Die Mülheimer Stadthalle am Broicher Ruhrufer wird seit 2001 von der Mülheimer Stadtmarketinggesellschaft MST gemanagt. Deren Geschäfte werden aktuell von Michael Birr geführt. Er muss damit auch die Millionen-Investitionen verantworten, die notwendig sind um das 100 Jahre alte Gebäude instand zuhalten, in dem Theateraufführungen, Konzerte, Kongresse, Empfänge und andere Veranstaltungen über die Bühne gehen.
Im Gespräch, das ich für die Lokalredaktion führen konnte, verwies er auf steigende Personal- und Energiekosten, aber auch auf die finanzielle Förderung, die der Stadthallenbetrieb durch das Land Nordrhein-Westfalen und seinen Partner Westenergie erhält, aber auch auf einen 40-prozentigen Mietrabatt, den die MST gemeinnützigen Organisationen für Ihre Veranstaltungen in der Stadthalle gewährt.
Die Restaurierung der Stadthallenarkaden, eine neue Verglasung, eine neue Tonanlage und eine neue LED-Beleuchtung für den 1073 Gästen Platz bietenden Theatersaal, der über eine 14 Meter breite Bühne verfügt, den Anschluss an das Glasfasernetz und das mit verbundene digitale Contentmanagement der Stadthalle und eine moderne Klima- und Energietechnik sind die aktuellen Baustellen des Stadthallenmanagements.
Auf der Haben-Seite der Stadthalle hält Michael Birr die Tatsache fest, "dass die Stadthalle mit ihrer Lage an der Ruhr als Veranstaltungsort einen besonderen Charme hat und dass wir die Folgen der Corona-Pandemie heute nicht mehr spüren, weil die Menschen Kultur wieder live erleben wollen!"
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