Gestern hat für viele Kinder der Ernst des Lebens begonnen. Dabei sollte man das Schulleben ernst, aber auch nicht zu ernst nehmen, wenn man es an Leib und Seele unbeschadet überstehen will. Immerhin wird so manchem Kind der erste Schultag mit einer Schultüte versüßt. Dabei kann man die Schultüte auch als Symbol dafür nehmen, dass einem nicht nur im Schulleben so manches in die Tüte kommt, worauf man dankend verzichten könnte. Aber gerade darin ist das Schulleben eine gute Schule für das Leben jenseits der Klassenzimmer und Stundenpläne. Denn auch nach dem Ende der Schulzeit geht das Lernen weiter und es muss so mancher saure Drops gelutscht werden. Selbst, wenn es so manchem Ex-Schüler auf der freien Wildbahn der Lebensschule zuweilen schwindelig wird, weil er mit seinem braven Schulwissen immer wieder im Morast des Alltags stecken bleibt oder aneckt. Auch wenn er verzagt, weil die ihm gelehrte Moral oft nur Anspruch, aber nicht Wirklichkeit ist, sollten Er und Sie, Du und ich mutig weiter lernen und nie vergessen, dass Gutes nicht immer gesucht, aber stets gebraucht wird, wenn wir gemeinsam das Klassenziel erreichen wollen.
Dieser Text erschien am 31. August 2017 in der Neuen Ruhr Zeitung
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