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So gesehen: Närrischer Nahverkehr

Eigentlich sind wir ja schon mitten drin. Aber gestern wurde ich ausgerechnet bei einer Straßenbahnfahrt nach Styrum daran erinnert, dass es jetzt ernst wird mit dem Frohsinn.

Denn ausgerechnet das Stempelgerät zur Entwertung der Fahrkarten war mit einer farbenfrohen Luftschlange geschmückt. Meine damit verbundene Hoffnung, dass die Straßenbahnen während der tollen Tage nicht im üblichen 15,- sondern im 11-Minuten-Takt (pünktlich) kommen könnten und gleichzeitig auf alle Fahrkarten des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr 11 Prozent Rabatt gegeben würde, wurde vom Straßenbahnfahrer als Karnevalsscherz abgetan.

Vielleicht können Stadtprinzessin Kerstin und Stadtprinz Klaus, die ja heute das Rathaus stürmen und die Stadtschlüssel erobern werden, etwas nachhelfen, wenn sie ab 11.11 Uhr oder etwas später (Wir sind im Nahverkehr an größere Verspätungen gewöhnt) an der Macht sein werden.

Bleibt nur zu hoffen, dass die stürmischen Wetterprognosen dem lustigsten und schönsten Nahverkehr der Welt, dem Rosenmontagszug, nicht in die Quere kommen. „Zur Not gehen wir zu Fuß“, hat Stadtprinz Klaus angekündigt. Der Mann kennt eben den närrischen Nahverkehr auch jenseits des Rosenmontagszuges.

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