Mülheims Wirtschaft schrumpft. Warum? Wenn ich in so manche Wirtschaft schaue, habe ich den Eindruck, dass sie brummt. Sicher kann es helfen, sich nicht nur in der Wirtschaft etwas zu gönnen, damit die lokale Wirtschaft mal wieder angekurbelt wird. Jeder muss seinen Beitrag leisten und auch mal ins nächste Einzelhandelsgeschäft gehen, statt auf www.einkaufen24.de zu surfen. Sonst kantert unser Wirtschaftsstandort und wir schauen alle zusammen in die Röhre, nur leider nicht in die made by Europipe.
Vielleicht wäre ja in lokalen Wirtschaft auch mal weniger Gewerbesteuer mehr Attraktivität als Wirtschaftsstandort für Unternehmen und Arbeitsplätze, weniger Lohndumping und Jobbefristung mehr Kaufkraft und Kauflust in den Portemonnaies der Otto Normalverbraucher und weniger hohe Gewerbe- und Wohn-Mieten mehr Ansporn für Existenzgründer und mehr steuerzahlende Neu-Bürger in unserer alternden Stadt. Und vielleicht wäre ja auch eine bessere Nutzung des Flughafens eine Startbahn für neuen gewinnbringenden Geschäftsverkehr. Wer Höhepunkte erreichen will, muss bei Zeiten Streicheleinheiten verteilen, auch in der Wirtschaft.
Dieser Text erschien am 11. Juli 2017 in der Neuen Ruhr Zeitung
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Ein Platz für den Kaiser
Als Parkplatz bleibt der Kaiserplatz in der Mitte Mülheim unter seinen Möglichkeiten, entspricht aber in seiner Funktion einer Stadt mit 174...
-
Ein Zeitsprung in die 1950er Jahre Ruhrblick am Leinpfad in den frühen 1950er Jahren. Ein Foto des Mülheimers John Dieter Roehse mach...
-
Sie sind nicht von ungefähr die in allen Berufsimage-Umfragen hoch gepriesenen Helden des Alltags. Feuerwehrleute bringen sich in Gefahr, ...
-
Dr. Peter Ramme 6.45 Uhr. Der Arbeitstag von Dr. Peter Ramme beginnt nicht in seiner Praxis, sondern im Haus Kuhlendahl, wo der Hausa...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen