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Die Walkmühle: Von der Mühle zum Restaurant: Ein Zeitsprung im Rumbachtal

Die Walkmühle im Jahr 1930
Eine Postkartenansicht aus dem Stadtarchiv
Die Walkmühle im Rumbachtal kennen Mülheimer seit Generationen als gutes Restaurant. Gerade erst hat der Gastronom Vito Piepoli nach 48 Jahren den Staffelstab an seinen Nachfolger Sergio Sirik übergeben.

Auch die historische Aufnahme aus dem Jahr 1930, die uns Postkarten Sammler Gerd Wilhelm Scholl zur Verfügung gestellt hat, zeigt die alte Walkmühle, in der ab 1385 Getreide, Stoffe, Früchte, Öl, Holz und Papier gewalkt und gemahlen wurden, als einen gastlichen Ort.

Schon seit 1826 ist die Walkmühle im Rumbachtal ein beliebtes Ausflugslokal. Wie man auf der Postkartenaufnahme aus den frühen 30er Jahren erkennen kann, wurde der später zugeschüttete Mühlenteich damals noch für Bootspartien genutzt.
Schon 1898 warb die Walkmühle in einer Zeitungsanzeige mit ihrer „romantischen Lage und schattigen Spazierwegen, die für Ausflüge von Gesellschaften, Vereinen und Schulen besonders geeignet sind.“

Gastronomisch lockte man die  Gäste mit „vorzüglichem Kaffee und selbstgebackenem Weißbrot“ sowie mit „einer reichhaltigen Weinkarte und hellem Dortmunder Bier.“
Als die historische Postkartenaufnahme entstand, wurde das Ausflugslokal bereits seit 30 Jahren vom Gastwirt Haustadt geführt. Der verkaufte das Gasthaus 1939 an Wilhelm Rotthoff. Der wiederum übergab das alte Mühlen- und Gasthaus später seinem Neffen Herbert Storks. Die Familie Storks ist auch heute noch Besitzerin der Walkmühle. Sie war einst nur eine von sieben Mühlen, die am Rumbach klapperten.

Dieser Text erschien am 24. Juli 2017 in der Neuen Ruhr Zeitung

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