„Wir stehen für politische Zuverlässigkeit, Verlässlichkeit, wirtschaftliche Stärke und gesellschaftlichen Zusammenhalt“, betonte Kreisvorsitzende Astrid Timmermann-Fechter in ihrem Grußwort an die zahlreichen Gäste des Frühlingsempfangs, zu dem die Mülheimer CDU in die Stadthalle eingeladen hatte. „Wir nehmen unsere politische Verantwortung als Volkspartei auch auf der kommunalen Ebene wahr, indem wir politische Befindlichkeiten zurückstellen und als Parteien der demokratischen Mitte zusammenarbeiten“, ergänzte die Vorsitzende der Ratsfraktion, Christina Küsters mit Blick auf den Kooperationsvertrag, den CDU und SPD für ihre Kooperation im Rat der Stadt ausgehandelt haben.
Inhaltlich lud die Mülheimer CDU ihre Gäste zum Ausflug in
die Außenpolitik ein. „Trotz aller Schwierigkeiten, mit denen wir aktuell
konfrontiert werden, dürfen wir unser gemeinsames Ziel nicht aus den Augen
verlieren, unsere Gesellschaft durch unsere Arbeit besser zu machen“, schlug
der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Norbert
Röttgen, als Gastredner den Bogen von
der hauptamtlichen Bundespolitik zur ehrenamtlichen Kommunalpolitik. Mit seiner
Fraktionskollegin Astrid Timmermann-Fechter war sich Röttgen einig, „dass
Veranstaltungen, wie der Frühlingsempfang der CDU, eine wichtige Basis des
gesellschaftlichen Dialogs schaffen, der am Anfang aller demokratischen Politik
steht“. In seinem außenpolitischen Referat machte Röttgen deutlich, dass eine
Volkspartei, wie die Union in der Verantwortung stehe, lokal, regional,
national und global Menschen zusammenzubringen und mitzunehmen. Röttgen sieht
Deutschland innerhalb der Europäischen Union „in einer Führungsverantwortung,
nachdem die im Kalten Krieg gewachsene Interessengemeinschaft zwischen den USA
und der EU von der Trump-Administration einseitig aufgekündigt worden“ sei.
Der CDU-Außenpolitiker ließ keinen Zweifel daran, „dass die
27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union nur gemeinsam weltpolitisch
handlungsfähig sind“. Mit Blick auf die Unterstützung der Ukraine gegen den
russischen Angriffskrieg betonte er: „Die Ukraine verfügt heute über die größte
und kampffähigste Armee in Europa. Sie verteidigt auch unsere Sicherheit. Und
indem wir sie dabei unterstützen, sorgen wir zusammen mit unseren Partnern
dafür, dass das Konzept Krieg in Europa scheitert." Für diese Aussage
erhielt Röttgen den spontanen Applaus seines Publikums in der Stadthalle.
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