Freitag, 26. Januar 2024
NEUE GEWALT GEGEN FRAUEN
Sonntag, 21. Januar 2024
FOHSINN TRIFFT FROHE BOTSCHAFT
Der Karneval ist für Vieles gut, auch zur Förderung der christlichen Ökumene. Obwohl die rheinischen Hochburgen des organisierten Frohsinns auch historische Hochburgen des Katholizismus sind, haben hierzulande, an der Grenze zwischen Rheinland und Westfalen, längst auch die Protestanten den Frohsinn als einen geistigen und sozialen Resonanzboden für die Frohe Botschaft entdeckt. Was den Mülheimer Karneval betrifft, so hat dieser sich gleichermaßen im Leben des katholischen Stadtdechanten Michael Janßen und des evangelischen Superintendenten Michael Manz gleichermaßen einen festen Platz zwischen Weihnachten und vor-österlicher Fastenzeit erobert.
Janßen und Manz sind nicht nur Amtsbrüder im ökumenischen Geiste, sondern als als Ehrensenatoren des Mülheimer Karnevals und als Rosenmontagszugfahrer fromm und fröhlich miteinander verbunden. Das Christen durch ihren Glauben an die Frohe Botschaft des Jesus von Nazareth einen guten Grund dafür haben, allen Schwierigkeiten zum Trotz, optimistisch und hoffnungsvoll zu leben, ist für Manz ein Kern der Frohen Botschaft des Neuen Testaments. Das Jesus von Nazareth das Leben geliebt, gelebt und gefeiert hat und zum Lachen nicht in den Keller gegangen ist, erkennt der Styrumer Pfarrer unter anderem am Gleichnis der Hochzeit von Kana, bei der Jesus Wasser in Wein verwandelt "und sicher auch selbst das eine oder andere Gläschen getrunken hat." Und das Jesus seine Bereitschaft, auch mit Zöllnern und Sündern gemeinsam zu essen, zu trinken und zu feiern, zeigt ihn in Manz' Augen als einen toleranten Menschen, der weiß, dass jeder Jeck anders ist. Gute Seelsorge ist keine moralinsaure Erbsenzählerei, sondern sieht auch im Sünder erst mal den Menschen, den es dort abzuholen gilt, wo er steht. Ob ihm nun eine "normale" oder eine "närrische" Sonntagspredigt leichter von der Hand bzw. über die Lippen gehe, darauf will sich Michael Manz nicht festlegen. "Das hängt von meiner Tagesform und vom Tagesgeschehen ab", sagt Manz, der in diesem Jahr seine närrische Festpredigt erstmals in St. Mariae Geburt und damit in der katholischen Stadtkirche halten wird.
Der Einladung seines ökumenisch wie närrisch gleichgesonnen katholischen Amtsbruders Michael Janßen, seines Zeichens Pfarrer von St. Mariae Geburt, sei Dank. Einig sind sich der katholische Gastgeber und der evangelische Gastprediger darin, "dass der Spaß nicht nur in der Fünften Jahreszeit dort aufhört, wo er auf Kosten anderer Menschen verletzend und bloßstellend die Lacher des Publikums auf seine Seite ziehen will.
Samstag, 20. Januar 2024
NICHT NUR NÄRRISCH GUT
Die Elf ist für den Karneval entscheidend. Sie steht als Kürzel für die Losung der Französischen Revolution: Egalité/Gleichheit/Liberté/Freiheit und Fraternité/Brüderlichkeit!" Und sie steht für närrischen Spaß an der Freude in der goldenen Mitte zwischen den zehn Geboten und den zwölf Aposteln,
Deshalb hat jetzt auch die im harten Nachkriegsjahr 1947 als Abteilung der Kolpingfamilie Broich-Speldorf gegründete Karnevalsgesellschaft Blau Weiß ihr 77-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumsempfang im Bürgergarten an der Aktienstraße gefeiert. Da Blau-Weiß-Präsident Thomas Straßmann nicht nur im Karneval gut und gerne singt, sondern auch als Chorbruder im Männergesangverein Broich, der noch einmal 78 Jahre älter als die Karnevalsgesellschaft ist, gewann er seinen Chorbruder, den MGV-Vorsitzenden Uwe Gervers als Laudator für den närrischen Jubilar.
Dass sich die neue Karnevalsgesellschaft kurzerhand Blau-Weiß nannte, weil sie für ihre erste Sitzung in einer Gaststätte an der Maxstraße, blauweiße statt weiße Narrenkappen geschickt bekam, wertete Gervers als Ausdruck "eines närrischen Pragmatisus, der bis heute zur DNA der Gesellschaft gehört."
Gervers schlug den Bogen von der Jugendarbeit bis zum Seniorenkarneval, mit dem die Gesellschaft in drei örtlichen Pflegeheimen für Spaß an der Freude sorgt. Mit den offiziellen Gratulanten, dem Bürgermeister Markus Püll und dem Landtagsabgeordneten Rodion Bakum, war sich der Laudator einig, "dass die mitgliederstärkste Karnevalsgesellschaft als generationsübergreifende Gemeinschaft auch eine wichtige soziale Funktion für Stabilität unsere Stadtgesellschaft hat."
Ein Blick auf die Bühne und in den Saal zeigte, dass hier Menschen aller Generationen als Techniker, Trainer, Wagen- und Bühnenbauer, als Musiker der BMP-Band und in der Tanzgarde Hand in Hand arbeiten, um ihre Gemeinschaft und die Freude am Leben zu feiern.
Donnerstag, 11. Januar 2024
VOM ACKER AUF DIE STRASSE
Das Ruhrgebiet verbindet man nicht mit Landwirtschaft. Doch der erste Eindruck täuscht. 22 Prozent der Mülheimer Stadtfläche werden landwirtschaftlich genutzt. 60 landwirtschaftliche Betriebe beackern in unserer Stadt insgesamt 2044 Hektar. Und der Deutsche Bauernverband hat in den Ruhrstädten Mülheim, Essen, Oberhausen und Duisburg 220 Mitglieder. Allein in Mülheim schafft die Landwirtschaft derzeit 130 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.
Zehn Landwirte fuhren jetzt mit fünf Traktoren durch die Innenstadt. Sie steuerten das Rathaus und die örtlichen Parteizentralen an, um gegen die Sparpläne der Bundesregierung zu protestieren und ein Positionspapier der Rheinischen Landwirtschaftsvereinigung zu übergeben. Das beziffert die seit dem Sommer 2023 beschlossenen Agrarkürzungen des Bundes auf 900 Millionen Euro.
Die Mülheimer Landwirte Andreas Bolten und Martin Siekerkotte machten als Kreisvorsitzender und Ortslandwirt deutlich, dass es ihren Kollegen und ihnen nicht nur um die Streichung der Mineralölrückerstattung für Agrardiesel geht,
Zu viele Auflagen, zu viel Bürokratie und zu wenig Planungssicherheit machen ihnen ihr Leben schwer. Die schrittweise Streichung der 21,5 Cent, die Landwirte für jeden verbrauchten Liter Agrardiesel vom Fiskus zurücküberwiesen bekommen, sehen Bolten, Siekerkotte und Kollegen nur "als den Tropfen, der das Fass hat überlaufen lassen.
Bolten vergleicht die Agrardieselrückerstattung für landwirtschaftliche Nutzflächen mit "der Kilometerpauschale, die jeder Arbeitnehmer in seiner Steuererklärung geltend macht." Er weist darauf hin, dass die landwirtschaftlichen Nutzfahrzeuge 90 Prozent ihrer Fahrten auf dem Hof zurücklegen. Er stellt fest, "das die strengen Pflanzenschutzbestimmungen zu mehr Überfahrten auf den Feldern führen. Auch die dem Naturschutz geschuldete gesetzliche Verpflichtung, 4,4 Prozent ihrer landwirtschaftlichen Nutzfläche stillzulegen, macht den Landwirten einen Strich durch ihre Rechnung.
Auf einen Schild, dass sie auf einer Traktorschippe montiert haben stehen "Regionalität" und "familiäre Landwirtschaft" als ihr Kernanliegen. "Wir sind bereit unseren finanziellen Beitrag zu leisten, um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie, der Energiewende und des Ukrainekrieges zu bewältigen. Aber es kann nicht sein, dass 1,5 Prozent der Bevölkerung 10 Prozent der Haushaltseinsparungen tragen müssen", sagt Landwirt Andreas Bolten.
Donnerstag, 28. Dezember 2023
Asterix und Obelix lassen grüßen
Kultur funktioniert auch ohne Kommerz. Das beweisen die Regler seit 20 Jahren in der Freilichtbühne an der Dimbeck. Seit zehn Jahren managen sie dort den Bühnenbetrieb. Chefregler Hans Uwe Koch, der selbst aus der Musikszene kommt, spricht angesichts der 250 eingeschriebenen Regler und ihrer etwa 25 aktiven Helfer und Helfershelfer mit einem Augenzwinkern von einem "gallischen Dorf" in einer weitgehend kommerziellen oder steuerfinanzierten Kulturlandschaft. Asterix und Obelix lassen grüßen.
Allein in der zurückliegenden Spielzeit haben die Regler 62 Kulturveranstaltungen über die 1936 eröffnete Freilichtnühne gehen lassen und damit 65.000 Besucher begeistert. Konzerte unterschiedlicher Musikrichtungen, Theater, Comedy, Feste, Lichtkunst und naturwissenschaftliche Experimentalshows. "Wir sind auf kein Genere festlegt", erklärt Hans Uwe Koch einen Startvorteil der Regler.
Einen weiteren Vorteil sieht er darin, "dass wir keine finanziellen Entscheidungsschranken aufrichten und damit kulturinteressierte Menschen ausschließen und statt dessen auf den Hut spielen."
Statt festgelegter Eintrittsgelder gilt bei Veranstaltungen in der Freilichtbühne: "Der Hut geht rum!" Jeder Gast gibt, was er will. Dass 2023 auf dieser Geschäftsgrundlage 148 Künstler aus dem In- und Ausland in der Freilichtbühne aufgetreten sind, spricht für den Erfolg des Systems.
"Die Menschen sind offener. Sie kommen ohne festgelegte Erwartungshaltung und lassen sich deshalb auch positiv überraschen", beschreibt Koch das Erfolgsrezept des Der-Hut-geht-rum-Prinzips.
Allerdings lässt er auch keinen Zweifel daran, dass der Kultur Freilichtbühne, der seine historischen Höhepunkte als Theater- und Orchesterbühne in den 1950er Jahren und als Schauplatz der Karl-May-Festspiele im Sommer 1971 erlebte, nicht nur mithilfe des kreisenden Hutes und des Ehrenamtes funktioniert. Ohne Sponsoren aus der lokalen und regionalen Wirtschaft, siehe: Regler Produktion e.V. | Freilichtbühne Mülheim an der Ruhr – OpenAir Germany (wordpress.com), die die Regler mit Geld- und Sachleistungen unterstützen, wäre die Kulturlandschaft in der grünen Innenstadt-Oase nicht aufrechtzuerhalten.
Sonntag, 24. Dezember 2023
Blick ins Heilige Land
Weihnachten 2023 ist leider nicht nur im Heiligen Land kein Fest des Friedens.
Mit einem Schwarz-Weiß-Denken kann man den Nahost-Konflikt nicht begreifen, geschweige denn lösen. Das begreift man wenn man mit Dr. Ribhi Yousef über eben diesen Konflikt der nun schon 75 Jahre wert ins Gespräch kommt. Angesichts des Terroraktes in der Hamas vom 7 Oktober 2023 gibt es auch im Gespräch mit dem 67-Jährigen Chemiker, der als Sohn einer liberalen muslimischen Familie im Westjordanland geboren worden ist und seit 1977 in Deutschland lebt, keine zwei Meinungen.
Die Abscheulichkeit und Menschenverachtung der Gräueltaten vom 7 Oktober stehen für den Vizepräsidenten der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft außer Frage. Auch wenn seine Gesellschaft den Terrorakt der Hamas auf ihrer Internetseite: www.dpg-netz.de verurteilt hat, wird Yousef nachdenklich, wenn er mit der Forderung konfrontiert wird, dass sich alle Palästinenser vom Hamas-Terror distanzieren müssen, weil das in seinen Augen suggeriert, dass alle Palästinenser mit der Hamas sympathisieren würden. "Das Gegenteil ist aber der Fall. Nur die wenigsten haben Sympathien für Hamas", sagt Yousef.
Der Terrorakt der islamistischen Organisation, die seit 2006 den Gazastreifen regiert und die ebenso verheerende Reaktion der israelischen Armee können nach seiner Ansicht keinen Frieden, sondern nur zum Entstehen neuer Gewalt und zu neuem Extremismus führen. "Gewalt und Extremismus sind aber kein Teil der Lösung, sondern ein Teil des Problems", unterstreicht Yousef, der bis zu seiner Pensionierung beim Umweltamt der Stadt Duisburg gearbeitet hat und seit 40 Jahren mit einer deutschen Frau verheiratet ist.
In der Zivilgesellschaft nimmt Yousef die Bereitschaft wahr, "das Problem so differenziert und komplex zu betrachten, wie es ist, während die Regierungspolitik auf deutscher und israelischer Seite leider sehr einseitig zu Lasten der Palästinenser agiert." Wer den Nahostkonflikt wirklich friedlich lösen will, davon ist Ribhi Yousef überzeugt, "muss nicht nur das Unrecht das islamistischen Terrorismus, sondern auch das Unrecht der israelischen Besatzungs- und Siedlungspolitik in den palästinensischen Gebieten überwinden." Entscheidend ist für ihn, "dass Israelis und Palästinenser auf Augenhöhe miteinander ins Gespräch kommen und sich als gleichberechtigt akzeptieren und dementsprechend auch die existenziellen Interessen des jeweils anderen anerkennen." Einen Versöhnungsweg, wie er 1990 bei der Überwindung der Apartheid in Südafrika eingeschlagen wurde, hält Yousef auch mit Blick auf den Nahen Osten für denkbar und wünschenswert. Ob ein solches friedliches Miteinander oder eine friedliche Koexistenz von Israelis und Palästinensern am Ende dann in einem gemeinsamen oder in zwei voneinander unabhängigen Staaten organisiert werden könnte, ist für ihn zweitrangig.
Mit Sorge sieht der Mann, dessen Familie nach dem Sechstagekrieg 1967 ihre Heimat in Richtung Jordanien verlassen musste, die Polarisierung, die der jüngste Nahostkrieg auch in der deutschen Gesellschaft ausgelöst hat. Deshalb würde er, der sich über viele Jahre in Mülheimer Friedensforum und für eine Städtepartnerschaft zwischen Mülheim, dem israelischen Kfar Saba und dessen palästinensischer Nachbargemeinde Qalqilia eingesetzt hat, auch in unserer Stadt einen interreligiösen deutsch-israelisch palästinensischen Friedensdialog anregen wollen.
Samstag, 23. Dezember 2023
Systemrelevant
Viele Menschen treten aus der Kirche aus, auch wenn sie sich mit dem christlichen Glauben verbunden fühlen. "Ich kann auch für mich alleine glauben. Mein Glaube ist unabhängig von der Kirche." Sie haben recht. Und doch sehen sie nur die halbe Wahrheit. Das heute nur noch 80.000 der 175.000 Mülheimer Mitglied einer christlichen Kirche sind, hat seine Gründe. Reformunfähigkeit der römischen Kurie und der moralische GAU des sexuellen Missbrauchs durch Priester sind in der katholischen Kirche nur zwei zentrale Ursachen dafür, dass selbst bisher aktive Kirchenmitglieder über Austritt nachdenken oder ihn schon vollzogen haben. Was viele KirchenaustreterInnen nicht sehen ist, dass sie mit ihren verständlichen Schritt gesellschaftspolitische Organisation schwächen, die in Wort und Tat der zunehmenden Ökonomisierung unserer Gesellschaft eine soziale Ethik der Menschenwürde entgegenhalten und damit, all ihren unbestreitbaren Defiziten zum Trotz, einen aktiven Beitrag zum Schutz der Menschenwürde leisten, der nicht von ungefähr im Artikel 1 unseres Grundgesetzes steht und in dessen Artikel 79 mit einer Ewigkeitsklausel versehen ist.
Mit der katholischen Caritas und dem evangelischen Kirchenkreis An der Ruhr haben im Dezember gleich zwei wichtige kirchliche Akteure einen Führungswechsel vollzogen. Damit haben sie das Personal gewechselt. Aber die Aufgaben bleiben. Dass die neuen Caritas-Vorstände Stefani Harrenberg und Georg Jöres von ihren in den Ruhestand verabschiedeten Vorgängerinnen Regine Arntz und Martina Pattberg einen Sozialverband übernehmen, dessen hauptamtliche Mitarbeiterzahl in ihrer Amtszeit von 72 auf 400 angestiegen ist, die zum Beispiel in der Familienhilfe, in der Erziehungsberatung, in der Betreuung psychisch kranker Menschen sowie in der Kindertagesstätten,- Schul- und Jugendarbeit aktiv sind, zeigt, dass es sich hier nicht um einen kirchlichen Selbstzweck, sondern um ein zunehmendes gesellschaftliches Bedürfnis handelt. Und was für die 1920 vom Ruhrpastor Konrad Jakobs gegründete Caritas gilt, gilt auch für den seit 1870 bestehenden Evangelischen Kirchenkreis. Der hat gerade mit dem Styrumer Pfarrer Manfred Manz seinen 17. Superintendenten ins Amt eingeführt.
Der Präses der Rheinischen Landeskirche, Dr. Thorsten Latzel, tat gut daran, bei dieser Gelegenheit den Auftrag der Bergpredigt Jesu in Erinnerung zu rufen: "Ihr seid das Licht der Welt und das Salz der Erde." Daran schloss der in 30 Pfarrerjahren kampferprobte Michael Manz an, "der sich selbst als einen positiven Unruhestifter, der sich gesellschaftspolitisch einmischen wird, auch wenn uns das als Kirche nicht immer nur beliebt machen wird." Auch die Sozialarbeit der Evangelischen Kirche, wie sie etwa im Rahmen der Diakonie, des Diakoniewerkes und der Evangelischen Altenhilfe geleistet wird, ist ebenso ein Kontrapunkt und ein Kontrastprogramm zur Ökonomisierung unserer Gesellschaft, wie sie die jetzt von Georg Jöres und Stefani Harrenberg geleitete Sozialarbeit der Caritas ist.
Nicht vergessen werden darf, dass die christlichen Kirchen auch eine soziale und ethische Plattform sind, in der sich Menschen mit ihren Talenten zu aktiven und kreativen Gemeinschaften zusammenfinden. Die Lila Feen, die seit 13 Jahren als ehrenamtliche Zeitschenkerinnen alleinerziehende Eltern entlasten und dafür beim ökumenischen Jahresempfang der christlichen Stadtkirchen zurecht mit deren Hoffnungspreis ausgezeichnet worden sind, sind ein Beispiel dafür. Die 150 ehrenamtlich aktiven Caritas-Mitarbeiter und die von der Caritas und der Neuen Ruhrzeitung im Advent durchgeführte Wunschbaum- und Paketaktion, bei der mithilfe großherziger Menschen 1500 Pakete voller guter Gaben an die bedürftige Frau und den bedürftigen Mann gebracht wurden, ist ein weiteres Beispiel für viele.
Caritas & Kirchenkreis & Autor
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Dr. Peter Ramme 6.45 Uhr. Der Arbeitstag von Dr. Peter Ramme beginnt nicht in seiner Praxis, sondern im Haus Kuhlendahl, wo der Hausa...
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