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Warum der Bezirksleiter der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, Werner Oesterwind, den Stadtwächterorden 2013 verdient hat

"Stadtwächter. Das hört sich irgendwie streng an. Aber Gott sei Dank schauen wir hier nur in fröhliche Gesichter“, begrüßt Kinderprinz Leon die 153 Jecken, die an diesem Samstagabend der Einladung zum Kommandeursball der Stadtwache gefolgt sind. Auch wenn die festliche Abendgarderobe das Bild im Festsaal der Stadthalle bestimmt, gehen die Jecken doch ganz locker mit, als die Kindertollitäten sie mit ihrem Laola-Lied von den Stühlen holen oder die großen Tollitäten Dirk und Susann mit Volare und Co. zu Wecken für alle Jecken tröten.


Auch bei der Musik- und Jonglage-Show von Clown Pepe macht das mehrheitlich reife und jecke Publikum nur zu gerne mit und folgt bereitwillig seiner Aufforderung: „Alle einhaken und schunkeln, auch die, die sich nicht leiden können.“ Auch die Stadtwächterinnen Nadine Hochscheid und Mareike Hütte haben es nicht schwer, ihr Publikum als tanzende und singende „Mölmsche Wiewer“ zu begeistern. Doch im Mittelpunkt des Abends stehen nicht nur karnevalistische Unterhaltung und die vom Einmannorchester Horst Hermann begleiteten Tanzrunden, sondern die Verleihung des Stadtwächterordens, mit dem die 1992 gegründete Karnevalsgesellschaft seit 1993 Mülheimer auszeichnet, die sich mit ihrem ehrenamtlichen Engagement um das Gemeinwesen verdient gemacht haben.

Diesmal wird der Bezirksleiter der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), Werner Oesterwind, ausgezeichnet. Zurecht, wie Laudatorin Renate aus der Beek findet. Über ihren CDU-Ratskollegen, der seit 40 Jahren in der DLRG ehrenamtlich aktiv ist und sich darüber hinaus auch in der Stabsstelle der Mülheimer Katastrophendienste, im Mülheimer Sportbund, in der CDU-Mittelstandsvereinigung und im Hauptausschuss Groß-Mülheimer Karneval engagiert, weiß die Sozialdemokratin nur Gutes zu berichten.

„Ohne Menschen, wie Werner Oesterwind, die mehr tun, als man von ihnen erwarten kann und dabei nicht erst nach Zuständigkeit und Zeitaufwand fragen, wäre unsere Stadtgesellschaft wesentlich ungemütlicher,“ betont sie.

Oesterwind selbst dankt in Versen: „Ohne meine Kameraden könnte ich abwenden keinen Schaden.“ Der Ordensträger lässt keinen Zweifel, dass er die Auszeichnung auch stellvertretend für die 110 aktiven und insgesamt 800 passiven Mitglieder der DLRG entgegennimmt, die mit ihrem Einsatz und ihrer Unterstützung nicht nur den jährlich zehn- bis 15-mal pro Jahr angeforderten Rettungsdienst auf der Ruhr möglich machen, sondern auch die organisatorische Begleitung von sportlichen Großereignissen.

Dieser Text erschien am 28. Januar 2013 in der NEUEN RUHR ZEITUNG und in der WESTDEUTSCHEN ALLGEMEINEN


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