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Es werden Posts vom November, 2019 angezeigt.

Auf ein Wort zum Freien Wort

Seit 1984 zeichnet der Hauptausschuss Groß-Mülheimer Karneval im Rahmen seines Prinzenballs in der Stadthalle. Journalisten, Politiker und Komiker für ihre Verdienste um das freie Wort mit dem Ehrenpreis der Spitzen Feder aus. Am 30. November 2019 wird der RTL-Fernsehmoderator Wolfram Kons geehrt. Im Vorfeld der Auszeichnung ließ sich Kons von der Redaktion auf ein freies Wort ein.

Woran denken Sie, wenn Sie an Mülheim denken?Mir fällt das schöne Kunstmuseum in der Alten Post ein, das zurzeit renoviert wird. Ich denke an Helge Schneider, den Wasserbahnhof und die Weiße Flotte. Und mir gefällt sehr gut wie grün und hügelig es in Mülheim ist.
Worüber können Sie lachen? Kons:          Darüber, dass ich bei der Spitze Feder Nachfolger von Woozle Goozle werde. Gegen diese Puppe , alias Martin Reinl, habe ich bei meinem Jungs (5 und 7) daheim on air keine Chance.
Wo hört für Sie der Spaß auf?Kons: Wenn die Rechte von Kindern verletzt werden.
Muss man als Fernsehmoderator eine Spitze Feder im Gep…

Zeitzeugen erinnern sich an die DDR

30 Jahre nach dem Mauerfall richteten die beiden Mülheimer Jutta Loose (70) und Dieter Schilling (80) als Autoren der örtlichen Zeitzeugenbörse ihren ganz eigenen Blick auf die DDR und das SED-Regime. Die gutbesuchte Lesung in der Buchhandlung am Löhberg zeigte, dass die Wiedervereinigung Deutschlands allen aktuellen Herausforderungen zum Trotz ein Glücksfall der Geschichte war.
Es waren zwei sehr unterschiedliche Perspektiven, die Jutta Loose und Dieter Schilling ihren interessierten Zuhörern eröffneten. Loose schaute von außen auf die DDR, mit der sie durch die Familie ihres Mannes verbunden war. Sie berichtete zum Beispiel vom schauderhaften Besuch an der innerdeutschen Grenze, an der sie unter anderem die Selbstschussanlagen entdeckte, die sogenannte Republikflüchtlinge töten sollten. Sie erzählte von Lebensmittelpakten an die Verwandtschaft in Meißen, von fingierten Todesnachrichten der DDR-Staatssicherheit, von ruinenhaft heruntergekommenen und trotzdem noch bewohnten Häusern im …

Ganz schön menschlich

Gestern traf ich gleich drei glückliche Menschen. Der eine von ihnen ist der Mülheimer Unternehmer Sascha Preusse. Er ist glücklich, weil er mit den Zwillingsbrüdern Maximilian und Alexander Blasius zwei Mitarbeiter für seine Event- und Promotionagentur gewonnen hat, von denen er nur gutes zu berichten weiß: Motiviert, fleißig, pünktlich, zuverlässig. So beschreibt er die beiden behinderten Brüder, die von sich sagen, „dass wir „glücklich sind, weil wir endlich einen festen Arbeitsplatz haben, an dem wir als Menschen angenommen und nicht nur wie Maschinen funktionieren müssen.“ Diese Aussage lässt tief blicken und erzählt viel darüber, wie unsere Gesellschaft und ihr Arbeitsmarkt heute ticken. „Ich habe nicht auf ihre Defizite geschaut, sondern sie als Menschen betrachtet und schnell gemerkt: Das passt“, sagt Sascha Preusse über die Neuen in seinem Team, die in seinem Auftrag in diesen Tagen auf einem Weihnachtsmarkt als Lebkuchenmänner unterwegs sind. Die Erfolgsgeschichte, die die d…

Solche Mutmacher braucht der Arbeitsmarkt

Zehn Prozent der derzeit 170.000 Mülheimer haben eine Schwerbehinderung. 6500 schwerbehinderte Mülheimer sind im erwerbsfähigen Alter. 327 von ihnen (5,3 Prozent) suchen zur Zeit einen Arbeitsplatz. 

Damit liegt der Arbeitslosenanteil unter den schwerbehinderten und erwerbsfähigen Mülheimern deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 7,4 Prozent. Aber nur 4,9 Prozent der 296 Mülheimer Arbeitgeber erfüllen aktuell ihre gesetzliche Verpflichtung, mindestens fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Arbeitnehmern zu besetzen. Außerdem brauchen Arbeitssuchende mit Handicap im Durchschnitt deutlich länger (918 statt 800 Tage), um einen Arbeitsplatz zu finden. Die meisten Arbeitgeber zahlen lieber eine Ausgleichsabgabe von jährlich 320 Euro pro nicht besetztem Arbeitsplatz, als schwerbehinderten Arbeitssuchenden eine Chance zu geben.
Diese Zahlen nannte der Chef der für Mülheim und Oberhausen zuständigen Agentur für Arbeit, Jürgen Koch.  Im Moment mit Blick auf eine Aktionswoche, …

Ein Glaubensbekenntnis

Wer der Frohen Botschaft des Jesus von Nazareth folgt, gewinnt die innere Freiheit, um sich aus dem Hamsterrad des Alltags zu befreien und so zu sich selbst zu finden. Wer sich als Christ bewusst nicht mehr nur um sich und den eigenen Vorteil dreht, verliert die Angst, etwas zu verpassen. Christen können viel gewinnen, weil sie bereit sind auch viel zu geben. Das gibt ihrem Leben Sinn, Halt und Ziel. Diesen Gedanken vermittelte Sven Ozera den in der Pfarr- und Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt versammelten Gemeindemitgliedern bei seiner ersten Predigt als geweihter Diakon. Der 37-jährige Saarner lebt als nebenamtlicher Diakon, anders als die meisten katholischen Kleriker, nicht zölibatär. Er ist verheiratet und hat zwei Söhne. Auch nach seiner Diakonweihe durch Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck arbeitet er hauptberuflich in der Serviceabteilung des katholischen Sankt-Martinus-Krankenhauses in Düsseldorf. "Ich weiß wie aufgeregt man als Mann ist, wenn man die Frau, die mal li…

Kortums Erben

„Es muss sich doch eine verständige Person finden lassen, die sich um die alten Akten und Urkunden der Stadt kümmert“, zitiert der scheidende Leiter des Stadtarchivs in seinem Abschiedsvortrag einen Artikel aus der Mülheimer Zeitung von Anno Dazumal. Und er fügt hinzu: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich eines Tages diese verständige Person sein könnte.“ Als Historiker hat Kai Rawe nicht nur einen Sinn für den Blick in die Geschichte, sondern auch Humor. Das zeigt der Mann, der am 1. Dezember als Stadtarchivleiter von Mülheim nach Bochum wechselt, auch mit seinem spitzfindigen Hinweis auf den 1745 in Mülheim geborenen Arzt und Dichter der Jobsiade, Karl Arnold Kortum, den es 1770 von Mülheim nach Bochum zog. „Die Bochumer haben schon früher gute Leute aus Mülheim importiert“, sagt Rawe mit einem Augenzwinkern. Wer weiß, was wir noch von Kai Rawe zu erwarten haben. Immerhin schrieb Dr. Kortum seinen berühmten Versroman über den angehenden Pfarrer und praktizierenden Nachtwächter Hieroni…

Ein Mann der Geschichte

Der Historiker Dr. Kai Rawe schlägt ein neues Kapitel in seiner Lebensgeschichte auf. Er bleibt Leiter eines Stadtarchivs, wechselt in dieser Funktion aber von Mülheim nach Bochum. Am 1. Dezember tritt er seine neue Stelle an. Er bleibt aber Vorsitzender des Mülheimer Geschichtsvereins und Jury-Mitglied des Ruhrpreises für Kunst und Wissenschaft. "Ich habe in Mülheim, trotz Personal- und Budgetkürzungen, viel Wertschätzung für meine Arbeit erfahren und habe mich hier sehr wohlgefühlt. Aber es reizt mich die Leitung des größeren Stadtarchivs in meiner Wahlheimat Bochum zu übernehmen, in der ich seit 25 Jahren lebe und auch viele Menschen kenne", erklärt Rawe seinen Wechsel, der auch mit einem Gehaltssprung nach oben verbunden ist. Attraktive Aufgabe Die Leitung des Bochumer Stadtarchivs ist für Rawe, der in Bochum Geschichte studiert- und als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Ruhruniversität seine Doktorarbeit über die Zwangsarbeiter im Ruhrbergbau des Ersten Weltkriegs ges…

Von kleinen und großen Abschieden

„So viele Zuhörer wünscht sich mancher Geistliche, wenn er predigt“, sagt die ehrenamtliche Leiterin der Saarner Klosterbücherei, Henny Reinke. Pfarrer Christian Böckmann gibt mit Blick auf die fast überfüllte Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt zu: „So voll ist es hier sonst nur an Weihnachten.“ Und Buchhändlerin Ursula Hilberath freut sich als Mit-Initiatorin des Saarner Bücherherbstes: „Wir hätten auch den Kölner Dom ausverkaufen können!“ 310 Kirchenbesucher finden an diesem Abend Platz auf Bänken und Stühlen. Sie sind gekommen, um Christine Westermann zu erleben. Die Journalistin, Autorin und Moderatorin stellt ihr Buch: „Manchmal ist es federleicht“ vor. Es geht um die kleinen und großen Abschiede im Leben. Das ist ein Thema wie gemacht für eine Predigt. Wenn sie ganz gegenwärtig vor dem Altar von St. Mariä Himmelfahrt von den Abschieden und Neuanfängen ihres Lebens liest und erzählt, kommt die Botschaft an. Die Menschen im Kirchenschiff hören gespannt zu. Aber es darf und wird …

Auch ein Stück Wiedergutmachung

Am Wochenende haben 25 Frauen und Männer der seit 1992 aktiven Initiative Tschernobyl-Kinder im ehemaligen Gemeindezentrum an der Parsevalstraße gut 900 Päckchen und Pakete transportfertig gemacht. Ihr Ziel ist die etwa 2000 Kilometer entfernte Tschernobyl-Region.


Zu den gespendeten Hilfsgütern, die jetzt in die weißrussischen Städte Zhodino und Dobryn geschickt wurden, gehören Rollstühle, Rollatoren, Sportgeräte, LED-Leuchten, Hygieneartikel, Schreibutensilien für den Schulunterricht, Kleidung und haltbare Lebensmittel. „Wir unterstützen in der Tschernobyl-Region zwei Schulen, eine Sozialstation, ein Jugendzentrum und ein Zentrum, in dem Menschen mit Behinderung betreut werden“, erklärt Norbert Flör. Er leitet die Initiative Tschernobyl-Kinder, die unter dem Eindruck der Reaktor-Katastrophe des Jahres 1986 von den Mülheimern Dagmar und Horst van Emmerich ins Leben gerufen wurde. 


„Die Folgen des Atomkraft-Gaus kann man in Dobryn und Zhodino bis heute an einer hohen Zahl von Krebserkra…

Ganz schön ausgekocht

Auch das Private ist politisch. Das lehrte mich jetzt die Historikerin Daniela Rüther mit ihrem Vortrag zur Reihe der Mülheimer Geschichte. Im Haus der Stadtgeschichte war ihr Thema der Eintopfsonntag. Alte Mülheimer werden sich erinnern. Unter den Nazis mussten die Volksgenossen, die froh waren, wenn sie was zu beißen hatten, an Sonntagen im Herbst und Winter ihren Eintopf löffeln und die vermeintliche Ersparnis für den ausgefallenen Sonntagsbraten der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt spenden. Doch das so eingenommene Volksvermögen wurde von den Satansbraten an der damaligen Staatsspitze eben nicht nur für die armen Volksgenossen, sondern auch für die aufzurüstende Wehrmacht verwendet. Jeder weiß heute wie diese Geschichte ist geendet. Deshalb tun wir nicht nur am Vorabend des Volkstrauertages gut daran, auf keinen Fall anzubeißen, wenn uns politisch  extrem scharfe Rattenfänger den süßen Apfel der vermeintliche leichten politischen Erkenntnis als angeblich schmackhafte Alterna…

Als es sonntags Eintopf gab

Das Winterhilfswerk und der Eintopfsonntag war keine uneingeschränkte Erfolgsgeschichte der nationalsozialistischen Sozialpolitik. Die zur Schau gestellte Solidarität der Volksgemeinschaft kam nur unter massivem Druck zustande und hatte ihre Risse. Das zeigte die Duisburger Historikerin Dr. Daniela Rüther mit ihrem Vortrag im Rahmen der Reihe zur Mülheimer Geschichte.


Daniela Rüther hat sich in ihrer bisherigen Forschungsarbeit unter anderem mit der NS-Geschichte der Firma Tengelmann beschäftigt. Dabei ist sie in der gleichgeschalteten Mülheimer Lokalpresse auch auf das Winterhilfswerk und den Eintopfsonntag gestoßen. Vor 50 Zuhörern beleuchtete Rüther die Motivation für das Propagandafeuerwerk, mit dem die Nationalsozialisten und ihre Reichspropagandaminister Joseph Goebbels 1933 das Winterhilfswerk und die in den Herbst- und Wintermonaten verordneten Eintopfsonntage ins Leben riefen.


„Die Nationalsozialisten standen 1933 unter politischem Erfolgsdruck. Denn damals lebten infolge der W…

Mahnung zum Frieden ist aktueller denn je

Ernst, würdig und mit mehr Teilnehmern als im Vorjahr haben Mülheimer am 100. Volkstrauertag der Toten von Krieg, Terror und Gewaltherrschaft gedacht. Gut 50 Mülheimer kamen am Samstagnachmittag zur Gedenkveranstaltung des Dümptener Bürgervereins am Schildberg. Gut 70 Bürger versammelten sich am Sonntagvormittag im Luisental und folgten damit der Einladung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Die Veranstaltung im Lusiental wurde vom Chor der Gesamtschule Saarn musikalisch begleitet, der unter der Leitung von Sebastian Klein mit Liedern wie "Dona nobis pacem/Schenk uns Frieden", "Halleluja" und: "Liebe ist wie wildes Wasser" den Kerngedanken des Volkstrauertages ebenso zum Ausdruck brachten wie die beiden Jugendstadträtinnen und Gustav-Heinemann-Schülerinnen Klara Aus der Fünten und Hannah Lena Hartmann, die im Luisental sprachen. Frieden braucht Mut  Hannah Lena Hartmann appellierte, "das unersetzlich wertvolle Gespräch mit den noch lebend…

Frieden & Freiheit sind nicht selbstverständlich

Erstmals werden bei der Kundgebung zum Volkstrauertag mit Klara aus der Fünten und Hannah Lena Hartmann (beide 18 zwei Jugend-Stadträtinnen die Gedenkansprache halten. Die Gedenkstunde, die vom Chor der Gesamtschule Saarn musikalisch begleitet wird, findet am morgigen Sonntag um 11:00 Uhr am Mahnmal im Luisental statt. 


Vor 100 Jahren hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge den Volkstrauertag Ins Leben gerufen. Jetzt wollen wir Die Brücke ins nächste Jahrhundert schlagen“, sagt der Kreisvorsitzende des Volksbundes Markus Püll. Die beiden Jugend-Stadträtinnen, die die Gustav-Heinemann-Schule in Dümpten besuchen, freuen sich auf ihre Aufgabe. 


„Wir werden eine zweigeteilte Ansprache halten, in der wir in die Vergangenheit schauen, aber auch betrachten, was Frieden und Freiheit für uns heute bedeuten“, erklärt Hannah Lena Hartmann.


„Wir sind als Jugendliche nicht verantwortlich für das Leid, das zwei Weltkriege über die Menschheit gebracht haben. Aber angesichts der aktuellen Kriege…

Luxus hat seinen Preis

Staunen Sie auch manchmal darüber, wenn Sie hören, lesen und sehen, was sich die Schönen und Reichen so alles leisten, weil sie es sich leisten können? Eine Penthousewohnung in der Stadt, eine Villa im Grünen und ein Ferienhaus auf Mallorca, einen Privat-Jet und eine Privatsekretärin. Die Aufzählung der Privilegien dürfen Sie nach ihren persönlichen Vorlieben im Geiste gerne vervollständigen. Irgendetwas müssen wir Otto Normalos falsch gemacht haben, dass wir nicht im Luxus schwelgen und uns ganz entspannt auf glamourösen Champagner-Partys tummeln können, sondern uns täglich im Hamsterrad abstrampeln müssen, damit es am Ende des Monats für die fixen Kosten reicht und uns das Wasser nicht bis zu Hals steht. Man kann es wohl so oder so sehen: Wir sind entweder zu blöd oder zu gut für dieses Leben. Doch der Luxus fängt nicht erst bei der Yacht an. Auch wer sich eine Putzfrau oder einen Putzmann als Haushaltshilfe leisten kann, darf sich schon glücklich schätzen, weil er einen kleinen Zip…

Als Schwarz-Grün noch eine Sensation war

Dass CDU und Grüne mit der NRW-Gleichstellungsbeauftragten Diane Jägers als OB-Kandidatin 2020 in die Kommunalwahl ziehen, sehen der Christdemokrat Hans Georg Specht (79) und der Grüne Wilhelm Knabe (96) "wie ein Geschenk zum Silbernen Jubiläum der schwarz-grünen Ratsmehrheit, die Mülheim von 1994 bis 1999 regierte. Vor 25 Jahren wurden Specht und Knabe von dieser Mehrheit zum Oberbürgermeister und zum Bürgermeister gewählt.

"Damit machte Mülheim als erste deutsche Großstadt mit einer schwarz-grünen Ratsmehrheit Schlagzeilen und wir mussten Interviewanfragen der nationalen und internationalen Presse beantworten", erinnert sich Specht. "Ich war damals das größte Hindernis beim Zustandekommen der ungewöhnlichen Koalition, da ich vor allem bei den Frauen in der grünen Ratsfraktion als konservativer Law-and-order-Politiker galt", berichtet Specht. Deshalb enthielten sie sich auch bei seiner OB-Wahl im November 1994. In der Rückschau auf seine fünfjährige Amtszeit f…