Samstag, 10. Januar 2015

Was hat sich die Verkehrswacht für 2015 vorgenommen? Ein Kurzinterview mit ihrem Vorstand Carsten Kuhlmann

Frage: Warum brauchen wir eine Verkehrswacht, wenn sich die Polizei um die Sicherheit im Straßenverkehr kümmert?

Antwort: Die Polizei muss im Straßenverkehr dafür sorgen, das Regeln und Gesetze eingehalten werden. Wir arbeiten als gemeinnütziger Verein vorbeugend daran, das Vorsicht, Umsicht und Rücksicht bei allen Verkehrsteilnehmern ankommen und Vorfahrt haben.

Frage: Was tun Sie dafür im neuen Jahr 2015?

Antwort: Wir verteilen wieder unsere Verkehrssicherheitsbroschüren für den Schulweg an Kinder und Eltern, bieten ein Rollatortraining für Senioren und ein Fahrsicherheitstraining für junge Autofahrer an, machen uns für die Wiederbelebung des Verkehrsübungsplatzes stark, setzen unsere politische Lobbyarbeit für eine bessere Verkehrsinfrastruktur fort, richten auf unserer Internetseite
www.verkehrswacht-muelheim.de ein Bürgerforum für Anliegen und Anregungen ein, verstärken unsere Jugendarbeit und zeigen Schülern mit dem Dekra-Truck, wie man vermeidet, in den toten Winkel eines LKWs zu geraten und so von dessen Fahrer übersehen zu werden. Außerdem bieten wir auch 2015 Sommer- und Winterchecks fürs Auto an.

Frage:Welche Tipps geben Sie Verkehrsteilnehmern mit auf ihren Weg durch den Winter?

Antwort: Wenn Autos keine Winterreifen mit vier Millimetern Profiltiefe haben, sollten sie im Winter stehen bleiben. Autofahrer sollten außerdem genau überprüfen, dass ihre Leuchten richtig eingestellt sind und ihr Kühl- und Wischwasser einen Gefrierschutz hat. Grundsätzlich gilt für Autofahrer im Winter: Runter vom Gaspedal Fußgänger und Radfahrer sollten sich hell, am besten mit einer reflektierenden Warnweste kleiden oder zumindest Reflexionsstreifen am Ärmel tragen, damit sie im Dunkeln von den Autofahrern gut und vor allem rechtzeitig gesehen werden.

 
Dieser Text erschien am 31. Dezember 2014 in der Neuen Ruhr Zeitung

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