Dieser Text erschien am 10. Januar 2019 in der Neuen Ruhr Zeitung
Donnerstag, 10. Januar 2019
Kulinarisch begünstigt
An manchen Tagen ist man vom Schicksal kulinarisch begünstigt,
Gestern war für mich so ein Tag. Im Kühlschrank lachten mich mittags Nudeln und
Pasta vom Tag zuvor an. Und in der Vorratskammer entdeckte ich einen
Stollenrest vom Frohen Fest. So gestärkt ging ich zu einem Pressegespräch der
Sozialagentur. Die zeigte sich sehr sozial, da sie nicht nur Informationen,
sondern auch belegte Brötchen anbot. Der Journalist, der nicht nur den
Nachrichtenhunger kennt, sagte nicht Nein, sondern freute sich über den
nahrhaften Pressetermin, der ihm das Abendessen ersparte. Denn der nächste
Schmalhans-Küchenmeister-Tag kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Ein
Narr, der nicht bei Zeiten die kulinarische Gunst der Stunde nutzt.
Dieser Text erschien am 10. Januar 2019 in der Neuen Ruhr Zeitung
Dieser Text erschien am 10. Januar 2019 in der Neuen Ruhr Zeitung
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Schwarzes Gold
Noch bis zum 1. Dezember kann man im Haus der Stadtgeschichte an der Von-Graefe-Straße in die Geschichte des Mülheimer Bergbaus eintauchen...
-
Ein Zeitsprung in die 1950er Jahre Ruhrblick am Leinpfad in den frühen 1950er Jahren. Ein Foto des Mülheimers John Dieter Roehse mach...
-
Sie sind nicht von ungefähr die in allen Berufsimage-Umfragen hoch gepriesenen Helden des Alltags. Feuerwehrleute bringen sich in Gefahr, ...
-
Dr. Peter Ramme 6.45 Uhr. Der Arbeitstag von Dr. Peter Ramme beginnt nicht in seiner Praxis, sondern im Haus Kuhlendahl, wo der Hausa...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen