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Zahlen, Daten und Fakten rund um die Mülheimer Kirchtürme

St. Mariae Geburt
Die Zahl der Protestanten im Kirchenkreis An der Ruhr ging zwischen 2000 und 2015 von rund 62 700 auf zuletzt rund 48 500 zurück. Die Zahl der Katholiken im Stadtdekanat reduzierte sich im gleichen Zeitraum von rund 60 700 auf 50 000.

Bei den Taufen zeigt sich: Wurden im Jahr 2000 noch 410 katholische und 450 evangelische Kinder getauft, so waren es zuletzt nur noch 327 katholische und 239 evangelische Kinder.

Bei beiden christlichen Kirchen lag die Zahl der Bestattungen in den letzten 15 Jahren deutlich über der Zahl der Taufen. Wurden im Jahr 2000 rund 700 Katholiken und 829 Protestanten bestattet, so waren es zuletzt 430 Katholiken und 630 Protestanten.

Bei den Kirchenaustritten zeigt sich seit Beginn des Jahrtausends eine immer wieder schwankende Entwicklung. Im Jahr 2000 traten 449 Katholiken und 565 Protestanten aus ihrer Kirche aus. 2014 waren es 596 Katholiken und 675 Protestanten, die ihrer Kirche den Rücken kehrten. 2014 griff eine Gesetzesänderung, wonach die Kirchensteuern auf Kapitalerträgnisse von den Banken direkt an das Finanzamt und von dort an die Kirchen weitergeleitet wurden.

Den Kirchenaustritten und Bestattungen standen und stehen deutlich weniger Kircheneintritte gegenüber. Traten 2000 insgesamt 24 Mülheimer in die katholische und 177 in die evangelische Kirche ein, so waren es 15 Jahre später 12 Mülheimer, die in die katholische und 68 Mülheimer, die in die evangelische Kirche eintraten. In den Kircheneintrittszahlen sind immer auch die Christen enthalten, die als Konvertiten ihre christliche Konfession wechseln.

Dieser Text erschien am 14. Mai in der Neuen Ruhr Zeitung

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