Dienstag, 1. März 2022

Ukrainische Freunde

 In der Speldorfer Gemeinde St. Michael, die zur Linksruhr-Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt gehört macht man sich angesichts des Krieges in der Ukraine besonders große Sorgen. Seit dem katholischen Weltjugendtag in Köln (2005), als die Speldorfer Gemeinde junge Gäste aus der Ukraine aufnahm, pflegt die Gemeinde enge Kontakte zu der Gemeinde Maria der Sieben Schmerzen in Stara Huta. Die 250 Mitglieder zählende katholische Gemeinde liegt, 50 Kilometer südlich von Czernowitz im Südwesten der Ukraine. Die ländliche und landwirtschaftlich geprägte Region Bukowina gehörte bis 1918 zur Donau-Monarchie Österreich-Ungarn. Gerd Fölting erinnert sich gerne an seine Besuche in der Südwest-Ukraine und an ein gemeinsames Brunnenbauprojekt in Stara Huta. "Wir haben in Stara Huta sehr herzliche und gastfreundliche Menschen kennengelernt, die tief im Glauben stehen und aus ihm Kraft für ihr hartes Leben schöpfen. In Stara Huta haben wir eine polnischstämmige ukrainische Gemeinschaft kennen gelernt, die einen vorbildlichen und engen Zusammenhalt pflegt", erinnert sich Diakon Martin Bader an seinen bisher letzten Besuch in der Südwest-Ukraine am Fuße der Karpaten und   unweit der rumänischen Grenze. Das war 2018. Der für 2020 geplante Gegenbesuch aus der Ukraine fiel der Corona-Pandemie zum Opfer. Der Krieg wird ein Wiedersehen der Freunde aus Speldorf und Stara Huta wohl auf unabsehbare Zeit verschoben haben.


Heute hatte Bader per Whatsapp Kontakt mit dem deutschsprachigen und aus Warschau stammenden Lehrer Thomas Kaluski, der mit seiner ukrainischen Frau Regina die Dorfschule in Stara Huta leitet.
Nach dessen Auskunft ist die Region bisher von militärischen Kampfhandlungen verschont geblieben. In der Nähe von Stara Huta befinde sich zwar ein kleiner Flughafen. Der habe aber keine militärische Bedeutung. Auch an Flucht denken die Menschen in Stara Huta derzeit nicht, rechnen aber mit dem Zustrom von Flüchtlingen aus den umkämpften Gebieten in der Ukraine. Bader signalisierte seinen Freunden im Südwesten der Ukraine: "Wenn Ihr Hilfe braucht, wisst Ihr, wo Ihr Hilfe findet." Bader macht sich keine Illusionen darüber, dass die gesamte Ukraine vom russischen Angriff in Mitleidenschaft gezogen wird. 

Montag, 28. Februar 2022

Heute ist Rosenmontag

 Heute ist Rosenmontag. Oder muss man sagen: Heute wäre Rosenmontag, wenn die Weltgemeinschaft nicht gerade einen schwarzen Donnerstag hinter sich hätte, an dem die russische Regierung die Ukraine mit einem Angriffskrieg überzogen hätte, der uns alle trifft und mehr zerstört, als den Spaß an der Freud. Und doch verbreiteten die Mülheimer Karnevalisten am Karnevalsfreitag einen Hauch von Rosenmontag. Das schafften sie, in dem sie an vier Mülheimer Grundschulen mit einem kurzfristig fahrtüchtig gemachten und dank großzügiger Sponsoren reich gefüllten Rosenmontagswagen vorfuhren, um den dort fürs Leben lernenden Kindern einen Kamelleregen zu spendieren. Wer am Freitagvormittag auf den Schulhöfen an der Frühlingstraße, am Saarnberg, an der Hölterstraße und an der Augustastraße die Begeisterung und die strahlenden Augen der Kinder gesehen hat, der hat, wie sie, fürs Leben gelernt, warum die größten Narren dieser Welt nicht diejenigen sind, die sich so nennen, sondern diejenigen, die sich in ihrem Größenwahn vermeintlich wichtig und mächtig über alles hinwegsetzen, was den Menschen nicht nur zur Fünften Jahreszeit nicht zum Narren, sondern erst zum Menschen macht. Erst die gemeinsame Freude am Leben, die auch den Nachbarn leben lässt, macht den Menschen nicht nur in der Fünften Jahreszeit zum Menschen. Leben und leben lassen, weil jeder Jeck anders, aber eben auch nur ein Mensch ist, der sein Leben leben will. Das ist die Friedensbotschaft des Karnevals, die wir auch nach Aschermittwoch beherzigen sollten, damit es nicht nur uns, sondern auch unseren Nachbarn gut geht und wir bald wieder Grund zum Feiern haben, frei nach dem Motto: "Lieber süße Kamelle und Co als bittere Pillen. Denn in den sauren Apfel müssen wir auch ohne die humor- und schamlosen Narren an den Futtertrögen der Macht noch früh- und oft genug beißen!"


Meine Beiträge in NRZ/WAZ

Sonntag, 27. Februar 2022

Reden wir über Armut

Der Geschäftsführer des Diakoniewerkes an der Georgstraße 28, Dominik Schreyer, berichtet, wie die Pandemie den Tafelbetrieb für bedürftige Kunden verändert hat, die nicht nur Lebensmitteln hungern und was er in der Corona-Zeit gelernt hat.

 

Wie hat Corona den Tafelbetrieb verändert?

Schreyer: In der ersten Phase der Corona-Pandemie konnten wir keine Lebensmittel mehr verteilen. Die Lebensmittelausgabe an täglich 150 Menschen in der Warteschlange, die eng beieinander bis auf die Straße standen, war unter Corona-Bedingungen nicht mehr zu machen. Gott sei Dank konnten wir mithilfe der Firma Aldi einen Lieferservice organisieren, mit dem wir pro Woche 500 Lebensmitteltaschen ausliefern konnten. Wir haben den Lieferservice für bedürftige Menschen mit Mobilitätseinschränkungen beibehalten, so dass wir heute wöchentlich noch 200 Lebensmitteltaschen ausliefern.


Gibt es denn die klassische Lebensmittelausgabe noch?

Schreyer: Ja, aber in anderer Form. Wer bedarf hat, kann sich bei uns unter der Rufnummer: 0208/459530 oder per Mail an: fuhrpark@diakonie-muelheim.de anmelden und an maximal zwei Tagen pro Woche jeweils eine Lebensmitteltasche erhalten. Das hat den Vorteil, dass wir die Lebensmittelspenden besser streuen können und nicht immer die gleichen Menschen mehrfach etwas bekommen, während andere leer ausgehen. Um keine Warteschlangen entstehen zu lassen, vergeben wir die Ausgabe-Termine im Fünf-Minuten-Rhythmus.


Im März sollen die Corona-Schutzregeln wieder gelockert werden. Kehren Sie dann zu Ihrer Vor-Corona-Praxis zurück?

Schreyer: Nein. Wir behalten die Terminvergabe nach Anmeldung bei, weil sich das bewährt hat, ebenso, wie das diakonische Prinzip, dass wir die Bedürftigkeit der Menschen, die zu uns kommen nicht überprüfen, weil wir als Tafel kein Instrument der staatlichen Sozialpolitik sind und davon ausgehen, dass jeder, der sich für bedürftig hält, auch bedürftig ist.


Was wird nach Corona anders?

Schreyer: Wir trauen uns zu, dass wir mit unseren zwölf Tafel-Mitarbeitenden Abholtermine im Ein-Minuten-Takt anbieten können. Wenn viele Kunden kommen, könnten wir vielleicht auch einen 30-Sekunden-Takt schaffen.

Hat die Zahl der Tafel-Kunden in der Corona-Pandemie zugenommen?

Schreyer: Eindeutig ja, auch wenn wir keine Strichlisten führen und ich Ihnen keine konkreten Vergleichszahlen nennen kann. Aber wir sehen hier viele neue Gesichter, auch Menschen, die offensichtlich erwerbstätig sind, bei denen das Geld aber einfach nicht reicht. Wir haben hier Kunden, die aus allen Generationen und Nationalitäten kommen.


Warum?

Schreyer: Viele arbeiten in prekären Beschäftigungsverhältnissen, haben durch die Pandemie ihre Arbeit, etwa in der Gastronomie, verloren oder müssen mit dem geringeren Kurzarbeitergeld über die Runden kommen. Außerdem steigen die Lebensmittel- und Energiepreise. Da geht es denjenigen, denen es schon vor der Pandemie schlecht ging, jetzt noch schlechter. Unsere Kunden sind Menschen, die keine Lobby haben. Sie fallen auch in Zeiten wirtschaftlicher Hochkonjunktur hinten runter, obwohl sie bereit sind, für ihren Lebensunterhalt zu arbeiten und einen sinnvollen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten wollen.


Was könnte Ihren Kunden das Leben leichter machen?

Schreyer: Wir müssen uns als Menschen in unserer Gesellschaft wohlwollender gegenübertreten und im Anderen nicht den Fremden sehen, mit dem wir nichts zu tun haben, sondern einen Menschen, mit dem wir viel mehr gemein haben, als wir auf den ersten Blick glauben. Konkret wäre es schön, wenn sich Stadt, Kirchen und Wirtschaft an einen Tisch setzen und eine Lösung für die Menschen finden, an denen immer auch eine ganze Familie hängt und die uns viel zu geben haben, auch wenn sie auf dem ersten Arbeitsmarkt vergessen und abgehängt werden, weil dort die niederschwelligen Jobs wegrationalisiert worden sind. Wir sollten nicht vergessen, dass Steuergelder gut angelegt sind, die soziale Teufelskreise der extremen Chancenungleichheit durchbrechen und dafür sorgen, dass Menschen ein sinnvolles Ausbildungs- und Arbeitsangebot finden. Denn nur so können sie sich als Teil unserer Gesellschaft erleben und sich deshalb auch an ihre Regeln halten. Das schafft soziale Stabilität und Lebensqualität, von der wir alle profitieren.

 

INFO: Das Diakoniewerk Arbeit und Kultur betreibt die Mülheimer Tafel seit 2000 in Zusammenarbeit mit dem Sozialamt und mithilfe des spendenbereiten Mülheimer Einzelhandels. Die Mitarbeitenden der Tafel, die auch bedürftige Grundschüler mit einem Schulfrühstück versorgen,  kommen, wie ihre Kollegen aus den anderen Arbeitsbereichen des Diakoniewerkes, wie der Upcycling-Möbelwerkstatt, im Rahmen von zeitlich befristeten Arbeitsförderprogrammen der öffentlichen Hand zum Diakoniewerk. In der Betriebspraxis zeigen sich die zeitlichen Befristungen der steuerfinanzierten und niederschwelligen Arbeitsgelegenheiten immer wieder als kontraproduktiv und entwicklungshemmend.


Meine Berichte in NRZ/WAZ

Donnerstag, 24. Februar 2022

Gut getan

 Wo bleibt das Positive? Das fragte sich der Schriftsteller Erich Kästner schon vor gut 90 Jahren. Man sieht: Auch in den vermeintlich guten alten Zeiten, waren gute Nachrichten Mangelware. Doch wenn man genau hinschaut und hinhört, gibt es sie doch. Die positive Nachricht dieser Woche bekam ich vom Geschäftsführer des Centrums für bürgerschaftliches Engagement, Michael Schüring, zu hören. Er ließ mich wissen, dass sich allein im Rahmen des 2001 gegründeten CBEs aktuell 300 Mülheimerinnen und Mülheimer kontinuierlich und ehrenamtlich, zum Beispiel als Bildungs- und Familien-Paten oder als handwerkliche Hilfestellung leistende Heinzelwerker für ihre Mitbürger und Nachbarn engagieren. Und die Aufzählung der guten Taten, die uns als Stadtgesellschaft gut tun, ließe sich an dieser Stelle noch erfreulich lange fortführen. Also müssen wir nicht darauf hoffen, dass an jeden gedacht ist, weil jeder an sich selbst denkt, sondern wir können mit Erich Kästner sagen: "Es geschieht nichts Gutes, außer man tut es!" 

Montag, 21. Februar 2022

Ritter an der Ruhr

Für die katholische Wochenzeitung Neues Ruhrwort konnte ich jetzt eine bemerkenswerte Ausstellung des Sozialanthropologen Dennis Beckmann im Stadt- und Kulturhistorischen Museum Duisburg besuchen.

Das Museum findet man im Innenhafen, gleich gegenüber dem Landesarchiv. Es ist mit der Straßenbahnlinie 901 gut erreichbar. Es lohnt sich. 

Bis zum 27. März kann man dort die anschaulich aufgearbeitete und in Wort und Bild aufgearbeitete Geschichte der christlichen Ritter und ihres Einflusses auf Duisburg betrachten. 

Die Johanniter und den Deutschen Orden bringt man vor allem mit den Kreuzzügen und ostpreußischen Marienburg in Verbindung. Letztere steht für die nicht nur im Ostseeraum relevante staatliche Macht des Deutschen Ritterordens.

Die Johanniter, die mit der Reformation des 16. Jahrhunderts evangelisch wurden, verbindet man heute vor allem mit der Johanniter Unfallhilfe.

Weniger bekannt ist ihr Duisburger Wirken als Kirchenbaumeister (Marienkirche), als Seelsorger (Salvatorkirche) und als Träger eines Hospitals an der Marienkirche, in dem nicht nur Kranke gepflegt, sondern auch Arme und Pilger ein Obdach fanden.

Die Duisburger Ausstellung beleuchtet auch den Widerspruch zwischen dem christlichen Ethos der Ritterorden und ihrer blutigen Kreuzfahrergeschichte.


Zum Neuen Ruhrwort

Samstag, 19. Februar 2022

Don Boscos Erben

 In einer Zeit, in der die katholische Kirche aus gutem Grund schlechte Schlagzeilen bekommt, tut es gut, auch mal über die guten Seiten der Kirche zu berichten, zum Beispiel über das 100-jährige Wirken der Salesianer Don Boscos und der Don-Bosco-Schwestern in Essen-Borbeck.

Die Stadt im Ruhrgebiet war der erste Standort, den die 1854 und 1872 von Giovanni Don Bosco in Turin  geründeten Ordensgemeinschaften in Deutschland aus der Taufe hoben. Dass es dazu erst nach dem Ersten Weltkrieg kam, war den Spätfolgen des preußischen Kulturkampfes der 1870er Jahre geschuldet, die erst 1917 mit der Aufhebung des Ordenszulassungsverbotes beseitigt worden war.  Bedarf an Seelsorge und sozialer Fürsorge war und ist in der von der Industrie geprägten Ruhrstadt reichlich gegeben, Seelsorge und soziale Fürsorge. Das waren für den 1929 von Papst Pius XI. selig und 1934 heilig gesprochenen Giovanni Don Bosco (1815-1888) immer zwei Seiten einer Medaille. 

Seine Ordensleute handfeste Praktiker der Frohen Botschaft und der Pädagogik, ob in der Kindertagesstätte, ob im Gymnasium oder im Haus der offenen Türe, die sie in Essen-Borbeck an der Theodor-Hartz-Straße betreiben. Ihr Leitmotiv ist das Lebensmotto ihres Ordensgründers: "Fröhlich sein. Gutes tun. Und die Spatzen pfeifen lassen, damit Leben gelingen kann."

Diesem Credo folgen die Salesianer und die Don-Bosco-Schwestern auch im Bereich der beruflichen Bildung, in der Ausbildung später geistlicher Berufungen und im Angebot von Exerzitien. Dabei steht der Name des Salesianerpaters und zwischenzeitlichen Direktors des Essener St. Johannes Stiftes Theodor Hartz, der 1942 im Konzentrationslager Dachau ums Leben kam, für all die Christen, die auch unter dem Druck der NS-Diktatur der Frohen Botschaft des Jesus von Nazareth treu geblieben sind und dies zum Teil mit ihrem Leben bezahlen mussten.

Aber auch die dunklen Seiten ihrer Essener Ordensgeschichte verschweigen die Salesianer Don Boscos nicht, wenn sie zum Beispiel darauf hinweisen, dass sich auch ein Essener Mitbruder in den 1970er Jahren des sexuellen Missbrauchs eines Don-Bosco-Schülers schuldig gemacht habe.


Zu den Salesianern Don Boscos

und:

Zu den Don Bosco Schwestern

Art Obscura

 "Über 20 Jahre waren wir Normaden. Jetzt haben wir endlich ein Zuhause", freuen sich Heike Monikat und Gerd Rudolph. Sie sind die kreativen Menschen hinter dem 2000 gegründeten Verein Art Obscura. Der Name ist Programm. Hier lassen Menschen mit und ohne Handicap, aber immer mit viel Phantasie Kunst und Kultur entstehen, die den Betrachter staunen lässt.


Hat Art Obscura in den vergangenen Jahren immer wieder zeitlich befristet leerstehende Immobilien, wie zum Beispiel das vormalige Woolworth-Gebäude an der unteren Schloßstraße bespielt, so will der Verein künftig das zuletzt vom Portugiesischen Kulturverein genutzte Gründerzeithaus an der Georgstraße 26 dauerhaft mit Kulturleben füllen.

"Wenn die Corona-Pandemie mal vorbei sein wird, können wir uns hier auch Konzerte, Lesungen und Theateraufführungen vorstellen", betonen Rudolph und Monikat. Gemalt und geprobt wird im neuen Kulturquartier zwischen dem Dikaoniewerk und dem Jugendzentrum Stadtmitte schon jetzt. 50 Menschen lassen sich in den Art-Obscura-Kursen zur Kreativität verleiten. Wer durch das barrierearm nachgerüstete Haus geht, merkt gleich: Hier ist Leben drin. Hier bekennt man Farbe. Neue Angebote von der Fotowerkstatt bis zum Tanz-Workshop stehen bereits vor der Tür. Und für Kooperationen sind die unter anderem von der Aktion Mensch, einem privaten Mäzen und von der Mülheimer Sparkasse unterstützten Kulturmacher von Art Obscura natürlich immer zu haben. Auch in diesem Jahr werden sie mit ihrer Performance auf der Freilichtbühne und im Schloss Broich zu sehen sein.

"Machen Sie sich ein eigenes Bild!"


Und in der kommenden Woche, 23. bis 26. Februar, können sich alle Kulturinteressierten und die, die es noch werden wollen, vor Ort an der Georgstraße 26 ein Bild machen. Weil die Corona-Pandemie leider noch nicht vorbei ist, müssen sich Besucher per Mail anmelden und ein Zeitfenster zwischen 10 und 22 Uhr buchen. Kontakt und Information unter: artobscura@yahoo.de und: www.art-obscura.de

Schwarzes Gold

  Noch bis zum 1. Dezember kann man im Haus der Stadtgeschichte an der Von-Graefe-Straße in die Geschichte des Mülheimer Bergbaus eintauchen...