Montag, 1. August 2016

Heil und Heilung: Das Sankt-Marien-Hospital feierte die Einweihung seines Neubaus

Weihbischof Franz Grave, Stadtdechant Michael Janßen und
Schwester Ingeborg bei der Einweihung des Neubaus im
St. Marien-Hospital
„Kommt ein Gast, kommt Christus!“ So steht es in lateinischer Sprache am alten Portal des St. Marien-Hospitals, das jetzt einen fünfstöckigen Neubau mit 134 Betten und einer modernen Schlaganfall-Einheit eröffnen konnte. „Den Altbau werden wir im August abreißen, aber den Schriftzug werden wir abnehmen und dafür einen anderen würdigen Ort in unserem Hause finden“, versicherte Klinik-Geschäftsführer Hubert Brams bei der Einweihung. Der emeritierte Weihbischof Franz Grave und Stadtdechant Michael Janßen nutzten die Feierstunde, um mit dem Evangelium vom Bernherzigen Samariter daran zu erinnern, dass es in einem katholischen Krankenhaus „nicht nur auf das professionelle Handwerk, sondern auch auf Gottes Segen und die Haltung ankommt, mit denen man hier Menschen in Krankheit und Not begegnet.“ Dafür steht auch die Elisabeth-Schwester Ingeborg, die beim Festakt die Fürbitten sprach. Die Ordensfrau, die 1952 in St. Marien-Hospital kam und in den Jahren 1960 bis 1990 rund 20.000 Menschen auf die Welt geholfen hat, ist bis heute als Seelsorgerin ihrer alten Wirkungsstätte eng verbunden.

NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens und Oberbürgermeister Ulrich Scholten würdigten die mit einer Investition von 22,5 Millionen Euro verbundenen Modernisierungsbemühungen des fast 130 Jahre alten katholischen Krankenhauses als 

Mit Blick auf die neue Schlaganfall-Einheit waren sich Ministerin und Oberbürgermeister einig: „Damit wird hier eine Versorgungslücke geschlossen!“ Scholten wies darauf hin, dass das St. Marien-Hospital, das mit seinem Neubau modernste Rahmenbedingungen für seine Innere Medizin, seine Chirurgie und seine Orthopädie geschaffen hat, nicht nur ein wichtiger medizinischer Dienstleister, sondern mit 750 Mitarbeitern, darunter 75 Auszubildende, auch ein wichtiger Arbeitgeber sei. Stationär und ambulant versorgt das St. Marien-Hospital, zu dem auch eine kassenärztliche Notfall-Praxis gehört insgesamt rund 30.000 Patienten pro Jahr. Apropos Patienten: Im Rückblick auf eine zweieinhalbjährige Bauphase zeigten sich die Klinik-Geschäftsfüher Hubert Brams und Dirk Albrecht „dankbar, dafür, dass bei den Bauarbeiten niemand der Beteiligten zu Schaden gekommen ist.“

Dieser Text erschien am 2. Juli 2016 in der Neuen Ruhr Zeitung

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen