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Gute Nachbarn machen das Leben schön: Das Centrum für bürgerschaftliches Engagement ist auf viele gute Beispiele gestoßen und wird diese im Medienhaus als vorbildlich präsentieren

Eine gute Nachbarschaft gibt es nicht nur an der Jägerhofstraße
Es gibt noch gute Nachrichten. Zum Beispiel die, dass es noch gut funktionierende Nachbarschaften gibt, in denen sich Menschen kennen und helfen. Das zeigt ein Aufruf des Centrums für bürgerschaftliches Engagement (CBE), Fotos und Texte zum Thema gute und engagierte Nachbarschaft einzureichen, die ab dem 19. Januar in eine Ausstellung im Medienhaus am Synagogenplatz einfließen sollen.

„Wir waren positiv überrascht, wie viele Bürger sich für ihre Nachbarn engagieren, ohne viel Aufhebens von ihrem Einsatz zu machen“, schildern CBE-Geschäftsführer Michael Schüring und Mitarbeiterin Anna Maria Allegrezza ihre Erfahrungen aus den Gesprächen. „Gute Nachbarschaften brauchen Zeit, um zu wachsen, und den Mut, aufeinander zuzugehen und sich kennen zu lernen“, betont Alexandra Tinovic von der Mülheimer Wohnungsbaugenossenschaft MWB. Sie unterstützt im Rahmen des MWB-Vereins Mülheimer Nachbarschaft seit sieben Jahren die Nachbarschaftsaktivitäten der rund 4800 MWB-Mitglieder und Mieter, etwa durch die Organisation von Nachbarschaftsfesten und gemeinsamen Ausflügen oder durch die beratende Moderation in Konfliktfällen.

Im Rahmen des CBE-Projektes „Engagierte Nachbarn“ stellte sie zum Beispiel Kontakte zu gut funktionierenden Nachbarschaften am Fünter Weg und an der Buggenbeck her.

Auch an der Jägerhofstraße, am Saarnberg, im Bereich Sternstraße, Mergelstraße und Lierberg, an der Hölterhöhe, am Bickenborn, an der Liverpoolstraße oder am Priestershof geben Menschen mit ihrem Miteinander ein Beispiel für gute Nachbarschaften ab.

Die Bandbreite der gelebten Nachbarschaft reichen von gemeinsamen Festen und regelmäßigen Nachbarschaftstreffen über Hilfestellungen in persönlichen Notlagen über Einkäufe für alte und immobile Nachbarn bis hin zum Baby-Sitting für Eltern, die sich mal einen schönen Abend ohne ihre Kinder machen möchten.

Da werden Nachbarn mal zu Kaffee und Kuchen eingeladen oder man nimmt sich einfach mal Zeit für ein Gespräch, engagiert sich gemeinsam für Flüchtlinge, hilft sich gegenseitig bei Reparaturen oder Renovierungen. Aber es werden auch Adventsfeiern und Hauskonzerte organisiert.
Dieser Text erschien am 10. Dezember 2016 in NRZ & WAZ

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