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Es werden Posts vom Februar, 2014 angezeigt.

So gesehen: Immer wieder aufstehen

Neulich in einem Mülheimer Bus. Eine ältere Dame steigt ein. Der jüngere Mann steht auf. Mann weiß, was sich gehört und bietet ihr seinen Sitzplatz an. Alte Schule eben. Doch die ältere Dame winkt fröhlich ab: „Bleiben Sie ruhig sitzen. So alt bin ich auch wieder nicht. Außerdem habe ich Stehvermögen und steige schon an der übernächsten Haltestelle wieder aus. Da lohnt sich das Hinsetzen ja gar nicht.“
Während der jüngere Mann aus der alten Schule sich auf seinen Sitzplatz zurückfallen lässt, ehe auch er an der übernächsten Haltestelle aussteigen wird, steuert die ältere Dame mit jugendlichem Elan auf den nächsten Haltegriff zu, um sich auch in der nächsten Kurve nicht aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen.
Dagegen kommt der jüngere Mann ins Schleudern, obwohl er doch sitzt, weil er sich plötzlich so alt fühlt und den Zug der Jugend vor seinem geistigen Auge abgefahren und sich in den vermeintlich besten Jahren angekommen sieht. Aber was soll’s. Die besten Jahre, wann immer sie anf…

Reifes Vergnügen: Eindrücke vom Seniorenkarneval in der Stadthalle, der gut 1000 reife Jecken begeisterte und zeigte, was die Gesellschaften gemeinsam auf die Bühne bringen können

Ein Saal mit gut 1000 begeisterten Jecken, die vom ersten bis zum letzten Programmpunkt mitgehen. Das gibt es nur bei der Seniorensitzung, die gestern zum 44. Mal im Theatersaal der Stadthalle über die Bühne ging. „Das ist wirklich eine tolle Nummer. So was haben wir noch nicht erlebt“, schwärmt Kinderprinz Jason, nach dem die reifen Jecken die Kindertollitäten für ihr „Heidewitzka Herr Kapitän. Mit dem Mülheimer Bötchen fahren wir so gern“ gefeiert haben und Stadtprinz Gilbrecht Geburtstagskind Ingrid Hegemann (85) hat hoch leben lassen.

Auch Bürgermeisterin Renate aus der Beek lässt es sich trotz Erkältung und Heiserkeit nicht nehmen die närrischen Senioren für ihr vorbildliche Karnevalitis zu loben. „Die Stimmung ja jetzt schon toll. Wie soll das bloß weitergehen?“

Weiter geht es unter anderem mit flotten Tanzeinlagen der Knattsch-Gek-Junioren und Houltköpp-Mariechen Kassandra Hrnecek, die sich vor ihrem Auftritt direkt an den Sitzreihen der reifen Jecken vorbei auf die Bühne tanze…

Fleißiger Fiskus: 240 Mitarbeiter des Finanzamtes prüfen jedes Jahr insgesamt rund 75.000 Steuererklärungen und verschaffen der öffentlichen Hand damit Einnahmen von über einer Milliarde Euro

Klaus Zumwinkel, Uli Hoeneß, Alice Schwarzer, Helmut Linssen. Vier Namen, eine Frage: Wie hält man es mit der Steuerehrlichkeit? Kaum jemand zahlt gerne Steuern. Aber jeder will, dass der Staat gut funktioniert. Die Müllabfuhr soll auch morgen noch kommen und die Polizei für Sicherheit sorgen. Die Lehrer sollen Schüler unterrichten und in Krankenhäusern Menschen gesund gemacht werden. Das alles und noch viel mehr geht nur mit Steuern.

240 Beamte und Angestellte des Mülheimer Finanzamtes, davon 22 noch in Ausbildung, müssen von Berufs wegen das deutsche Steuerrecht durchschauen. Das ist keine vergnügungssteuerpflichtige Arbeit, die sich aber auszahlt. Indem die Mitarbeiter des örtlichen Finanzamtes jährlich die Steuererklärungen von rund 27.000 Unternehmen und 48.000 Arbeitnehmern prüfen, verschafften sie der öffentlichen Hand 2012 Einnahmen von 1,2 Milliarden Euro. 2013 lag das Mülheimer Steueraufkommen mit rund 1,15 Milliarden Euro nur unwesentlich niedriger.

Haben Sie genug Mitarbei…

Mit Humor geht alles besser, auch Politik: Karnevalisten küren Oberbürgermeisterin Dalenfeld zum Mölmschen Narr 2014 und zeichnen sie damit als Förderin der Fünften Jahreszeit aus

Man merkt. Die Frau war mal Deutsch- und Geschichtslehrerin. In ihrer Dankesrede für die Auszeichnung mit dem Mölmschen Narr zitiert Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld Theodor Storm: „Denn wer, so lang das Jahr sich misst, nicht einmal herzlich närrisch ist, wie wäre der zu anderer Frist, wohl jemals ganz vernünftig!“ So schnell kann Narretei zur Lebensweisheit werden. 200 Gäste des Prinzenempfangs, der ansonsten ein buntes Showprogramm mit Tanz und Musik in die Sparkasse am Berliner Platz zaubert, sind angetan. Die OB, die von den Karnevalisten als Förderin der Fünften Jahreszeit ausgezeichnet wird, weil sie sich zum Beispiel für den Bau der Wagenbauhalle im Hafen stark gemacht hat, legt nach.

„Spötter behaupten ja, dass in Politik und Verwaltung mehr Narren unterwegs sein sollen, als im Karneval. Nach dem ich jetzt zur Mölmschen Närrin befördert worden bin, will ich erst gar nicht versuchen, das zu widerlegen.“ Mühlenfeld, die dann auch noch mit dem närrischen Vorschlag aufwartet…

So gesehen: Die Wirtschaft will gefördert werden

Ist das Stammtischpolitik, wenn SPD, FDP und Grüne jetzt die mit 4,60 Euro pro Quadratmeter vergleichsweise hohen Gebühren für die Außengastronomie in der Innenstadt senken wollen? Mitnichten. Hier geht es um Wirtschaftsförderung im wahrsten Sinne des Wortes.

Denn die Wirtschaft wird auch in der Wirtschaft gemacht. Wenn die Gastronomen in der Innenstadt weniger einnehmen, weil ihre durstigen Stammkunden weniger werden und weniger trinken, gleichzeitig aber höhere Gebühren, Löhne und Strompreise bezahlen müssen, können sie sich am Ende nur noch selbst betrinken, weil ihnen das Wasser wirtschaftlich bis zum Hals steht.

Gehen wir also lieber vorbeugend wieder öfter in die Wirtschaft, um sie anzukurbeln, ehe uns auch noch die Wirte als eine wichtige Säule unseres lokalen Wirtschaftslebens wegbrechen. Denn wenn die Wirte von heute morgen keine mehr sind und damit auch keine Steuern mehr zahlen, dann stehen die Stadt und ihre Bürger mit oder ohne Gebühren für die Außengastronomie …

So gesehen: Immer wieder aufstehen

Neulich in einem Mülheimer Bus. Eine ältere Dame steigt ein. Der jüngere Herr steht prompt auf. Der Mann weiß schließlich, was sich gehört und bietet ihr seinen Sitzplatz an. Alte Schule eben. Doch die ältere Dame winkt fröhlich ab: „Bleiben Sie ruhig sitzen. So alt bin ich auch wieder nicht. Außerdem habe ich Stehvermögen und steige schon an der übernächsten Haltestelle wieder aus. Da lohnt sich das Hinsetzen ja gar nicht.“
Während sich der jüngere Mann aus der alten Schule also wieder auf seinen Sitzplatz zurückfallen lässt, ehe auch er an der übernächsten Haltestelle aussteigen wird, steuert die ältere Dame mit jugendlichem Elan auf den nächsten Haltegriff zu, um sich auch in der nächsten Kurve nicht aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen.
Dagegen kommt der jüngere Mann für einen Moment ins Schleudern, obwohl er doch sicher auf seinem Platz sitzt. Aber er fühlt sich plötzlich so alt und sieht vor seinem geistigen Auge den Zug der Jugend abfahren und sich in den vermein…

Halleluja und Helau: Für seine närrische Festmesse in Styrum bekam Pfarrer Norber Dudek in seiner neuen Gemeinde in Schwelm karnevalsfrei

Es könnte Weihnachten sein. Die Kirchenbänke von St. Mariae Rosenkranz reichen nicht aus. Viele Gottesdienstbesucher müssen stehen und schauen dennoch nicht verdrießlich drein. Doch wir haben nicht den 24. Dezember, sondern den 2. Februar.

Schon der vom Fanfarenzug der Mölmschen Houltköpp intonierte musikalische Einzug mit: „Es war einmal ein treuer Husar“ und der Auszug mit: „Wenn das Trömmelchen geht“ oder das nach der Eucharistie vor dem Altar tanzende Mariechen Michelle Jakobs von der KG Blau Weiß zeigen: Hier wird keine Christmette, sondern eine Karnevalsmesse gefeiert, in der Helau und Halleluja zwei Seiten der selben Medaille sind.

„Und als der Bischof schlug ans Tor und sagte: Geh nach Schwelm, du Tor! Da rief ich: Klar, wenn es sein muss, gerne. Doch nur wenn ich am 2.2. nach Styrum darf, dann bin ich brav“, reimt der fröhlich-fromme Norbert Dudek, in seiner Vers-Predigt und bekommt dafür zum nicht zum letzten Mal spontanen Applaus. Der langjährige Pastor von St. Mar…

Auch Mülheims Krankenhäuser sind auf die "heilsame" Zuwanderung qualifizierter Ärzte angewiesen. Zugewanderte Ärzte und Kliniken machen aus der Not eine Tugend und gewinnen so beide, wie das Beispiel zweier griechischer Ärzte zeigt

Mülheims Krankenhäuser hätten ohne ausländische Ärzte erhebliche Probleme, ihren Personalbedarf zu decken und die medizinische Versorgung zu gewährleisten. „Das ist ein Trend, der sich bereits seit Anfang des Jahrtausends durch alle medizinischen Bereiche zieht. Ohne qualifizierte Zuwanderung werden wir im medizinischen Bereich langfristig nicht klar kommen“, sagt der Geschäftsführer des St. Marien Hospitals, Andreas Weymann. In den letzten fünf Jahren hat das katholische Krankenhaus 16 ausländische Ärzte eingestellt. Sie stellen damit fast 23 Prozent der 70-köpfigen Ärzteschaft.

„Wir sind auf die Zuwanderung und Einstellung qualifizierter Ärzte und Pflegekräfte angewiesen, weil sie der deutsche Arbeitsmarkt allein nicht hergibt“, betont der Chefarzt der zum Evangelischen Krankenhaus gehörenden Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie Dr. Volker Eichhorn. Er schätzt, dass inzwischen 15 bis 20 Prozent der Ärzte in seinem Verantwortungsbereich aus dem Au…

15 Prozent der Mülheimer Kinder gelten als arm: Deshalb fordert der Mülheimer Sozialamtsleiter: "Wir müssen von den Daten zu Taten kommen"

Deutschland ist im Weltmaßstab ein reiches Land. Schaut man genau hin, ist das Bild nicht ganz so glänzend. Eric Seils und Helge Baumann haben das getan und im Auftrag des zur gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung gehörenden Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institutes (WSI) das Problem der Kinderarmut untersucht.. Dabei kamen sie unter anderem zu folgenden Ergebnissen: 2,4 Millionen Kinder (18,9 Prozent) sind von Armut bedroht, weil ihre Eltern weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Monatsnettoeinkommens von 1564 Euro zur Verfügung haben. Nach ihren Erkenntnissen sind im Regierungsbezirk Düsseldorf 22,7 Prozent der Unter-15-Jährigen von Armut bedroht und 21,3 Prozent leben mit ihren Familien von Arbeitslosengeld II.

Folgt man der Mülheimer Sozialstatistik, die sich aus Zahlen der kommunalen Stadtforschung und des statistischen Landesamtes speist, so gelten in Mülheim neun Prozent aller Familien und aller Kinder als von Armut bedroht, weil ihr monatliches Nettoeinkom…

Beim Schaffner war es schöner: Eine ehemaliger Straßenbahnschaffner und zwei Kontrolleure der Mülheimer Verkehrsgesellschaft berichten aus ihrem Arbeitsalltag im öffentlichen Personennahverkehr: Damals und heute

„Schwarzfahrer aus Mülheim muss für acht Monate in den Knast“, titelte vor einiger Zeit die NRZ, als sie über einen 43-jährigen Wiederholungstäter berichtete, der bei Bus und Bahn zwar einsteigen, aber nicht bezahlen wollte. Schwarzfahren ist keine Lappalie oder gar ein Kavaliersdelikt. Das macht Olaf Frei von der Mülheimer Verkehrsgesellschaft (MVG) mit einigen Zahlen deutlich.

„Früher gab es zwar auch Leute, die schwarzfuhren oder anderweitig Ärger machten, aber doch wesentlich weniger als heute“, erinnert sich Dietrich Bartels. Der 69-Jährige gehört zur letzten Generation der Mülheimer Straßenbahnfahrer, die noch bis zum Anfang der 70er Jahre parallel auch zu Schaffnern ausgebildet wurden. Als er Ende der 60er Jahre noch bei einer alten Lehrschaffnerin das kleine Einmaleins der Fahrkarten und Galoppwechsler lernte, mit denen man Fahrgästen per Hebeldruck ihr Wechselgeld herausgeben konnte, galt: „Wer eine Fahrkarte hat, steigt vorne beim Fahrer und wer eine Fahrkarte braucht, steig…

Grenzenlos mobil oder nur bedingt barrierefrei? Wie Menschen mit Behinderung mit Bus, Bahn und Zug unterwegs sein und dabei erfahren können

Eine NRZ-Leserin, die auf einen Rollstuhl angewiesen ist, fährt mit dem Zug von Mülheim nach Krefeld. Während sie beim Start ihrer Reise von einem freundlichen Bahnmitarbeiter die Hilfe bekommt, die sie beim Einsteigen braucht, zeigt ihr ein unfreundlicher Kollege beim Ausstieg in Krefeld die kalte Schulter und lässt sie wissen: „Da könnte ja jeder kommen.“ Auch der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Behindertenverbände (AGB), Alfred Beyer, kann sich daran erinnern, dass er nach einem Krankenhausaufenthalt zeitweise einen Rollstuhl brauchte und eines Tages an einer Speldorfer Haltestelle von einem ignoranten Busfahrer einfach stehen gelassen wurde.

Fast wortgleich beteuern die Sprecher der Deutschen Bahn und der Mülheimer Verkehrsgesellschaft: „So etwas darf eigentlich nicht vorkommen!“

Doch die zwei Erfahrungen mit der DB und der MVG werfen eine Frage auf: „Wie geht also barrierefrei Mobilität mit Bus, Bahn und Zug, wenn sie gut geht?“ Die NRZ wollte es wissen und fragte bei der…

Die letzte irdische Herberge: Ein Blick in das Arbeiten und Leben im stationären Hospiz an der Friedrichstraße

„Liebe Schwestern, liebe Pfleger, liebe Ehrenamtliche! Wir hätten für unsere Mutter keinen schöneren Ort finden können, als dieses Haus. Für Ihre liebevolle Zuwendung und Fürsorge unseren herzlichen Dank.“ Solche Einträge, die tief empfundene Dankbarkeit zum Ausdruck bringen, füllen die Seiten eines Gästebuches, das im Raum der Stille ausliegt. An der Wand hängt ein Bild, das die anziehende Wärme eines Lichtes ausstrahlt. In das Fenster scheint die Sonne in den Raum der Stille, der nicht, wie eine Kapelle, sondern wie ein gemütliches Wohnzimmer eingerichtet ist. Draußen auf der Friedrichstraße fließt der geschäftige Verkehr in Richtung Innenstadt, vorbei an der gut 100 Jahre alten Thyssen-Villa, die im vergangenen Jahr für 2,5 Millionen Euro zum Hospiz umgebaut worden ist.
Das Haus aus der Gründerzeit wurde um einen modernen Anbau aus Stahl und Glas erweitert. Durch ihn wird das alte Gebäude auf der ehemaligen Straße der Millionäre mit Tageslicht geflutet. Gemütliche Apartments, gedeck…

Gute Gastgeber auf der letzten Etappe der irdischen Lebensreise: Seit November 2012 werden sterbende Menschen im stationären Hospiz an der Friedrichstraße betreut und begleitet: Eine Zwischenbilanz

Wer das Hospiz an der Friedrichstraße betritt, fühlt sich nicht wie in einer Klinik, sondern wie im Hotel. Das Haus wirkt hell und freundlich. Es gibt gemütliche Wohnzimmer, Küchenzeilen und kleine Apartments. Und auf der Terrasse im ersten Stock laden zwei Strandkörbe dazu ein, sich wie im Urlaub hinzusetzen und den Ausblick auf die Bäume im Park hinter dem alten Patrizierhaus zu genießen. „Das ist für mich Leben“, erinnert sich Klaudia Schmalenbach vom Förderverein des Hospizes an den Satz einer sterbenden Frau, die es in ihren letzten Lebenstagen genoss, wie ein Hotelgast, im Strandkorb auf der Terrasse zu frühstücken. Und wie das in guten Hotel der Fall ist, wurde auch im Hospiz gleich ein zweiter Strandkorb auf die Terrasse gestellt, als man feststellte, wie beliebt diese Sitzgelegenheit mit Aussicht auch bei anderen Gästen ist.

Das Wort Gast fällt immer wieder, wenn die Leiterin des Hospizes, Marie-Luise Gerling-Kleine-König, Krankenhausseelsorgerin Klaudia Schmalenbach und der …

Gute Gastgeber auf der letzten Etappe der irdischen Lebensreise: Seit November 2012 werden sterbende Menschen im stationären Hospiz an der Friedrichstraße betreut und begleitet: Eine Zwischenbilanz

Wer das Hospiz an der Friedrichstraße betritt, fühlt sich nicht wie in einer Klinik, sondern wie im Hotel. Das Haus wirkt hell und freundlich. Es gibt gemütliche Wohnzimmer, Küchenzeilen und kleine Apartments. Und auf der Terrasse im ersten Stock laden zwei Strandkörbe dazu ein, sich wie im Urlaub hinzusetzen und den Ausblick auf die Bäume im Park hinter dem alten Patrizierhaus zu genießen. „Das ist für mich Leben“, erinnert sich Klaudia Schmalenbach vom Förderverein des Hospizes an den Satz einer sterbenden Frau, die es in ihren letzten Lebenstagen genoss, wie ein Hotelgast, im Strandkorb auf der Terrasse zu frühstücken. Und wie das in guten Hotel der Fall ist, wurde auch im Hospiz gleich ein zweiter Strandkorb auf die Terrasse gestellt, als man feststellte, wie beliebt diese Sitzgelegenheit mit Aussicht auch bei anderen Gästen ist.

Das Wort Gast fällt immer wieder, wenn die Leiterin des Hospizes, Marie-Luise Gerling-Kleine-König, Krankenhausseelsorgerin Klaudia Schmalenbach und der …