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Es werden Posts vom Juli, 2019 angezeigt.

Aufklärung im Wartezimmer

Als ein Grundschulkind der 1970er Jahre kam ich schon erheblich früher In den Genuss von Aufklärungsunterricht als meine älteren Schwestern und deren Freundinnen. Umso spannender fanden sie, welche zumindest theoretischen Detailkenntnisse über das Liebesleben ihr kleiner Bruder für Details aus seinem anschaulich vermittelten Aufklärungsunterricht in der aufgeklärten Schule der 1970er Jahre mit nach Hause brachte. Später, im Gymnasium , lernte ich den Begriff der Aufklärung dann noch einmal von seiner philosophischen Seite kennen. Die Frage: „Was ist Aufklärung?“, so las und hörte ich, hatte der Königsberger Philosoph Immanuel Kant 1784 mit der Aufforderung beantwortet: „Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“ Gestern , im Wartezimmer meines Zahnarztes wurde mir wieder einmal klar, wie Recht der alte Kant hatte. Die Arzthelferinnen hatten es gut gemeint mit den Patienten und das Fenster zur Straße weit geöffnet. Doch gut gemeint, ist nicht immer gut gemacht. Denn plötzlic…

Man lernt nie aus

Da staunt der Leser Bauklötze. Jetzt wissen wir, warum unsere Schüler immer öfter und immer länger auf einer Baustelle lernen müssen, um ihren Schulabschluss zu bauen. Von den Rahmenbedingungen in so manchem Klassenraum, in dem Mülheim Schule macht, träumen die Damen und Herrn in den klimatisierten und durchdigitalisierten Chefetagen noch nicht mal in ihren Albträumen. Die Stadt würde gerne manchen abschreckenden Arbeitsplatz, an dem Lehrer und Schüler fürs Leben lehren und lernen müssen, schneller in einen menschenwürdigen und wertschätzenden Lernort verwandeln, an dem Lehrende und Lernende gerne das Fundament unserer Zukunft bauen. Aber mitten in den Sommerferien, die vor allem die baustellengeplagten Lehrer und Schüler der Stadt als Auszeit von ihrer Schulbaustelle genießen, führte uns der gestrige Bericht über die Ursachen der verzögerten Schulsanierungen ein Schulbeispiel für die Baumängel unseres gemeinsamen Hauses Mülheim vor Augen. Ausgerechnet der Fachkräftemangel, dem unter a…

Mülheim mediteran

Ich kann mich noch daran erinnern, dass wir unsere Nachbarn im Süden Europas immer etwas mitleidig und herablassend belächelt haben. Siesta war das Schlüsselwort. Für uns Wirtschaftswunder-Deutsche Arbeitstiere war es immer etwas seltsam, dass es Menschen gab, die Lebensfroh und ohne schlechtes Gewissen existieren konnten, obwohl sie sich eine mehrstündige Mittagspause gönnten und stattdessen abends länger arbeiteten. „Abends werden die Faulen fleißig“, sagt ein Sprichwort. Doch ein anderes weiß es besser. Es mahnt den Spötter: „Beurteile einen Menschen erst, wenn du einige Kilometer in seinen Schuhen gelaufen bist.“ Apropos laufen. An den heißen Tagen, die wir jetzt erlebten, war selbst die natürlichste Form der Fortbewegung zuweilen eine Zumutung. Da blieb man lieber im Schatten sitzen, wenn man ihn denn fand und tat am liebsten nichts. Und plötzlich entdeckt man in seiner arbeitswütigen deutschen Seele so etwas wie Reue und Verständnis, ob das eigenen Hochmutes vergangener Tage , a…

Geld für Gutes

Simone Silberberg strahlt Freundlichkeit und Selbstbewusstsein aus. Mit ihren 51 Jahren steht die Mutter einer 18-jährigen Tochter mit beiden Beinen im Leben. Seit Januar 2019 steht sie für die Betreuung und Gewinnung von Fördermitgliedern für den Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes.
Bevor Silberberg zum DRK kam, verdiente sie ihr Geld mit Messepräsentationen und als Mitarbeiterin einer Versicherung. Marketing und kaufmännisches Denken sind der Frau aus dem Ruhrgebiet also nicht fremd. Auch die Herausforderungen desSpendensammelns hat sie als ehrenamtliche Unterstützerin eines Tierheims bereits kennen gelernt.
„Ich will dauerhaft etwas machen, was Sinn macht und Menschen hilft“, erklärt Silberberg, warum sie sich auf eine Stellenausschreibung für Betreuung der aktuell 5800 Fördermitglieder des Mülheimer DRKs beworben hat. Schon als sie das Rote Kreuz nur von außen kannte, war sie „tief beeindruckt von dem, was die Rettungskräfte des DRKs leisten.“
Inzwischen hat sie auch die Ret…

Im Fegefeuer des Klimawandels

Es gibt noch Abenteuer, etwa bei 40 Grad Im Schatten in die Nachbarstadt fahren. Eigentlich ist das nicht der Rede wert. Es sei denn, die Deutsche Bahn hat mal wieder eine Großbaustelle und lässt ihre Fahrgäste auf den Schienenersatzverkehr umsteigen. Die Hinweise, wo welcher Bus abfährt, sind Glückssache. Außerdem fährt auch nicht jeder Schienenersatzverkehr dort lang, wo die S Bahn entlangfährt, die der ersatzweise eingesetzte Bus eigentlich ersetzen sollte. Da heißt es umsteigen und die Anschlusshaltestelle suchen. Eine Schnitzeljagd ist nichts dagegen. Lautsprecherdurchsagen und plakative Hinweise auf den Schienenersatzverkehr sind nur sparsam zu sehen und zu hören. Und der Fahrkartenautomat will meinen ungebügelten Geldschein für die Fahrkarte partout nicht annehmen. Auch die meisten Passanten verstehen beim Thema Schienenersatzverkehr nur Bahnhof. Gehen Sie nicht über Los, sondern über das nächste Reiseinformationszentrum der Deutschen Bahn und schauen sie dem nächsten Schienene…

Aufgeräumte Ansichten

Man wünscht sich ein schönes Wochenende und wundert sich, was dann auf einen zukommen kann. Mein Wochenende wurde vom Ausräumen eines Kellers überschattet. Weil der Hauseigentümer In Kürze an einer tragenden Wand Hand anlegen muss, musste ich in unserem Kellerraum schon jetzt Hand anlegen und ihn räumen. Was da so alles an schon fast vergessenen Altlasten vom Dosenöffner über diverses Spielzeug bis zu einem alten Schlitten aus Kindertagen, zum Vorschein, kam machte mich ebenso nachdenklich wie der Inhalt eines Kleiderschranks, aus dem ich längst und leider in alle Richtungen herausgewachsen bin. Vieles, von dem, was inzwischen als Sperrmüll Staub angesetzt hat, war einst Objekt des persönlichen Erwerbstriebes. Um das, was jetzt in Müllsäcken und auf dem Sperrmüll landet, zu bekommen, wurden vor Jahrzehnten Arbeit, Lebenszeit, Energie und Geld aufgewendet. Und jetzt sind die früheren Wertgegenstände zu Staubfängern geworden, die sich nur noch mit viel Zeit und Energie entsorgen oder im…

Fleischlos in der Innenstadt

Die Nachricht schlug mir beim Samstagseinkauf auf den Magen. Der Metzger meines Vertrauens, der mich schon als Knirps mit der einen oder anderen Gratis-Scheibe Fleischwurst versorgt hat, schließt sein Fleischerei Fachgeschäft an der Leineweberstraße zum Ende des Monats. Zum Abschied gab es am Samstag schon mal vorab ein Küchenmesser. Doch den Fleischwurstkranz, dessen Pelle man mit diesem Messer aufschneiden kann, muss ich als Eingeborener der Innenstadt ab August woanders einkaufen. Mit dem Fleischereifachgeschäft Pieper schließt zum Monatsende die letzte Metzgerei in der Innenstadt. Damit ist so manches Dorf lebensmitteltechnisch besser aufgestellt als die City der Großstadt Mülheim. Hinter der Theke hört man von den freundlichen Fleisch Fleischereifachverkäuferinnen, die immerhin schon neue Arbeitsplätze außerhalb der Mülheimer Innenstadt gefunden haben, dass das Umfeld nicht mehr gestimmt habe. Das Straßenpflaster vor der Tür, auf dem selbst Hunde nur noch ungern auf ihr Herrchen …

Günther Smend: Der Mülheimer an Stauffenbergs Seite

Auch ein Mülheimer gehörte zu den Männern des militärischen Widerstandes, die sich um den Grafen von Stauffenberg versammelten, um Hitler am 20. Juli 1944 zu töten und damit den Krieg und die Diktatur zu beenden.
Günther Smend wurde 1912 in Trier geboren. Er wuchs zunächst in Berlin und ab 1924 in Mülheim auf. Dorthin war sein Vater Julius, ein Hauptmann und Berufsoffizier der Reichswehr, versetzt worden. Die Familie Smend wohnte im Luisental 11, wo 2007 im Andenken an Günther Smend ein Stolperstein verlegt wurde. Schon seit den frühen 1950er Jahren erinnert im Luisental ein „Mann in Ketten“ als Mahnmal an alle Menschen, die wie Günther Smend Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft geworden sind.
Sein Weg in den militärischen Widerstand begann nach der militärischen Ausbildung in Detmold, Kampfeinsätzen in Russland und Frankreich und dem Besuch der Berliner Kriegsakademie 1943 mit seiner Versetzung in den Generalstab des Heeres. Dort diente Smend als Adjutant dessen Chef,…

Mülheimer Christen im Widerstand

Auch in Müllheim unter dem Hakenkreuz gab es Männer des Kreuzes, die die Frohe Botschaft der christlichen Nächstenliebe ernst nahmen und dem Unrechtsregime Hitlers widerstanden.
Zu ihnen gehörten der 1870 geborene Präses der katholischen Arbeiterbewegung in Westdeutschland (KAB), Dr. Otto Müller, der 1896 geborene Styrumer Kaplan und Pfarrer Heinrich Küppers und der 1891 geborene evangelische Altstadtpfarrer Ernst Barnstein.
Otto Müller war als Sohn eines katholischen Volksschullehrers in Heißen aufgewachsen und hatte 1889 am Mülheimer Gymnasium an der Schulstraße sein Abitur bestanden. Danach studierte er Theologie, Philosophie und Staatswissenschaften. Seine Doktorarbeit schrieb über die christliche Arbeiterbewegung. Seine Arbeit als Priester war vom Einsatz für die Rechte und die Bildung der Arbeiter geprägt. Schon als Kaplan sagte er: „Ich will Jesus Christus in den Menschen heranbilden. Die Arbeiter brauchen keine Caritas, sondern Gerechtigkeit.“ Zum Unwillen seines Bischofs, kri…

Drei Mülheimer gegen Hitler

20. Juli 1944: Das Attentat auf Adolf Hitler scheitert. Doch dieser Versuch den deutschen Diktator zu stürzen, um Krieg und Gewaltherrschaft zu beenden, bleibt zeitlos erinnernswert und identitätsstiftend. Die Widerstandskämpfer um den Grafen von Stauffenberg stehen für ein besseres Deutschland. Zu den Rund 5.000 Regimegegnern, die nach dem Attentat reichsweit verhaftet wurden, gehörten auch die im März 1933 gewählten und im Juni 1933 von der NS-Regierung abgesetzten Mülheimer Stadtverordneten Fritz Terres (KPD) und Wilhelm Müller (SPD). Ihr Ratskollege Otto Gaudig von der KPD saß zum Zeitpunkt des Attentats bereits in Haft und wurde im August 1944 wegen seiner Widerstandsaktivitäten gegen die Hitler-Herrschaft zu acht Jahren Haft verurteilt. Terres, Müller und Gaudig bezahlten ihren Kampf gegen Hitler mit dem Leben. Heute erinnert eine Gedenktafel am Eingang zum Ratssaal an sie. Terres, Gaudig und Müller waren Teil des politischen Widerstandes gegen die Nationalsozialisten, die nach…

Pflege nimmt Politik unter die Lupe

Die Pflegestärkungsgesetze des Bundes haben die Realität in den Pflegeheimen nicht verbessert. Darin waren sich rund 30 Führungs- und Fachkräfte der Mülheimer Pflegeheime mit ihrem Referenten, dem Hamburger Sozialrechts-Professor und Rechtsanwalt Roland Richter einig.
Bei einer Fachtagung ihrer Arbeitsgemeinschaft im Haus Ruhrgarten kritisierte Roland Richter nicht nur die verantwortlichen Gesundheits- und Sozialminister des Bundes und der Länder, sondern auch die „nicht funktionierende Rückkopplung“ zwischen den Spitzenfunktionären der Berufsfachverbände und den Praktikern in den Pflegeheimen. Finanzierung aus einer Hand Viel wäre aus Sicht des Hamburger Pflegerechtsexperten gewonnen, wenn die Pflegedienstleistungen nicht aus diversen Budgets über Landschaftsverbände, Bezirksämter und Sozialämter, sondern einheitlich durch den Bund finanziert würde. „Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen“, sagt Richter mit Blick auf die Auswirkungen der Pflegestärkungsgesetze auf die stati…

Reif für Olympia

Eigentlich sind Mutter und ihre Altersgenossen aus der Generation Uhu (U 100) reif für Olympia. Denn wenn sie mit dem Rollator, an Krücken oder im Rollstuhl in der Mülheimer Innenstadt unterwegs sind, ist das der reinste Hindernislauf. Da kann man nicht einfach, immer der eigenen Nase nach, gerade aus gehen, humpeln oder rollen wie einem gerade der Sinn steht. Da muss man schon mit einiger Energie und Kondition eine Hürde nach der nächsten nehmen oder wie beim Slalom geschickte Haken schlagen. Hier ein aufgeplatztes Schlagloch, dort eine unvorhergesehene Bodenwelle, hier ein Plakatwerbeständer, dort ein Kleiderständer, hier ein Rollwagen mit ausgelegten Sonderangeboten, dort vergessene Hausmülleimer oder Sperrmüllhaufen. Zu den immobilen kommen natürlich die mobilen Hindernisse, die beim täglichen Mehrkampf in der City einkalkuliert werden müssen. „Ist das denn nicht mehr die Fußgängerzone? Dürfen die hier alle fahren?“ hörte ich gestern eine alte, am Stock gehende, Dame zu ihrer Begl…

Papier ist geduldig

Ausgerechnet beim Radiohören ging mir gestern auf, wie gut es ist, dass es immer noch eine gedruckte Zeitung gibt. In jüngster Zeit habe ich den Eindruck, dass die Kollegen vom Funk wie von der Tarantel gestochen sind. Vor allem in die Reporter, die von der Börse und vom Tagessport berichten, aber nicht nur die , werden immer schneller. Selbst als normal hörender Mensch fällt es einem immer schwerer, ihrer Informationsraserei zu folgen. Vielleicht hat es damit zu tun, das gerade im Sport und an der Börse oft Sekunden zählen, die über Sieg oder Niederlage beziehungsweise über Gewinn oder Verlust entscheiden. Kaum hat man sich als geneigter Frühstückshörer zwischen Kaffee, Brötchen, Wurst und Marmelade auf eine Nachricht eingelassen, kommt auch schon die nächste wie aus der Pistole geschossen. Und am Ende weiß man gar nicht mehr recht, was man überhaupt gehört hat. Hinzu kommt, dass Fußballvereine, siehe Borussia Dortmund, inzwischen ja auch als Aktiengesellschaften an der Börse notiert…

Mülheim macht Berlin was vor

Wer hätte das gedacht? Die Mülheimer Sozialdemokratie ist ihrer Bundespartei voraus. Während sich die Genossen auf der Bundesebene noch winden wie ein Aal, um eine Frau, einen Mann oder beides zu finden, um die Sozialdemokratie aus ihrer Existenzkrise herauszuführen, haben die Mülheimer Genossen mit der Europaparlaments-Kandidatin Sina Breitenbruch-Tiedtke und dem Stadtverordneten Rodion Bakum gleich zwei vielversprechende politische Talente, die sich um den Vorsitz der ebenfalls nicht gerade erfolgsverwöhnten Mülheimer SPD bewerben. Vielleicht sollten sich die beiden ja sogar zu einem Tandem zusammentun, um die alte Tante SPD wieder flott zu bekommen.
In den Zeiten von Fridays for Future, in denen die Jungen in Sachen Klimawandel und Energiewende nicht nur den altvorderen Genossen Beine machen, ist es ein demografischer Wandel der besonderen Art, dass es jetzt ausgerechnet ganz junge Mülheimer Genossen sind, die ihre alte Partei aus der Krise führen wollen. Zwei so entschlossene Fron…

Unter Strom

Es gibt Berichte, die würde man gerne auch im Mülleimer Lokalteil lesen. So ging es mir gestern, als ich einen Bericht über die plötzliche Renaissance des Siemens-Standortes Görlitz las. Dort wurde rechtzeitig vor der sächsischen Landtagswahl der Startschuss für einen Innovationscampus in Sachen erneuerbare Energietechnologie gegeben, der unter anderem mit einer Investition von 30 Millionen Euro und der Schaffung von 100 neuen Arbeitsplätzen verbunden ist.
Außerdem soll die Stadt an der Neiße, deren Siemns-Standort vor zwei Jahren noch vor der Schließung stand, mit seinen über 1.000 Arbeitsplätzen Hauptstandort für die Turbinen-Produktion werden. Man ist geneigt, frei nach Goethe zu sagen: „Sachsen, du hast es besser!“
Vom Mülheimer Siemnes-Standort musste man zuletzt leider gegenteiliges lesen. Angesichts von fast 600 der insgesamt 4500 Mülheimer Siemens-Arbeitsplätzen, die bis 2023 in der Stadt an der Ruhr wegrationalisiert werden sollen, bleibt uns hier im Westen, wo wir nicht nur d…

Hast du Töne?

Mit Musik geht alles besser. So sagt man. Als Schüler machte ich meine Hausaufgaben auch gerne unter den entspannenden Klängen klassischer Musik, wenn meine Motivation und geistige Spannkraft nachzulassen drohten. Im Fach Mathematik konnte mich aber auch die schönste Symphonie nicht in die Leichtigkeit des Seins versetzen und meinen Geist auf das hohe C bringen. Mathematik, ob daheim oder in der Schule, war für mich stets ein Trauermarsch oder bestenfalls ein Kriminaltango. Heute lassen es Schüler bei der musikalischen Begleitung nicht mehr mit Musik in den eigenen 4 wänden bewenden. Sie lassen sich via Smartphone und Kopfhörer auch unterwegs, zu Fuß, auf dem Fahrrad oder in der Straßenbahn beschallen. Den Höhepunkt der musikalischen Ausgelassenheit erlebte ich jetzt in einem Mülheimer Fachmarkt für Unterhaltungselektronik. Dort nutzten Schüler ihre Schulferienfreizeit dafür, um sich die Neuheiten auf dem Audio- und Hifi-Markt nicht nur anzuschauen, sondern die Probe aufs Exempel zu m…