Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom April, 2013 angezeigt.

So gesehen: Ein Hauch von Christo auf der Schloßstraße

Manche Dinge sind so offensichtlich, dass man sie schon gar nicht mehr sieht. So geht es mir mit dem Säulenbrunnen von Ernst Rasche auf der Schloßstraße. Der ist zwar als Kunst am Straßenbau zweifellos sehr sehenswert. Doch da ich ihn auf meinen Wegen durch die Innenstadt eigentlich jeden Tag sehe, sehe ich ihn kaum noch. Das nennt man wohl Stadtblindheit.


Doch gestern sah ich genauer hin, weil ich gar nichts mehr sah, zumindest nichts mehr von dem oft unbeachteten, aber doch vertrauten Kunstbauwerk. Denn das war großräumig von Planen abgedeckt. Man sah nichts mehr, sondern hörte nur noch etwas. Das war aber kein liebliches Wassergeplätscher, sondern stattdessen drang geschäftiges Maschinengetriebe an mein Ohr. Bau an der Kunst, statt Kunst am Bau?!

Sollte sich der Verhüllungskünstler Christo etwa nach Mülheim verirrt haben? Doch die Wirklichkeit ist profaner: Rasches sprudelndes Meisterwerk bleibt noch bis zum 3. Mai verhüllt, weil es gereinigt und abgedichtet werden muss, damit uns …

Mensch, Künstler, Zeitgenosse: Der Mülheimer Bildhauer Ernst Rasche

Dass er seit über 40 Jahren in der Altstadt lebt und arbeitet, empfindet der 85-jährige Bildhauer Ernst Rasche als „ein großes Glück.“ In seinem Haus an der Teinerstraße – es ist das Elternhaus seiner verstorbenen Frau Elisabeth – sind die Übergänge zwischen Wohn- und Arbeitsraum fließend. Überall begegnet man kleinen Skulpturen. Schon das Kreuzrelief an der Eingangstür deutet an, aus welchen geistigen Quellen der Künstler Rasche schöpft.


Als er jüngst, 50 Jahre nach der Verleihung des ersten Ruhrpreises den Ehrenring der Stadt bekam, hat Rasche sein Selbstverständnis als Künstler und Mensch selbst so beschrieben: „Der Antrieb und die Gabe, mich schöpferisch auszudrücken, hat mein Leben reich gemacht. Aus der Gabe des schöpferischen Tuns und der damit verbundenen Freude und Begeisterung habe ich auch immer eine Verpflichtung abgeleitet, die Verpflichtung, mich zurück- und meine Mitmenschen in den Dialog hineinzunehmen, sie teilhaben zu lassen an meiner Freude und meiner Dankbarkeit ge…

Fluch oder Segen? Was Mülheimer Schulleitern zur aktuellen Kontroverse um das Zentralabitur einfällt: Schlaglichter Eine pädagogische Umfrage

Ist das Zentralabitur Fluch oder Segen? Fördert oder behindert es die pädagogische Profilbildung der Schulen und die individuelle Leistungsentfaltung der Schüler? Diese Fragen drängen sich auf, wenn Schüler vor dem NRW-Schulministerium gegen vermeintlich unlösbare Aufgaben im Mathematik-Abitur demonstrieren. Oder hat Bildungsforscher John Hattie recht, der in einer Studie behauptet, dass die Qualität des Unterrichtes von der Persönlichkeit und Professionalität des Lehrers und nicht von strukturellen Rahmenbedingungen, wie etwa der Klassengröße oder dem Abitur in acht oder neun Schuljahren abhängt.


Kommt man darüber mit Schulleitern der Mülheimer Gymnasien, Sigrun Leistnitz (Gymnasium Heißen), Magnus Tewes (Karl-Ziegler-Schule), Ulrich Stockem (Otto-Pankok-Schule), Ralf Metzing (Gymnasium Broich) und Bernd Trost von der Luisenschule ins Gespräch, so bestätigen alle die zentrale Rolle der Lehrer, sehen im Zentralabitur keine Einschränkung, sondern eine Erleichterung bei der Vorbereitung…

Mülheimer Stiftungen vorgestellt: Zum Beispiel die Heinrich-Thöne-Stiftung

„Das schönste Denkmal, dass sich ein Mensch setzen kann, ist das in den Herzen seiner Mitmenschen“, hat Albert Schweitzer einmal gesagt. Heinrich Thöne war so ein Mensch. Der volksnahe Oberbürgermeister der Jahre 1948 bis 1969 wurde für die Mülheimer seiner Zeit zur populären Galionsfigur des sozialen und wirtschaftlichen Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg. „Heinrich Thöne hatte ein großes Herz, in dem die Belange der Alten und der Jungen gleichermaßen ihren Platz fanden“, erinnert sich Alt-Bürgermeister Günter Weber.


In Erinnerung an seine Lebensleistung, haben die Mülheimer nicht nur ihre Volkshochschule und ein Schiff der Weißen Flotte, sondern auch eine Stiftung nach Thöne benannt. Wenige Monate nach seinem Tod beschloss der Rat der Stadt am 5. November 1971 auf Vorschlag der Arbeiterwohlfahrt die Errichtung der Heinrich-Thöne-Stiftung. Als ihr Stiftungszweck wurden damals Zuwendungen für: „Zusätzliche Hilfen für bedürftige alte Personen in Mülheim an der Ruhr mit Hilfe der …

Mülheimer Stiftungen vorgestellt: Zum Beispiel die August- und Josef-Thyssen-Stiftung

Die Brüder August und Josef Thyssen haben ein Weltunternehmen geschaffen, dessen Wiege in Styrum stand. Auch als ihr Konzern, der mit Kohle und Stahl sein Geld verdiente, schon zu einem internationalen Unternehmen geworden war, blieben sie ihrem Unternehmenssitz Mülheim treu. Davon zeugt unter anderem die August- und Josef-Thyssen-Stiftung, die sie 1906 mit einer Schenkung an die Stadt ins Leben riefen.


Der in der Satzung festgelegte Stiftungszweck lautet denn auch: „Förderung von Schwimmunterricht und Badesport, Förderung von Kindergärten und Förderung des Hauswirtschaftsunterrichtes an Mülheimer Schulen.“

„Den Thyssen-Brüdern lag die Gesundheit ihrer Arbeiter und deren Familien sehr am Herzen, weil sie wussten, dass Krankheitsausfälle bei ihren Arbeitern und in deren Familien am Ende auch sie viel Geld kosteten“, erklärt der Wirtschaftshistoriker und Thyssen-Kenner Horst A. Wessel den Hintergrund der Thyssen-Stiftung. Mit einer weiteren Millionengabe der Thyssens trug sie unter and…

Wie die Hörzeitung Echo Mülheim eine akustische Brücke zwischen den Generationen schlägt

Ihre Mitschüler genießen die Freizeit. Die Karl-Ziegler Schüler Tobias Amann, Murat Ergin, Camilla Yola und Dean Christmann, alle 15 oder 16 Jahre jung, lesen an diesem Nachmittag. Sie lesen nicht irgendwo, sondern im Tonstudio der Hörzeitung Echo Mülheim. Und sie lesen auch nicht irgendetwas, sondern die Seniorenzeitung Alt, na und!? Der Leiter der Hörzeitung, Ali Arslan, und die Redaktionsleiterin der Seniorenzeitung, Gabriele Strauß-Blumberg sind sich einig: „Toll, dass sich junge Leute für so etwas ehrenamtlich engagieren.“ Damit meinen sie das Vorlesen von Artikeln, die im Tonstudio des Medienhauses aufgenommen und als CD wöchentlich an 60 blinde und sehbehinderte Hörer kostenlos verschickt werden.


„Ich mache das gerne, weil das interessant ist und mir gut gefällt. Außerdem ist diese Hörzeitung ein höchst sinnvolles Informationsangebot, denn wenn man blind oder sehbehindert ist, ist es wirklich schwer auf anderem Wege etwas mitzubekommen. Da wird man schnell ausgegrenzt. Und so s…

Mülheimer Stiftungen vorgestellt: Zum Beispiel die Stiftung Jugend mit Zukunft

Ihr Name ist Programm. „Jugend mit Zukunft“ heißt die Stiftung, die der damalige Superintendent Frank Kastrup 2002 ins Leben rief. Obwohl die Stiftung, die vor zehn Jahren durch einen Immobilienverkauf der Evangelischen Kirche zum Startkapital von 100.000 Euro kam und bisher vor allem kirchlich getragene Projekte der Arbeit mit und für Kinder, Jugendliche und Familien fördert, betont ihr Vorsitzender Kastrup, „dass es sich um eine vom Kirchenkreis An der Ruhr unabhängige Stiftung“ handele.


„Schon damals wurden die öffentlichen und kirchlichen Kassen immer leerer und wir hatten das Gefühl, dass wir vor allem etwas für Kinder, Jugendliche und Familien tun müssten, weil erwiesen ist, das die Erlebnisse der frühen Jahre und eine gute Bindung zwischen Eltern und Kindern für das Leben prägend sind und über die Stabilität einer Persönlichkeit entscheiden“, beschreibt der inzwischen pensionierte Pfarrer den Gründungsimpuls. Die Stiftung „Jugend mit Zukunft“, deren Stammkapital durch Zustiftun…

Mülheimer Stiftungen: Zum Beispiel die Polizeistiftung David und Giliath

Für Polizeihauptkommissar Thomas Weise und seine Kollegen gehört es zu den härtesten Zumutungen ihres Berufes, mit Not und Elend konfrontiert zu werden, dass durch ein Verbrechen oder auch einen Unfall von einer Minute auf die andere über Menschen hereinbricht und sie aus ihrer Lebensbahn wirft.


Drei Beispiele aus dem Alltag:

Nach einem Wohnungsbrand hat eine fünfköpfige Familie nur noch, was sie auf dem Leibe trägt. Alles muss neu angeschafft werden: Kleidung, Möbel, Inventar.Ein junger Familienvater verunglückt bei einem Verkehrsunfall tödlich. Mutter und Kind sind traumatisiert und stehen finanziell vor dem Nichts.Eine junge Frau mit drei kleinen Kindern flieht vor der Gewalt ihres Ehemannes. Nach der notdürftigen Einrichtung ihrer neuen Wohnung fehlt das Geld für ein dringend benötigtes Kinderbett. „Da müsste man eigentlich was tun und irgendwie helfen“, sagten sich Weise und seine Kollegen nach solchen Einsätzen. Am 03.03.03 taten sie wirklich was und riefen die Stiftung David und…

Mülheimer Stiftungen: Zum Beispiel die Ginko-Stiftung

„Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“, sagt ein afrikanisches Sprichwort. In diesem Sinne versteht sich auch das Gesprächs- Informations- und Kontaktzentrum Ginko als Teil der Mülheimer Dorfgemeinschaft, die dafür sorgt, dass das Kind erst gar nicht in den Brunnen fällt. Was 1979 als ehrenamtliche Initiative des Grafikers und Sozialtherapeuten Peter Chwalczyk begann, hat sich zu einer professionellen Fachstelle für Suchtvorbeugung entwickelt. Sie arbeitet inzwischen nicht mehr nur in Mülheim, sondern koordiniert und berät im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen die praktische Suchtvorbeugung in 110 Kreisen und Städten.


„Das ist in gewisser Weise auch unser Problem. Weil unsere Koordinierungsarbeit zu 100 Prozent vom Land finanziert wird, glauben viele Menschen, dass wir für unsere praktische Arbeit in Mülheim finanziell gut ausgestattet seien. Dabei haben wir fast jedes Jahr ein strukturelles Defizit von 20?000 bis 40?000 Euro“, berichtet Ginko-Mitgründer Hans-Jürgen…

Mülheimer Stiftungen: Zum Beispiel die Caritas-Stiftung

„Kirche geht stiften.“ Unter diesem Motto hoben Hans-Theo Horn, Manfred von Schwartzenberg, Paul Heidrich, Regine Arntz und Michael Janßen 2007 die Caritas-Stiftung aus der Taufe. Das Gründungsmotto entbehrte nicht einer gewissen Ironie. Denn die Stiftung wurde auch deshalb notwendig, weil das Bistum seine Zuwendungen für die örtliche Caritas aufgrund der rückläufigen Kirchensteuereinnahmen drastisch reduzieren musste. Von 40 Prozent war damals die Rede.


„Wir wollten nicht an die Klagemauer treten, sondern ein Signal geben, dass wir auch selbst etwas tun“, erinnert sich Caritas-Vorstand Horn an den Gründungsimpuls der Stiftung, die die Arbeit des katholischen Sozialdienstes mit ihren jährlichen Ausschüttungen unterstützen und damit vor allem Angebote möglich machen will, für die es sonst kein Geld gäbe.

Das Gründungskapital der Stiftung (25.000 Euro) brachte damals eine Gruppe engagierter Frauen und Männer aus der Pfarrgemeinde St. Mariae Himmelfahrt auf. Acht Benefizkonzerte unter de…

Mülheimer Stiftungen: Zum Beispiel die Bürgerstiftung

„Mein Wunsch wäre: Weiter so! Wir sind eigentlich wunschlos glücklich“, sagt der Vorsitzende der Bürgerstiftung, Frank Lenz. So viel Zufriedenheit und Optimismus überraschen in Zeiten der permanenten Kritik und Klage. Meistens wird ja über fehlendes Geld geklagt, was dann auch wieder zur Gründung von Stiftungen führt.


2004 waren es fünf Mülheimer Bürger, die sich, frei nach John F. Kennedy nicht fragten: „Was kann unsere Stadt für uns tun, sondern was können wir für unsere Stadt tun?“ Ihre Antwort war eine Stiftung von jeweils 20.000 Euro, aus denen das Startkapital der Bürgerstiftung wurde, das inzwischen durch Zustiftungen auf 435.000 Euro angewachsen ist. Die Zufriedenheit des Stiftungsvorstandes speist sich aber weniger aus diesem Stammkapital. Denn das führt bei einer aktuellen Regelverzinsung von einem Prozent zu jährlichen Ausschüttungen von maximal 5000 Euro. Viel mehr Freude machen Lenz und seinen Vorstandskollegen Hermann Blümer, Wilfried Cleven, Ilselore Paschmann, Patrick …

Mülheimer Stiftungen: Zum Beispiel die Leonhard-Stinnes-Stiftung

Die vielleicht bekannteste Mülheimer Stiftung ist die Leonhard-Stinnes-Stiftung. Zuletzt machte die Stiftung Schlagzeilen, weil sie sich nach dann 23 Jahren 2013 aus der Förderung des Theaters Mülheimer Spätlese zurückziehen, aber auch mit der Unterstützung der kommunalen Spiel- und Bewegungsraumplanung ein neues Projekt in Angriff nehmen will. Die Förderung von Spiel- und Sportplätzen gehört ebenso zu ihren Stiftungszwecken wie Kultur- und Bildungsprojekte oder die Unterstützung der Stadtbüchereien und der heute am Evangelischen Krankenhaus angesiedelten Augenklinik. Auch die Volkshochschule, Schloss Broich, Kloster Saarn, die Mülheimer Theatertage und das heutige Max-Planck-Institut für Kohlenforschung konnten schon von der Leonhard-Stinnes-Stiftung profitieren. Als Eigentümerin und Bauherrin der alten Augenklinik an der Von-Graefe-Straße ist die Stiftung auch Motor für den im Frühjahr 2013 geplanten Um- und Einzug des Stadtarchivs und der Musikschule, die zurzeit noch an der Aktien…

Der Lotse geht von Bord: Im Mai verabschiedet sich Heltmut Storm nach 30 Jahren als Kreisgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes: Ein Blick zurück und nach vorn

Manchmal sind es Zufälle, die ein Leben verändern. So war das bei Helmut Storm. Als er 14 war, musste er vor seiner Haustür einen Autounfall mit ansehen. „Wir standen dumm rum und konnten nicht helfen“, erinnert er sich Storm an das unangenehme Gefühl der Hilflosigkeit, das er damals mit den Passanten am Unfallort teilte. Das war vor fast 50 Jahren. Heute sieht Storm zurück auf 30 Jahre Berufstätigkeit als Kreisgeschäftsführer des DRK. Eine Zeit, die im Mai endet. Storms Motivation aber ist unverändert.


Das Erlebnis von damals bewegte ihn, sich beim Roten Kreuz für einen Erste-Hilfe-Lehrgang anzumelden. Solche Lehrgänge kamen damals erst ab 25 Teilnehmern zustande und er war erst der Zweite auf der Anmeldeliste. Deshalb überredete er einige Mädchen und Jungen seines Realschuljahrgangs, an der Oberstraße, sich zum Erste-Hilfe-Kurs anzumelden. Das Experiment gelang, der Kurs wurde voll.

Danach war Storm beim Jugendrotkreuz aktiv und meldete sich wenige Jahre später bei der neu aufgebau…

Warum der Fotograf Volker Flecht den Frühling liebt: Eine jahreszeitliche Spurensuche

„Ohne Kamera gehe ich nicht aus dem Haus. Und für fünf Kilometer ziehe ich mir erst gar nicht die Jacke an“, sagt Volker Flecht. Der Dümptener Hobbyfotograf hat zwei Lieblingsjahreszeiten, den Frühling und den Herbst. „Denn dann ist das Licht besonders weich und die Schatten besonders lang“, schwärmt der 61-jährige Vorruheständler.


Seit er seinen Lebensunterhalt nicht mehr als Maschinenbautechniker bei Thyssen-Krupp-Stahl verdienen muss, hat er viel Zeit für seine Fototouren. Mindestens dreimal pro Woche geht er auf Fotosafari. Meistens ist er in Mülheim unterwegs. „Andere machen Sport. Ich laufe mit meiner Kamera und zwei bis drei Objektiven meine 50 Kilometer pro Woche“, sagt Flecht mit einem Augenzwinkern. Für den Fotografen, der sein Hobby vor 40 Jahren bei der Bundeswehr fand, als er dort Luftbilder auswerten musste, ist die grüne Stadt am Fluss ein Motiv, das ihm nie langweilig wird. „Hier findet man noch viel Natur pur“, schwärmt Flecht.

Immer wieder zieht es ihn an die Ruhr, z…

So gesehen: Weiße Ostern

Haben wir schon Ostern? Wenn man aus dem Fenster schaut oder sich ganz unverfroren nach draußen traut, könnte man glauben, es sei bald Weihnachten. Denn leise rieselt da der Schnee.




Auch den Hühnern, so hört man, soll es zu kalt sein, weshalb sie weniger Eier als sonst legen. Das ist doch kein Wunder bei Bodentemperaturen, die eher an Dezember und Januar als an März und April erinnern. Wenn uns der Handel mit bunten Ostereiern und Schokohasen nicht zeigen würde, was die Stunde geschlagen hat, würde man beim Einkauf doch automatisch nach Glühwein und Christstollen Ausschau halten.

Nur gut, dass der Osterhase von Hause aus ein dickes Fell hat und die Ostereier traditionell bunt gefärbt werden. So können wir sie im Notfall auch unter einer weißen Schneedecke wiederfinden. Vielleicht haben die Erfinder dieses Brauches ja auch schon ihre Erfahrungen mit weißen Ostern gemacht und ihre ganz praktischen Konsequenzen daraus gezogen.

Von mir aus könnten die Ostereier ruhig weiß und auf dem Früh…