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Ulrich Stockem möchte, dass sich an seiner neuen Schule etwas tut


Am Otto-Pankok-Gymnasium hat das neue Schuljahr mit einem neuen Schulleiter begonnen. Der 50-jährige Ulrich Stockem, der zuvor eine Gesamtschule in Duisburg führte, versteht sich selbst als "Entwickler". Seine neue Schule, an der zurzeit 54 Lehrer 800 Schüler unterrichten, möchte er so weiterentwickeln, dass sie neue Anziehungskraft entwickelt und wieder mehr als 1000 Schüler haben wird.

Stockem, der zuvor in Duisburg eine Gesamtschule geleitet hat, hält nichts von einer ideologischen Schuformdiskussion. "Es gibt in allen Schulformen gute und schlechte Schulen", weiß der Lehrer, der mit Chemie, Sport und Sozialwissenschaft, eine ungewöhnliche Fächerkombination studiert hat.

Im Laufe seines Pädagogenlebens hat er bereits in verschiedenen Schulformen unterrichtet. Eine private Wirtschaftsschule und eine Realschule gehören ebenso zu den Stationen seines beruflichen Werdeganges wie ein Gymnasium in Duisburg und die Gesamtschule in Saarn. Wie will er jetzt das Otto-Pankok-Gymnasium neu aufstellen und attraktiver machen?

Wie will er die Schule, an der der Maler und Bildhauer Otto Pankok anno 1911 seine Reifeprüfung ablegte, neu aufstellen? Während Stockem die Schule im musischen und kreativen Bereich gut aufgestellt sieht, möchte er einen neuen Unterrichtsschwerpunkt Wirtschaft aufbauen und den Fremdsprachenbereich um Spanisch erweitern. Und abseits des Stundenplans soll auch die Werteerziehung gestärkt werden.

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