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Heino Passmann bekam närrischen Ritterschlag 100 Jecken feierten den Vollblutkarnevalisten aus Broich am Mittwochabend im Restaurant der Stadthalle

Heino Passmann beim Ritterschlag durch Prinz Jürgen II.
Foto: Sven Saueressig
Das der Hauptausschuss Groß-Mülheimer Karneval und seine 13 Gesellschaften ihn am Mittwochabend ausgerechnet zum 33. Ritter vom Schiefen Turm kürten, war für den Vollblutkarnevalisten Heino Passmann das Tüpfelchen auf dem i. Mit seinen 45 Lebensjahren ist der fünffache Vater der jüngste Ritter vom Schiefen Turm.
Der Gildemeister der närrischen Ritter-Riege, Lothar Schwarze, Oberbürgermeister Ulrich Scholten und Chef-Karnevalist Markus Uferkamp ließen Passmanns karnevalistische Vita Revue passieren. Seine Laudatoren bescheinigten dem neuen Ritter nicht nur „Geselligkeit, Entschlossenheit und Liebe zum traditionellen karnevalistischen Brauchtum“, sondern auch einen „ungebremsten Arbeitseifer“, wenn es darum gehe: „den Karneval weiterzuentwickeln und ihn den Menschen nahezubringen.“

Der in der Behindertenarbeit tätige Sozialpädagoge ist seit 1989 im Mülheimer Karneval aktiv. Der ehemalige SPD-Stadtverordnete aus Broich war unter anderem als Vizepräsident der Karnevalsgesellschaft Blau-Weiß aktiv.  Seit 2003 führt Passmann als Präsident die Prinzengarde Rote Funken. Zusammen mit seiner Frau regierte er in der Session 2006/2007 das mölmsche Narrenvolk. Einem breiten Publikum ist der Vizepräsident und stellvertretende Vorsitzende des Hauptausschusses Groß-Mülheimer Karnevals als wortgewandter Sitzungspräsident der Seniorensitzung Lachende Herzen und des Prinzenballs bekannt.

In seinen gut gereimten Dankesworten, dankte Passmann auch dem NRZ-Karikaturisten Thomas Plaßmann. Der Träger der Spitzen Feder hatte das Motiv seines Ritterordens entworfen. Es zeigt den närrischen Rittersmann vor dem einst windschiefen Turm der Petrikirche unter einer Narrenkappe und bewaffnet mit einer krummen Lanze.

Im Gespräch mit dieser Zeitung sagte Passmann nach seinem sanften Ritterschlag durch Stadtprinz Jürgen II.: „Der Karneval fasziniert mich nach wie vor, weil man mit ihm Menschen Freude bereiten und ein Lachen ins Gesicht zaubern kann und weil er Jugendlichen eine sinnvolle und vergleichsweise preiswerte Freizeitgestaltung bietet.“

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