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Kneippen im Engelbertus-Stift

Im katholischen Engelbertus-Stift, das zur Contilia-Gruppe gehört, hat man sich vor drei Jahren auf den Weg gemacht, eine Kneipp-Einrichtung zu werden. Jetzt konnte Einrichtungsleiter Dirk Wiegmann aus den Händen der Landesvorsitzenden, Josi Marten, das entsprechende Zertifikat des Kneipp-Bundes in Empfang nehmen. Dem Kneippbund gehören in Deutschland 160.000 Mitglieder an.

5000 Euro hat das Pflegeheim in Material und Fortbildung investiert, um, wie es Dirk Wiegmann erklärt, "unseren Bewohnern etwas Gutes zu tun und den Einsatz von Medikamenten zu reduzieren."

Jetzt gehören morgendliche Barfußgänge im hauseigenen Garten, Kneipp-Exkursionen zur Duisburger Sechs-Seen-Platte, Wassergüsse, Fußbäder, Kräutertees, Yoga, Wadenwickel und Honigbretter zum Alltag in dem Pflegeheim, in dem sich 100 Mitarbeiter um 150 Bewohner kümmern.

"Die praktische Orientierung an den Grundprinzipien des Pfarrers Sebastian Kneipp hat dazu geführt, dass Mitarbeiter und Bewohner achtsamer miteinander umgehen und dadurch mehr Lebensfreude erleben und mehr Lebensmut entwickeln", freut sich Alexander Banowski vom Aktivteam des Engelbertus-Stiftes.

Auch Bewohner, wie die 98-jährige Elisabeth Cremers und der 85-jährige Friedhelm Rettinghaus bestätigen, dass ihnen die täglichen Kneipp-Kuren gut tun, in dem sie ihnen eine bessere Durchblutung, warme Füße und ein stabiles gesundheitliche Wohlgefühl verschaffen.

"Die Natur ist die beste Apotheke. Das vom Schöpfer der Menschheit verliehene Wasser und die aus dem Pflanzenreich ausgewählten Kräuter machen das Wesentliche aus, Krankheiten zu heilen und den Körper gesund zu machen." So hat Pfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897) die Quintessenz seiner auf den fünf Säulen Wasser, Pflanzen, Bewegung, Ernährung und seelische Balance beruhenden Erkenntnisse einmal selbst beschrieben.  

Wer sich mit den Regeln des Sebastian Kneipp weitergehend beschäftigen möchte, wird im Internet unter: www.kneipp.com fündig.

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