auch nie bereut, weil ich hier eine pädagogische Aufbruchstimmung erleben durfte, die mich begeisterte, auch wenn sie manchmal an Selbstausbeutung grenzte. Ich denke da an Lehrerkonferenzen der frühen Jahre, an denen wir manchmal vier bis fünf Stunden an pädagogischen Konzepten feilten.
Ratz: Ich habe selbst an einer Krefelder Gesamtschule mein Abitur gemacht, habe mich dann aber als Lehrer auch an anderen Schulenformen beworben. Doch hier an der Gustav-Heinemann-Schule gefiel mir einfach die Atmosphäre am besten. Als ich 1999 zum Vorstellungsgespräch kam, verlief ich mich zunächst in dem großen Gebäude. Eine Schülerin sah mich umherirren und sprach mich freundlich an, ob sie mir weiterhelfen könne. Die positive Atmosphäre, mit der ich empfangen wurde, fand im Schulleiterbüro seine Fortsetzung. Mir war schnell klar: „Hier möchtest du unterrichten“, weil man hier in mir nicht nur den Fachlehrer, sondern auch den Menschen sieht. Und das hat sich dann auch bestätigt, in dem man mir schnell Verantwortung übertragen hat und ich etwa als Musiklehrer mithilfe des Fördervereins gleich mehrere Instrumente anschaffen konnte.
Wie kam es zur Gründung der Gesamtschule?
Virnich: Damals hatte man es mit einem Schülerberg zu tun und brauchte dringend eine große Schule für den Mülheimer Norden, da es hier für Dümpten und Winkhausen nur eine Hauptschule gab, die im Gebäude der heutigen Erich-Kästner-Grundschule untergebracht war. Mit den Stimmen der SPD, die damals eine absolute Mehrheit in Mülheim hatte, beschloss der Rat der Stadt im Dezember 1968 die Gründung einer integrierten und differenzierten Gesamtschule, in die nicht nur die Hauptschule an der Nordstraße, sondern eine damals ebenfalls neugegründete Realschule und ein Gymnasium integriert werden sollte. Im Juli 1970 hat die Gesamtschule der Stadt Mülheim dann mit insgesamt 22 Klassen und 792 Schülern an der Nordstraße ihren Unterrichtsbetrieb aufgenommen. Der Prozess der Schulgründung wurde damals von einem pädagogischen Planungsausschuss begleitet. Diesem Planungsausschuss, der vom damaligen Bürgermeister und Hauptschulrektor Dieter aus dem Siepen geleitet wurde, gehörten Mülheimer Pädagogen und Politiker an.
Wurde die Gesamtschule von den Mülheimern gut angenommen?
Virnich: Die Nachbarn an der Nordstraße taten sich anfangs schwer damit, dass vor ihrer Haustür ein großes Schulgebäude entstand und sie plötzlich nicht mehr auf ein freies Feld schauen konnten. Doch wir hatten schon in den ersten Jahren oft doppelt so viele Anmeldungen wie freie Plätze. Der Ganztagsschulbetrieb mit seiner Mensa, seinen Arbeitsgemeinschaften, seiner Hausaufgabenbetreuung uns seinen Förderkursen kam bei Eltern und Schülern gut an. Das galt auch für unsere Betriebs- und Berufsschulexkursionen, in denen wir herausfanden, was die Schüler in unserem Unterricht lernen mussten, um später auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen.
Ratz: Das ist auch heute noch ein wichtiges Argument für Eltern, die ihre Kinder bei uns anmelden. Sie sehen, dass ihre Kinder hier sehr individuell und lebensnah gefördert werden und dass wir als Schule schon aufgrund unserer Größe und unserer sehr heterogenen Schülerschaft ein vielseitiges und differenziertes Unterrichts- Förderkurs,- AG,- und Projektangebot machen können.
Wie kam die Gesamtschule zu ihrem Namenspatron Gustav-Heinemann?
Virnich: Als 1982 in Saarn eine zweite Gesamtschule gegründet wurde, wollte man unsere Schule in Gesamtschule Dümpten umbenennen. Doch das stimmte schon geografisch nicht, weil die Schule sowohl in Dümpten als auch in Winkhausen liegt. Deshalb kam in der Schulgemeinschaft schnell die Idee auf: „Wir brauchen einen Namenspatron, der zu unserer Schule passt. Obwohl es auch andere Vorschläge wie Rosa Luxemburg und Clara Zetkin gab, stellte sich der ehemalige Bundesjustizminister und Bundespräsident Gustav-Heinemann als mehrheits- und konsensfähig heraus. Für ihn sprachen, dass er während des Dritten Reiches zur regimekritischen Bekennenden Kirche gehört hatte und dass er als Bundesjustizminister gesellschaftlich wichtige Reformen durchgesetzt hatte. Ich denke da zum Beispiel an die Abschaffung des Paragrafen 175, der Homosexualität unter Strafe gestellt hatte und an die rechtliche Gleichstellung der Frauen in der Ehe. Mir gefällt der Satz Gustav Heinemanns, den er in der hitzigen Kontroverse um die 68er gesagt hat: „Wer mit dem Finger auf andere zeigt, sollte bedenken, dass drei Finger seiner Hand auf ihn selbst zeigen.“ Wir haben den neuen Namen unserer Schule damals unter anderem mit einem Buch, einer Ausstellung und einer Veranstaltung gefeiert, bei der Heinemanns Kinder Peter Heinemann und Uta Ranke-Heinemann sowie Gustav Heinemanns letzter persönlicher Referent Martin Lotz unsere Ehrengäste waren. Martin Lotz hielt damals die Festrede.
Was macht heute das pädagogische Profil der Gustav-Heinemann-Schule aus?
Bei uns lernen Schüler Teamgeist. Und bei uns gilt: Wer Gustav-Heinemann-Schüler ist, bleibt es auch: An unserer Schule werden Kinder und Jugendliche nicht aussortiert, sondern individuell mit ihren Stärken und Schwächen gefördert. Dabei helfen uns unsere Lernen-Individuell-Förderkurse und die ab den Klassen 7 und 9 in den Fächern Englisch, Mathematik, Deutsch und Chemie greifende Fachleistungsdifferenzierung in Grund- und Erweiterungskurse. Kein Schüler ist nur hochbegabt oder nur lernschwach. Wo der eine Schüler seinem Klassenkameraden zeigt, wie man eine gute Powerpointpräsentation aufbaut und frei redet, zeigt dieser ihm als praktisch veranlagter Schüler dann im Technikunterricht wie man richtig sägt. (T.E.)
Gustav-Heinemann-Schule 2020
Die Schulleitung wurde zu Beginn des Schuljahres 2018/19 auf mehreren Positionen erneuert und erst vor wenigern Wochen mit einem neuen Stellvertretenden Schulleiter komplettiert. Insgesamt herrscht große Aufbruchstimmung und viele Dinge wurden bereits in kurzer Zeit neu auf den Weg gebracht wie etwa die Einrichtung neuer pädagogischer Räume.
Thomas Ratz sagt: „Im Sinne von ‚Mehr Demokratie wagen streben wir die Implementierung einer umfangreichen Feedback-Kultur an. Ferner streben wir für unsere Schule ein flächendeckendes Wlan-Netz, eine verstärkte Förderung der Medienkompetenz, eine bessere Computer-Hardware-Ausstattung und langfristig den Einsatz von digital vernetzten und interaktiven Whiteboards an, die die herkömmlichen Tafeln ersetzen sollen. Und zur Stärkung des digitalen Lernens wurde jetzt im Lehrerkollegium eine neue Koordinatorenstelle eingerichtet.“
Der Goldene Schulgeburtstag wird mit einer Festschrift, mit einem Festabend (28. April), einer Projektwoche (3. bis 5. Juni) und mit einem Schulfest am 6. Juni gefeiert. Mehr Informationen zur Schule findet man im Internet unter: www.gustav-schule.de
Dieser Text erschien am 20. Januar 2020 in NRZ und WAZ
Dienstag, 3. Dezember 2019
Gut investiertes Geld
Schwarzes Gold
Noch bis zum 1. Dezember kann man im Haus der Stadtgeschichte an der Von-Graefe-Straße in die Geschichte des Mülheimer Bergbaus eintauchen...
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Ein Zeitsprung in die 1950er Jahre Ruhrblick am Leinpfad in den frühen 1950er Jahren. Ein Foto des Mülheimers John Dieter Roehse mach...
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Sie sind nicht von ungefähr die in allen Berufsimage-Umfragen hoch gepriesenen Helden des Alltags. Feuerwehrleute bringen sich in Gefahr, ...
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Dr. Peter Ramme 6.45 Uhr. Der Arbeitstag von Dr. Peter Ramme beginnt nicht in seiner Praxis, sondern im Haus Kuhlendahl, wo der Hausa...