Mittwoch, 2. März 2016

Drei Fragen an: Wie Siemens in Dümpten Schule macht

Techniklehrer Thomas Raschczyk
unterrichtet an der Realschule
Mellinghofer Straße und betreut
dort die Zusammenarbeit
mit Siemens
Ein Schild am Portal dokumentiert es: Die Realschule Mellinghofer Straße ist Siemens-Partnerschule. Was das bedeutet, erklärt der Projektkoordinator und Techniklehrer Thomas Raschczyk.

Frage: Wie wird die Projektpartnerschaft konkret gestaltet?

Antwort: 16 Achtklässler arbeiten über acht Wochen in der sogenannten Siemens AG. Jenseits des Unterrichtes, arbeiten sie mittwochs von 15 bis 17 Uhr in der Ausbildungs-Werkstatt von Siemens mit und werden dabei zum Beispiel von Auszubildenden angeleitet. Zuletzt haben die Schüler dort eine Schubkarre gebaut. Außerdem macht der Infobus der Metall- und Elektroindustrie regelmäßig bei uns Station. Hier kann man auch ganz praktisch Berufsfelder aus der Metallindustrie entdecken und ausprobieren.

Frage: Was haben die Schüler davon?

Antwort: Sie bekommen einen frühen Einblick in die verschiedenen Berufsfelder der Metallindustrie, lernen zum Beispiel die Arbeitsplätze eines Industrie- oder Zerspanungsmechanikers kennen. Entweder sind sie danach begeistert und bewerben sich in der Klasse 9 bei Siemens für ein dreiwöchiges Betriebspraktikum. Oder sie wissen: Das ist nicht meins.

Frage: Was ist der Mehrwert für Siemens?

Antwort: Für Siemens geht es um Nachwuchsförderung, die einem Fachkräftemangel vorbeugen soll. Siemens nutzt die Chance, um Jugendlichen und ihren Eltern zu zeigen, dass eine technische Berufsausbildung und eine entsprechende Karriere auch ohne Abitur möglich ist.

Dieser Text erschien am 1. März 2016 in NRZ und WAZ

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