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Mit Drahtseilen, made in Mülheim, geht es jetzt im Dubai Tower hoch hinaus

Trotz Wirtschafts- und Finanzkrise wurde jetzt mit dem 800 Meter hohen Burj Khalifa in Dubai der größte Wolkenkratzer der Welt gebaut. Als weltweit führender Drahtseilanbieter war auch das in Broich und Speldorf ansässige Drako Drahtseilwerk mit im Geschäft.

Projektpartner war in diesem Fall die Aufzugfirma Otis. Der lieferte Drako Drahtseile mit einer Gesamtlänge von rund 130 000 Metern und einem Gesamtgewicht von rund 165 Tonnen. Die Hochleistungsstahlseile vom Typ Drako 300 T – das bedeutet: Jedes Drahtseil mit einem Durchmesser von 22 Millimetern umschließt 300 Einzeldrähte – zeichnen sich durch eine hohe Biegefestigkeit aus. Sie schaffen die Voraussetzung dafür, dass die Aufzugfahrgäste im Dubai Tower mit einer Geschwindigkeit von bis zu zehn Metern pro Sekunde hoch hinaus und wieder hinunter kommen können.

Produkt- und Vertriebsmanager Lothar Sieber, der zusammen mit seinem Kollegen Stephan Allwermann bei Drako für das Dubai-Projekt zuständig war, gibt sich bei der Frage nach dem finanziellen Volumen des Großauftrags bedeckt. Nur so viel sagt er: „Es handelt sich um einen nicht uninteressanten Produktionsanteil mit einem Gegenwert von mehreren 100 000 Euro.”
Mit dem Hinweis, dass für die Aufzüge in acht von zehn der weltweit höchsten Gebäude Drako-Drahtseile verwendet worden sind, macht Sieber deutlich, dass der Großauftrag aus Dubai sein Unternehmen nicht unvorbereitet getroffen hat. Gerade erst hat Drako weitere 400 Tonnen Drahtseile nach Hong Kong ausgeliefert, wo das 480 Meter hohe International Comercial Centre ICC errichtet wird.

Derzeit verdienen die rund 200 Drako-Mitarbeiter ihr Geld zu 80 Prozent mit Drahtseilen für Aufzüge. Die Lieferungen für Bergbau und Industrie machen die restlichen 20 Prozent der Produktion aus.

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