Worüber kann man glücklich sein? So fragt sich mancher Zeitgenosse. Ich war glücklich, als ich jetzt beim Bürgerfest der Sparkasse mit Mühe und Muskelkraft einen Rollstuhlparcours bewältigen und danach wieder aufstehen und auf meinen beiden gesunden Beinen meiner Wege gehen konnte. Es macht auf jeden Fall glücklicher, wenn man erkennt, was man hat, statt sich stetig darüber zu ärgern, was einem fehlt.
Und wenn wir, die wir durchs Leben gehen und vielleicht auch rollen müssen einfach mal aufeinander zugehen statt achtlos aneinander vorbei, könnten wir vielleicht erleben, dass es unserem Mitmenschen auch nicht viel besser geht, als uns. Und wenn wir dann noch im miteinander reden und im Mitdenken und im gemeinsamen Tun sähen, dass uns der Neid und die Angst, zu kurz zu kommen, ausbremst, dann kämen wir gemeinsam weiter und wirklich voran.
Dieser Text erschien am 23. August 2017 in der Neuen Ruhr Zeitung
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