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Es werden Posts vom April, 2015 angezeigt.

Stark durchs Alter gehen: Wie man im Wohnstift Raadt durch ein spezielles Training die im Alter schwindende Muskelkraft wieder aufbaut und so das Risiko zu stürzen vermindert

Reginald Lebenicnik macht es vor. Der 80-Jährige zieht sich seine mit Sand- und Metallkügelchen gefüllten Fußmanschetten an und hebt das linke Bein an. Gleichzeitig nimmt er einen Overball in beide Hände, hebt ihn über seinen Kopf und führt ihn dann seitlich nach links und rechts. Derweil richten sich Günter (65) und Rosemarie (64) Stiepel gerade auf. Sie nehmen in beide Hände eine Hantel, strecken sie mit ihren Armen erst in die Höhe, um sie dann herunterzunehmen und seitlich nach links und rechts auszustrecken und dann wieder zusammen zu führen. Die drei Bewohner des zum Ev. Krankenhaus gehörenden Wohnstiftes Raadt machen mit beim Kraft,- Koordination- und Balance-Training, das die Ergotherapeutin Isabel Orlik seit 2013 zweimal pro Woche anbietet. Die Senioren sind sich einig: „Wir fühlen uns nach dem Training einfach wieder kräftiger und werden nicht so schnell schlapp.“

Orlik, die wöchentlich 12 bis 15 Senioren trainiert geht davon aus: „Wer rastet, der rostet!“ Deshal…

Der christlichen Ethik Geltung verschaffen: Weihbischof Franz Grave sprach bei der Kolpingsfamilie darüber, was Christen in der Politik zu versuchen haben

Fastenzeit vor Ostern. Das heißt Einkehr, Umkehr und Selbstüberprüfung. Der Bezirksverband des Kolpingwerkes tut es an diesem Märzabend im Heimaterder Theresiensaal auf seine Weise. Er lässt Franz Grave eine Antwort auf die Frage geben, ob Politik und Christentum ein Gegensatz an sich sind.

Wer den emeritierten Weihbischof kennt, der auch mit über 80 noch als Seelsorger in der Pfarrgemeinde St. Mariae Geburt arbeitet, weiß, dass er nicht nur ein geistlicher, sondern auch ein politischer Kopf ist. Insofern fällt es ihm an diesem Abend im Kreise der Kolpingfamilie nicht schwer, seine Gedanken zum Thema ohne großes Vortragskonzept so zu entwickeln und zu formulieren, dass man ihm gerne zuhört und mitdiskutiert.

Gut 30 Kolpinggeschwister tun dies und hören sein Plädoyer für ein politisch aktives Christentum. Das solle „sich nicht durch Weltflüchtigkeit, sondern durch Welttüchtigkeit auszeichnen.“ Dass der Gesellenvater Adolph Kolping nicht nur ein frommer, sondern auch ein politisch denkend…

So gesehen: Immer neue Seiten

Wer schreibt, der bleibt! So heißt es unter Journalisten. Doch wer schreiben will, muss irgendwann mal etwas vorgelesen bekommen haben.

Hätte mir meine Mutter früher nicht so viele Geschichten vorgelesen, die ich dann gerne ausschmückte und aufschrieb, hätte ich vielleicht niemals die Freunde an der Sprache im Allgemeinen und an Geschichten, die das Leben schreibt, im Besonderen entdeckt. Bis heute gibt es für mich nichts spannenderes als Menschen und ihre Lebensgeschichte.

Manchmal erscheint sie mir so reich wie eine ganze Bibliothek und manchmal auch nur so fraglich wie ein Buch mit sieben Siegeln. Und wenn ich in meinem Sparbuch lese, weiß ich: Nicht jedes Buch hat ein Happy End oder ist ein Kassenschlager. Sei es drum. So lange wir in unserem Lebensbuch immer wieder eine neue Seite aufschlagen und ein neues Kapitel beginnen können, dürfen wir auch mitten im Drama oder im Krimi auf ein Happy End hoffen, egal, ob uns unser Sparbuch nun wie eine Tragödie oder wie eine Komödie vorkommen…

Flucht in eine vom Krieg zerstörte Heimat; Heinz Auberg erinnert sich an das Kriegsende 1945

Heinz Auberg, der sich heute unter anderem im Geschichtsgesprächskreis Styrum für die Dokumentation der lokalen Geschichte engagiert, war 13 Jahre alt, als der Zweite Weltkrieg zu Ende ging.

Die Lieder, die er im Krieg mit seinen Kameraden beim Jungvolk sang hat er heute noch im Kopf. „Ein junges Volk steht auf, zum Sturm bereit“ oder: „Unsere Fahne flattert uns voran“, hieß es da. Und im Kino schauten seine Freunde und er sich Filme, wie „Der große König“ oder“: „U-Boote westwärts“ an. Auch der Fahnen-Appell zu Führers Geburtstag am 20. April war für seine Altersgenossen und ihn Pflichtprogramm. „Die Ideologie, die dahinter stand, haben wir als Kinder nicht erkannt. Wir hatten Spaß an unseren Märschen und Geländespielen, obwohl diese natürliche eine Vorbereitung auf den Krieg waren“, erinnert sich Auberg.

Was Krieg bedeutet, begriff er erst im Juni 1943, als seine Schule an der Ecke Adolfstraße/Kaiserstraße von alliierten Bomben zerstört und sein Elternhaus an der Friedri…

Tina Bachmann: Die Frau mit dem Hockey-Gen

Hockey-Olympiasiegerin Tina Bachmann trainiert beim HTC Uhlenhorst eine Herren-Mannschaft aus der Bundesliga - als einzige Frau in Deutschland.

„Sie kenne ich doch vom HTC“, hört Tina Bachmann manchmal an ihrem Arbeitsplatz, der Hölterschule, wo sie als Grundschullehrerin unterrichtet. „Sie kenne ich doch aus der Schule“, hört sie manchmal, wenn sie am Uhlenhorstweg auf der Trainerbank sitzt.

Die 36-Jährige ist eine Ausnahmeerscheinung. Denn sie trainiert als einzige Frau eine Herren-Mannschaft aus der Hockey-Bundesliga. Und der mehrfache deutsche Meister und Europa-Pokalsieger HTC-Uhlenhorst ist ja nicht irgendeine Mannschaft.

Würde Bachmann keine Hockey,- sondern eine Fußballmannschaft trainieren, wäre es so, als ob eine ehemalige Nationalspielerin, wie Steffi Joenes, die Fußball-Herren des FC Bayern München oder von Borussia Dortmund trainieren würde.

Doch die ehemalige Hockey -Nationalspielerin Tina Bachmann, die zwischen 1998 und 2014 genau 214 Mal im Trikot der deutschen Hockey-Dame…

So gesehen: Wenn der Zeitgeist frösteln lässt

Wir haben noch ein Loch auf der Seite 1 und ich muss jetzt zur Winterreise.“ Mit dieser über den Schreibtisch geworfenen Bemerkung erwischte mich mein Kollege gestern einigermaßen kalt.

Eine Winterreise im Frühling? Und das, wo sich der Frühling jetzt endlich mal von seiner sonnigen Seite zeigt? „Was für ein Theater“, dachte ich bei mir und lag unwissend, aber instinktiv genau richtig. Denn der Kollege, ein echter Musenfreund, wollte kein Theater machen, sondern sich selbst welches anschauen. Vom Theater an der Ruhr war die Rede. So halbwissend zurückgelassen dachte ich sofort an den guten alten Franz Schubert und fragte mich: „Singen die jetzt auch am Raffelberg?“ Doch ein schneller Blick ins Theaterprogramm zeigte mir. Der Kollege begab sich nicht mit Franz Schubert, sondern mit Elfriede Jelinek, der Mülheimer Volxbühne und dem Kölner ATonalTheater auf eine Winterreise durch unseren Zeitgeist und seine symptomatischen Zeiterscheinungen, wie etwa marode Banken, die, wie eine pucklige …

Petra Stahringer: Eine Frau für jede Tonart

„Dieser hohe Raum mit seinem knarrenden Parkettboden und seinen großen Fenstern, die den Blick ins Grüne eröffnen, inspiriert mich sehr. Hier kann man experimentieren und neue Ideen entwickeln“, sagt Petra Stahringer, während sie in ihrem Proben- und Arbeitsraum in der alten Backstein-Schule an der Kettwiger Straße sitzt. In der Mitte des Raumes steht ein Klavier, an seinem Rand ein Xylophon. Und vor dem Klavier stehen Stühle im Halbkreis. Wo früher Schüler unter dem Dirigat strenger Schulmeister singen mussten, treffen sich unter der Woche abends Menschen, die gemeinsam singen, weil es ihnen Freude macht.

Sie treffen sich nicht in einer privaten Musikschule, sondern in den Musischen Werkstätten des Evangelischen Krankenhauses, die Stahringer seit 25 Jahren leitet.

„Das ist genial, dass sich ein Krankenhaus Musik und Kultur leistet“, lobt die ausgebildete Musikerin ihren Arbeitgeber. Auch wenn sie weiß, „dass man Schmerzen nicht wegsingen kann“, erfährt sie bei ihrer musischen Arbeit im…

Volkmar Spira: Ein Liebhaber des bühnenreifen Wortes

Wenn man sich mit Volkmar Spira unterhält und in seine lachenden und lebendigen Augen schaut, glaubt man nicht, dass er im März seinen 76. Geburtstag gefeiert hat. „Theater hält jung“, sagt der ehemalige Stiftungsdirektor des Evangelischen Krankenhauses. „Das gestaltete Wort macht mir Freude und gibt mir die innere Kraft immer wieder neue Ideen zu entwickeln. Und so lange ich die Kraft habe, mache ich weiter“, betont der Mann, der seit 2008 die Kleine Bühne des Backstein-Theaters leitet.

Für ihn, der schon als Schüler Gedichte lieber inszenieren wollte, statt sie nur aufzusagen, schließt sich mit der Leitung der kleinen Bühne, die kleine und oft zeitlose Texte von Heine, Tucholsky, Ringelnatz, Morgenstern, Goethe, Kästner, Roth und anderen Edelfedern groß herausbringt, ein Lebenskreis.

„Ich hatte immer schon ein Faible für das gestaltete, gespielte und mit Pointen gewürzte Wort“, betont Spira. Und er lässt keinen Zweifel daran, dass die Zusammenarbeit „mit sehr wertvollen M…

Michael Bohn: Der Mann mit dem karierten Maiglöckchen

Erst ehrenamtlicher Schauspieler, dann hauptamtlicher Leiter: Michael Bohn erlebt beim Backstein-Theater am Evangelischen Krankenhaus in Mülheim sein Happy End.

Michael Bohn ist sehr entspannt. Kein Wunder. Der hauptamtliche Leiter des Backsteintheaters schaut auf eine erfolgreiche Premiere zurück. Der Auftakt zum Jubiläumsjahr ist gelungen. Seit 25 Jahren leistet sich das Evangelische Krankenhaus einen eignen Kulturbetrieb . „Das ist ein kariertes Maiglöckchen, das es so nicht noch einmal gibt“, sagt der Mann, der vor 25 Jahren als ehrenamtlicher Schauspieler zum Backsteintheater kam, das er seit 2008 hauptamtlich leitet.
Bohn ist Regisseur und Manager der Großen Bühne. Ob Inszenierung, Bühnenbild, Technik, Programmheft oder Pressearbeit. Bohn ist beim Backsteintheater als Mann für alle Fälle gefordert. „Bei uns stehen nicht nur 30 Leute auf der Bühne, sondern auch 30 Leute hinter der Bühne, die im Bereich Maske, Technik und Produktionsassistenz mitarbeiten.“ Sie arbeiten ehrenamtl…

Auch Shakespeare hätte gelacht: Das Artelier Rudziok feierte mit einer neuen Premiere sein zehnjähriges Bestehen

Wir haben es immer schon geahnt. Das Wort Theater kommt nicht von ungefähr. Martina Rudzioks Komödie „Viel Lärm um überhaupt nichts“, die am Samstag im Artelier Rudziok am Heelweg Premiere feierte, hat uns davon überzeugt und begeisterte 25 Zuschauer im kleinen Zimmertheater, das mit seiner 9. Produktion in sein 10. Jahr geht.

Eigentlich erinnerte nur der Titel des Stücks an den Shakespeare-Klassiker. Vielleicht schaute das von Armin Rudziok gemalte Shakespeare-Portrait ja auch deshalb so grimmig von der Bühnenwand. Doch wahrscheinlich hätte Shakespeare selbst seinen Spaß daran gehabt, wäre er an diesem kurzweiligen Abend unter den Zuschauern gewesen. „Das ist mal was anderes, als zu Hause vor dem Fernsehen zu sitzen“, freute sich Theatergängerin Patricia Paulus. Denn Martina Rudziok (alias Bella Donna), ihr Mann Armin (in der Rolle des überheblichen und misanthropischen Regisseurs) Anica Isermann (als Helena), Patrick Palamidas (als Lorenzo) und Sandra Westermann als Frau …

Zwei Kirchtürme - Eine Botschaft: Ökumene auf dem Kirchenhügel

Der Kirchenhügel ist der historische Kern Mülheims. Hier wurde im 13. Jahrhundert die Petrikirche und Ende der 1920er Jahre die heutige Marienkirche erbaut. Die beiden Gotteshäuser, die auch für nicht kirchlich gebundene Mülheimer Wahrzeichen ihrer Stadt sind, stehen nah bei einander.

Diese Nähe ist heute auf dem Kirchenhügel ökumenischer Alltag. Diese scheinbare Selbstverständlichkeit musste allerdings über Jahrhunderte hinweg errungen werden. Nachdem die Petrikirche Mitte des 16. Jahrhunderts evangelisch geworden war, gab es über 200 Jahre kein katholisches Leben auf dem Kirchenhügel. Und auch danach blieb Ökumene für viele ein Fremdwort.

Erst mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil, das Pfarrer Michael Janßen von St. Mariae Geburt, auch als „ökumenisches Konzil“ bezeichnet, setzte sich der Gedanke der gleichberechtigten und vorurteilsfreien Koexistenz der beiden großen christlichen Kirchen durch. Auch überkonfessionelle Ehen wurden damit selbstverständlich. Inzwischen hat de…

Was lässt Pfarrer an die Auferstehung glauben: Eine kleine Osterumfrage

Michael Manz war 20 Jahre Pfarrer an der Friedenskirche in Heißen, ehe er nach ihrer Aufgabe 2014 als Pfarrer an die Immanuelkirche der Evangelischen Kirchengemeinde Styrum wechselte.
Wie werden die Angehörigen der 149 Opfer und die Angehörigen des Täters Ostern erleben? Die Botschaft der Auferstehung … Des Sieges über den Tod … Neues Leben …
Ein Theologe fragt: „Warum fallen wir? Damit wir lernen, wieder aufzustehen.“
Wer liegen bleibt, der kann nicht auferstehen.
Ich kann und will nicht glauben, dass Menschen, die so jäh aus dem Leben gerissen wurden, liegen bleiben … Sie werden auferstehen. Ich habe eine Phantasie, ich mache mir ein Bild…
Ich sehe – auch – diese Menschen, wie sie an den Rändern liegen, den Einen durchlassen, ihn sehen, ihn hören, sich von ihm beim Aufstehen eine Hand, den Arm reichen lassen und sich aufrichten lassen, aufstehen … Und wie sie erst zaghaft und leise, mit brüchiger Stimme, dann aber in immer deutlicher werdenden Tönen zu singen beginnen: „Hosianna! … Halleluja!“
Un…

So gesehen: Als der Osterhase vernascht wurde

Ostern. Das weckt bei mir immer wieder dieselbe Erinnerung. Ein Knirps von vier oder fünf Jahren stapft mit seiner Mutter, seinen beiden großen Schwestern und seiner Tante durch den Witthausbusch. Er sucht den Osterhausen. Scheu und aus Schokolade soll er sein, bekleidet mit einem dünnen Goldpapier und einem roten Band mit Glöckchen um den Hals. Der Knirps nimmt die Witterung auf. Schon hört er es im Gebüsch knistern und klingeln. Doch siehe da. Auch ein Eichhörnchen hat den Osterhasen gesucht und offensichtlich schneller gefunden. Das Eichhörnchen macht mit dem Osterhasen kurzen Prozess. Es reißt Meister Lampe das Goldkleid vom Leib und vernascht ihn an Ort und Stelle. Der kleine Knirps staunt darüber, wie schnell man als Osterhase den Kopf verlieren kann, wenn man nicht auf der Hut ist. „Für einmal darf es das“, meint er und gibt sich dem Eichhörnchen geschlagen. Erst später begreift er: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben, nicht nur zur Osterzeit! Dieser Text erschien am 4. Apri…

Denk ich an Bismarck

Was haben Roberto Ciulli und Otto von Bismarck gemeinsam? Sie haben heute Geburtstag. Der Theatermann vom Raffelberg wird heute 81. Der erste Reichskanzler würde heute 200, wenn er nicht schon 1898 das Zeitliche gesegnet hätte.
Ciulli, der mit dem 1981 gegründeten Theater an der Ruhr Mülheims Namen in alle Welt getragen hat, steht für die große Schauspielkunst, die die Zeitläufte in den Blick nimmt und auf die Bühne bringt. Bismarck steht für die Staatskunst, die die Zeitläufte bestimmt hat.
Nicht nur Mülheim trug Bismarck zu seinem 80. Geburtstag 1895 die Ehrenbürgerschaft an und setzte ihm posthum mit dem 1909 am Kahlenberg errichteten Bismarckturm ein Denkmal.

Auch wenn Bismarck als Kanzler von Kriegen, Kulturkampf und Sozialistengesetzen schon zu Lebzeiten umstritten war, wurde er doch als Kanzler der ersten deutschen Einheit von 1871 von vielen Deutschen seiner Zeit verehrt, vor allem, nachdem er 1890 das Kanzleramt verlassen hatte.  Wo seit 1998 der Künstler Jochen Leyendecker arbe…

Neue Leitung im stationären Hospiz: Die Arbeit soll auf mehrere Schultern verteilt werden

Das stationäre Hospiz an der Friedrichstraße hat mit Ute Borghorst seit 14 Tagen eine neue Leiterin. Wie der Geschäftsführer des Hospizes, Ulrich Schreyer, bestätigt, will man die Arbeitsbelastung im Hospiz, in dem sich 15 hauptamtliche und 40 ehrenamtliche Mitarbeiter um bis zu zehn Schwerstkranke und sterbende Menschen kümmern, auf mehr Schultern verteilen. Ute Borghorst wird sich auf die organisatorischen Leitungsaufgaben und die bisherige Leiterin Marie-Luise Gerling-Kleine-König auf ihre Aufgaben in der Pflegedienstleitung des im November 2012 eröffneten Hauses konzentrieren.

Die gelernte Krankenschwester und Diplom-Pflegewirtin Ute Borghorst arbeitet seit 2003 in der Pflegedienstleitung des Evangelischen Krankenhauses und hat 2013 eine Zusatzqualifikation in der Palliativpflege erworben.

Ihre Leitungsaufgaben sieht Borghorst unter anderem darin, die Kommunikation mit der Öffentlichkeit und externen Dienstleistern sicherzustellen und gleichzeitig intern etwa die Zimmerbelegung un…