Montag, 2. April 2018

Dagmar Mühlenfeld übernimmt die Patenschaft für Love fromm Africa

„Ich kenne Stella Weber schon seit vielen Jahren. Sie hat ein Talent dafür, auf Menschen zuzugehen, sie zusammenzubringen und ihre Talente zu fördern, Und deshalb möchte ich die segensreiche Arbeit ihres Vereins jetzt auch ganz offiziell unterstützen,“ So erklärte Mülheims ehemalige Oberbürgermeisterin jetzt bei einem Gespräch im Cafe Kaufbar, warum sie die Patenschaft für den 2007 von Stella Weber gegründeten Verein Love from Africa übernommen hat.
„Sie hat die Liebe aus Afrika mitgebracht, um sie hier zu verbreiten“, sagt die gelernte Pflegefachkraft Stefanie Siepmann, die sich von Stella Weber schon vor Jahren hat faszinieren und für ihre Arbeit gewinnen lassen.

Love from Africa. Der Name ist Programm. „Mit gemeinsamem Singen und Theaterspielen fing es damals an“, erinnert sich Stella Weber an die Gründung ihres Vereins, der heute von einem harten Kern von 25 Aktiven getragen wird. Inzwischen hat der Verein ein ehemaliges Ladenlokal an der Eppinghofer Straße 186 angemietet. Außerdem stellt die evangelisch-freikirchliche Gemeinde an der Uhlandstraße ihre Räumlichkeiten dem Verein für seine Feste und Konzerte zur Verfügung.

Stella Weber, die vor Jahren aus Ghana, der Liebe wegen nach Deutschland kam und auch im örtlichen Integrationsrat mitarbeitet, freut sich darüber, dass Love from Africa längst mehr geworden ist, als eine Selbsthilfeorganisation für afrikanische Zuwanderer. "Viele 'Bio-Deutsche' schätzen die Aktivitäten und die menschliche Gemeinschaft und Ansprache in unserem Verein. Ich bin immer wieder erschrocken darüber, wie viele Menschen aus der deutschen Ursprungsgesellschaft einsam durchs Leben gehen müssen und niemanden haben, der ihnen zuhört und dem sie ihr Herz ausschütten können", sagt die zweifache Mutter.

Vielseitige Aktivitäten

Ämtergänge, Begleitungen bei Arztbesuchen, ein offenes Ohr, Workshops, Hilfsaktionen, Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfe und viele gesellige Veranstaltungen vom Frauen- bis zum Kinder- und Jugendfrühstück, die Mülheimer unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft zusammenbringen und so Lebensfreude, Lebensqualität und Lebensperspektiven schaffen. So sieht die vielschichtige Sozial, Kultur- und Integrationsarbeit aus die Love from Africa leistet. "Ich bin immer wieder erstaunt, was Stella Weber mit dem ihr eigenen Charme und Elan ins Werk setzt", sagt Dagmar Mühlenfeld, die sich ebenso wie Stefanie Siepmann und der Hochschullehrer Klaus Thol von ihr haben gewinnen lassen.

Das nächste Projekt des Vereins ist ein internationales Frühstück für Kinder und Jugendliche, verbunden mit einem von dem aus Ghana stammenden Lawrence Otoo gestalteten Tanzworkshop. Treffpunkt hierfür werden die Räume der Christus-Gemeinde an der Uhlandstraße 25 sein.

Und weil Love from Africa auch die afrikanischen Wurzeln des Vereins und ihrer engagierten Vorsitzenden Stella Weber nicht aus dem Auge verliert, unterstützen seine Mitglieder in Stella Webers Heimatland eine Grundschule und ein Jugendzentrum, in denen Kinder und Jugendliche durch Bildung und sinnvolle Freizeitgestaltung auf einen guten Lebensweg gebracht werden. Nicht nur Geld- und Sachspenden, sondern auch aktive Helfer sind Love from Africa für seine Projekte in Mülheim und in Ghana immer herzlich willkommen. Mehr zum Thema findet man auf der Internetseite: www.love-from-africa.de. Außerdem geben Stella Weber (0177-7946262) und Stefanie Siepmann (0178-3989380) gerne auch persönliche Auskünfte. 


Dieser Text erschien am 23. März 2018 im Lokalkompass und in der Mülheimer Woche

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