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Drei Fragen an Markus Uferkamp

Der Unternehmer und Ex-Stadtprinz Markus Uferkamp ist seit zwei Jahren Präsident des Hauptausschusses Groß-Mülheimer Karneval. 

Eins Warum sollte man eine Karnevalssitzung besuchen?

Uferkamp: Weil man dort ein hochwertiges Musik- und Unterhaltungsprogramm erleben und gemeinsam mit anderen Menschen Spaß haben kann. Unsere Tanzgarden und Musikgruppen können sich wirklich sehen und hören lassen. Einfach mal hinkommen und hinschauen.

Zwei Ist es schwieriger geworden Menschen für den Sitzungskarneval zu gewinnen?

Uferkamp: Auf jeden Fall. Die Konkurrenz durch das Fernsehen ist groß. Und eingekaufte Künstler kosten viel Geld. Wir wollen und müssen unsere Eintrittspreise aber so halten, dass sie auch für Menschen kleinem Geldbeutel bezahlbar bleiben.

Drei Was müssen Karnevalsgesellschaften leisten, um eine gute Veranstaltung auf die Beine zu stellen?

Uferkamp: Sie brauchen nicht nur Geld und zahlende Gäste oder Tanzgarden und Musikzüge, die ohne Gage auftreten, sondern auch viele ehrenamtliche Helfer, die mit anpacken, um Tische und Stühle aufzustellen oder Bühnen auf- und abzubauen, die Tontechnik zu betreuen oder auch das Catering zu stemmen. Alles muss für Gäste und Veranstalter bezahlbar bleiben. Als Hauptausschuss haben für deshalb für die Vereine Tische und Stühle gekauft, die wir ihnen für kleines Geld zur Verfügung stellen können. Außerdem entlasten wir sie finanziell beim Rosenmontagszug, damit mehr Geld für ihre Veranstaltungen übrigbleibt.

Dieser Text erschien am 12. Januar 2019 in NRZ und WAZ

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