Um Ankunft wird gebeten

 Als Inhaber einer Monatskarte bin ich regelmäßiger Fahrgast der Ruhrbahn. Doch am Samstagabend beförderte sie mich nicht von A nach B, sondern machte mir Beine.


Nachdem ich in jüngster Vergangenheit auch schon Mal an der Haltestelle Mendener Brücke vom Fahrer der Buslinie 753 link liegen bzw. stehen gelassen wurde, glänzte die Linie jetzt durch gänzliche Abwesenheit und zwang mich zu vorgerückter und entsprechend dunkler Stunde zu Fuß den Heimweg anzutreten.

Insofern leistete die Ruhrbahn, nach dem sie mit ihrem nicht zum ersten und wohl auch nicht zum letzten Mal abschreckenden Service meinen Blutdruck in die Höhe schnellen ließ, mit meiner erzwungenen Bewegung an der frischen Luft einen Beitrag zu meiner Gesunderhaltung. Doch für die Zukunft, liebe Ruhrbahner, würde es mich als ihr zahlender Fahrgast noch glücklicher und gesünder machen, wenn Sie ihre in Aussicht gestellte Transportdienstleistung zur jeweils angezeigten Zeit auch tatsächlich ausführen und mir die Entscheidung, wann ich zu Fuß gehen will, selbst überlassen würden.

NRZ, 15.11.2021 

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