Donnerstag, 13. Dezember 2018

Das Kind im Manne

Der Adventsbesuch bei einem Freund ließ mich staunen. So romantisch hätte ich ihn gar nicht eingeschätzt. Aber der Mann, der in seinem Berufsleben als Jurist und Ökonom mit Zahlen und Paragrafen arbeitet, hat seine Wohnung schon 14 Tage vor dem Heiligen Fest weihnachtlich durchdekoriert. Sogar der elektrisch beleuchtete Weihnachtsbaum strahlt schon in seinem Wohnzimmer. Nur das Krippenteam der Heiligen Familie, nebst Ochse, Esel, Hirten und den Heiligen Drei Königen hat er sich, so viel biblische Authentizität muss auch im Zeitalter des pluralistischen und säkularen Relativismus sein, hat er sich für die Weihnachtstage aufgehoben. Doch schon jetzt wird der vorweihnachtliche Glanz in seiner ansonsten kleinen, modernen  und nüchternen Wohnung noch getoppt von seiner Modelleisenbahn, die am Fuß des Christbaums ihre Runden dreht. „Ein Weihnachtsgeschenk aus Kindertagen, als ich noch Lokomotivführer werden wollte“, verriet er mir.

Man(n) sieht. Auch gestandene Herrn im besten Alter sind und bleiben in ihrem Herzensgrund kleine Jungs. Denn sie wissen instinktiv, was die Schriftstellerin Mirjam Preissler einmal so beschrieben hat: "Nimm deine Kindheit und lauf. Eine andere kriegst du nicht!"

Dieser Text erschien am 12. Dezember 2018 in der NRZ

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Wohnung wechsel dich

"Ich habe es keine Sekunde lang bereut", sagt die 87-jährige Renate Sommer, wenn man sie nach ihrem Umzug von einem Einfamilienhaus im Rumbachtal in eine Wohnung im Ruhrquartier fragt. 2009 sah die Mutter, Pädagogin und Politikerin den Zeitpunkt für gekommen, sich altersgemäß kleiner zu setzen. Weil sie ihr Haus, in dem sie fast vier Jahrzehnte mit ihrer Familie gelebt hatte, "gut verkaufen konnte", konnte sie im Ruhrquartier Wohneigentum erwerben.

Dass sie ihre Wohnfläche damals auf 120 Quadratmeter verkleinerte, kam der inzwischen allein lebenden Seniorin gerade recht. Auch der Ortswechsel vom Rumbachtal in die Innenstadt war für sie eine gute Entscheidung. Die Wege zur Stadthalle, zum Museumsshop auf der Schloßstraße, in dem sie ehrenamtlich mitarbeitet, zum Einkaufen, zum Rathaus, zum nächsten Restaurant oder zum Arzt oder zur Apotheke sind für sie fußläufig geworden. 


Aus den Fenstern und vom Balkon ihrer Dachgeschosswohnung schaut sie einerseits auf die Ruhr, auf die Schloßbrücke und auf die Stadthalle und andererseits auf das neu entstehende Stadtquartier Schloßstraße. "Wenn das Quartier mit Einzelhandel, Hotel, betreuten Wohnungen, Gastronomie und Sportangeboten fertig sein wird, wird es zusammen mit dem O die gesamte Schloßstraße und mit ihr die Innenstadt wiederbeleben", ist sich Sommer sicher. Vor allem hofft sie auf einen Supermarkt im neuen Stadtquartier, damit die Wege zum täglichen Einkauf kürzer werden. Denn zurzeit finden Sommer und ihre Nachbarn den nächsten Supermarkt erst im Forum.



Auch wenn sich Sommer verkleinert hat, konnte sie aufgrund des günstigen Zuschnitts ihrer Wohnung die meisten Möbel aus ihrem Haus im Rumbachtal mitnehmen. Nur ihre alte Küche ließ sie zurück. Zwei Bücherregale und ihre Schreibtischecke ließ sie aufgrund der Dachschrägen in ihrer neuen Wohnung neu anfertigen. Ein Aufzug und ein ebenerdiger Hauszugang bescheren Sommer einen barrierefreien Zugang zu ihrer Wohnung. Dort hat sich die in Goslar geborene Wahl-Mülheimerin auch ein barrierefreies Bad einrichten lassen. Allerdings fallen im Flur ihrer Wohnung zwei Stufen auf, die der alten Architektur des ehemaligen städtischen Kunstmuseums geschuldet sind.

Ironie der Geschichte. Die ehemalige Vorsitzende des Kulturausschusses wohnt heute in den ehemaligen Magazinräumen des alten städtischen Kunstmuseums. Doch die beiden Stufen kann Sommer mit zwei Haltegriffen und bei Bedarf auch mit einer Rampe barrierefrei überwinden.

Tut es der Kulturliebhaberin nicht in der Seele weh, dass mit dem ehemaligen Stadtbad und dem ehemaligen Kunstmuseum öffentliche Räume in private Wohnräume umgewandelt worden sind. "Nein", betont die ehemalige Ratsfrau. Und begründet das so: "Das 1994 in die Alte Post umgezogene Kunstmuseum der Stadt und das 1998 aus technischen und finanziellen Gründen geschlossene Stadtbad hatten dafür gesorgt, dass sich das vor mehr als 100 Jahren mit Geldern der Familie Thyssen errichtete Ursprungsgebäude in seiner damaligen Funktion erübrigt hatte. Deshalb brauchte es eine neue sinnvolle Nutzung. Außerdem habe ich mich damals nicht umsonst für ein neues Kunstmuseum mit Klimaanlage eingesetzt."

Dieser Text erschien am 11. Dezember 2018 im Lokalkompass der Mülheimer Woche

Dienstag, 11. Dezember 2018

Wie im Wilden Westen

"Mama sagt: Nun wird es Zeit, du brauchst 'nen Mann. Und zwar noch heut. Nimm gleich den von nebenan, denn der ist bei der Bundesbahn." So sang Gitte Henning 1963, als die Deutsche Bahn noch ein Staatsbetrieb war. Damals war auf die Bundesbahn noch Verlass und die Pünktlichkeit ihrer Züge ein ehernes Gesetz. Mehr als ein halbes Jahrhundert und eine Privatisierung später, ist davon nichts mehr geblieben. Wer als Berufspendler mit der Deutschen Bahn unterwegs sein muss, weiß davon ein Klagelied zu singen. Sicher. Die Bahn kommt. Nur wann? Das ist die Frage, die man sich als Pendler immer wieder stellen muss, während man am Bahnsteig wartet und friert und sich die nächste Entschuldigung für seine Verspätung zurecht legt oder mit sich selbst  verhandelt, ob man im Interesse der Pünktlichkeit auf die teure Mobilitätsalternative Taxi umsteigen soll. Jeder Handwerker, der an seiner Baustelle fuscht, muss mit Lohnabzug oder Regressansprüchen rechnen. Nur die Vorstände der Deutschen Bahn bekommen weiter ihre unverdient hohen Bezüge und die Eisenbahner-Gewerkschaft fordert mit einem Streik auf Kosten ihrer Fahrgäste erst mal einen kräftigen Schluck aus der Lohnpulle, ehe sie auch nur ein Wort darüber verlieren, wie sie die Arbeitsbedingungen und die Dienstleistung der Deutschen Bahn verbessern wollen. Da versteht man, dass Gitte Henning keinen Mann von der Bundesbahn, sondern lieber einen Cowboy haben wollte, der im Zweifel auf sein schnelles Pferd zurückgreifen konnte, um sein Ziel pünktlich zu erreichen und zur Not seinen berechtigten Forderungen mit einem Colt Nachdruck verleihen und Wegelagerern einen Strich durch ihre Rechnung zu machen.
Dieser Text erschien am 11. Dezember 2018 in der NRZ

Montag, 10. Dezember 2018

Am Puls der Zeit

Jetzt weiß ich auch, warum die Grünen immer so tolle Umfrage- und Wahlergebnisse haben. Sie haben einfach den Finger am Puls der Zeit. Den jüngsten Beweis dafür lieferte jetzt die stellvertretende Vorsitzende der NRW-Landtagsfraktion, Josefine Paul. Die Politikerin, die sich als Historikerin mit historischen und legendären Gestalten auskennt, fordert die Abschaffung des Knecht Ruprecht. Der Mann, der ungezogenen Kindern mit Strafe drohe, sei einfach nicht mehr zeitgemäß. Just am Samstag durfte ich in Broich eine Nikolausfeier, ohne Knecht Ruprecht, erleben. Ob die Veranstalter sich den Rat der Grünen-Politikerin zu Herzen genommen haben, oder ob der ungeliebte strenge Mann einfach nur der Erkältungswelle zum Opfer gefallen war, ließ sich nicht herausfinden. Allerdings war der unbegleitete Nikolaus auch so Manns genug, um einem dann auch reumütigen Knirps klar zu machen, dass er ihm nur dann die gut gefüllte Nikolaustüte aushändigen werde, wenn er künftig seine Schwester nicht mehr hauen und an den Haaren ziehen werde. Da wurde dem reifen Knirps im Publikum klar, dass sich so manche kindliche Untugenden über die Generationen hinweg im Goldenen Buch des Nikolaus' zu halten scheinen, ob mit oder ohne Knecht Ruprecht. Dennoch würde man so manchem ungezogenen Menschenkind, das seinen Mitmenschen generationsübergreifend das Leben zur Hölle macht, den regelmäßigen Besuch von Knecht Ruprecht wünschen.

Dieser Text erschien am 10. Dezember 2018 in der NRZ

Samstag, 8. Dezember 2018

Lichtblicke im Advent

Es gibt sie noch, die Lichtblicke in der Innenstadt. Gerade dann, wenn alle Marktstände aufgehoben, alle Weihnachtreffhütten und Geschäfte geschlossen sind, macht sich in der Stadtmitte eine besonders besinnliche Stimmung bereit, die dem Advent angemessen ist. Denn die Beleuchtung, die Peter Stermann und seine Kollegen von der Mülheimer Stadtmarketing- und Tourismusgesellschaft MST installiert haben, entfaltet als Licht in der Dunkelheit in den späten 
Abendstunden ihre erhellende Wirkung auf das Gemüt des Flaneurs, der wie der Weihnachtsengel auf Tante Millas Christbaumspitze in Heinrich Bölls Satire "Nicht nur zur Weihnachtszeit" ausrufen möchte: "Friede!" Eigentlich schade, dass es solche abendliche Lichtblicke in der Stadtmitte nur während der Adventszeit gibt. Aber danach müssen wir wohl wieder selbst verstärkt für die Erhellung, der Innenstadt sorgen, in dem wir zum Beispiel nicht im Netz oder im auswärtigen Einkaufszentrum auf der grünen Wiese, sondern bei den Einzelhändlern unser Geld ausgeben, die ihre Steuern in unserer Stadt bezahlen und damit nicht nur unsere Innenstadt am Laufen und am Leben halten.

Dieser Text erschien am 8. Dezember 2018 in der NRZ

Freitag, 7. Dezember 2018

Quo vadis Pflege?

Schon heute fehlen nach Angaben der Bundesregierung in Deutschland 25.000 Pflegefachkräfte. Gleichzeitig werden 68 Prozent der derzeit 3 Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland in ihrer Familie von Angehörigen gepflegt. Der Pflegebedarf wächst mit der Alterung unserer Gesellschaft. In Mülheim an der Ruhr sind fast 30 % der Menschen älter als 60 Jahre. Dass viele Menschen bis ins hohe Alter aktiv und sehr oft bürgerschaftlich engagiert sind, ist für unsere Stadt ein Glücksfall. Gleichzeitig stellt die Versorgung hochaltriger Menschen durch eine gute Altenpflege alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Das Wort vom Pflegenotstand macht die Runde. Es fehlen überall im Land Fachkräfte, die diese Versorgung übernehmen. Die Aktiven der Dialog-Offensive Pflege, das Mülheimer Bündnis der Menschen, die sich für die Würde und Lebensqualität Pflegebedürftiger und der sie Pflegenden einsetzt, lädt am 12. Dezember in der Zeit von 10 bis 16 Uhr in den Altenhof an der Kaiserstraße ein, sich gemeinsam zu diesem Thema zu beraten. Was an diesem Tag stattfinden wird, erläutert Jörg Marx, Sozialplaner und Projektentwickler im Sozialamt der Stadt, der die Dialog-Offensive Pflege von Beginn an begleitet.
 
Herr Marx, wen wollen Sie mit Ihrem Fachtag zum Thema Fachkräftemangel in der Pflege ansprechen?
Eingeladen sind pflegebedürftige Menschen und Menschen die hauptberuflich oder als Angehörige pflegen, aber auch alle, die an dem Thema interessiert sind.
Warum sollte man zu Ihrem Fachtag kommen?
Wir möchten mit den Teilnehmenden Ideen sammeln und nach Lösungen suchen, was sich in Sachen Pflege verändern muss, damit es allen Beteiligten besser geht. Wir fragen uns: „Wie werden wir in Mülheim dem enormen Pflegebedarf gerecht?“ Das Ziel besteht darin, gemeinsam tragfähige Lösungen für unsere Stadt zu finden und noch mehr Menschen in unsere Dialog-Offensive Pflege einzuladen.
Wer steht hinter der Dialog-Offensive Pflege und was ist ihr Ziel?
Die 2010 gegründete Dialog-Offensive Pflege ist eine Initiative von Mülheimer Bürgerinnen und Bürgern sowie Pflege-Profis. Unser Ziel ist der menschenwürdige Umgang mit Pflegebedürftigen, ihren Angehörigen, ehrenamtlich Tätigen und professionell Pflegenden. Die Dialog-Offensive Pflege ist aus der Kommunalen Konferenz für Alter und Pflege hervorgegangen und agiert eigenständig. Sie möchte dafür sorgen, dass die Menschenwürde und die Lebensqualität von Pflegenden und Pflegebedürftigen gewahrt bleibt.
Wer ist der Kooperationspartner und Ko-Gastgeber der Dialog-Offensive beim Pflegefachtag?
Der Verein Wir pflegen NRW e.V. ist eine Selbsthilfeorganisation und Interessenvertretung für pflegende Angehörige in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam wollen die Mitglieder des Vereins die Anliegen der pflegenden Angehörigen in die Pflegegremien und an die Politik tragen, um ihre Rechte zur Unterstützung in der Familienpflege zu stärken. Der Verein sagt zurecht: Pflegende Angehörige haben ein Recht auf mehr Anerkennung ihrer Leistungen in allen gesellschaftlichen und politischen Bereichen.
Was macht Sie und ihre Mitstreiter so sicher, dass man auf kommunaler Ebene dem Fachkräfteproblem begegnen kann?
Viele Menschen weichen aus verständlichen Gründen diesem schwierigen Thema aus oder haben Angst davor, sich damit zu befassen. Die Menschen, die sich mit uns für eine menschenwürdige Pflege einsetzen sind mutig und zuversichtlich und sehen die Chancen die wir haben, wenn wir uns gemeinsam für ein selbstbestimmtes Leben im Alter einsetzen. Sie verschließen nicht die Augen und ducken sich nicht weg. Das, was wir selbst tun können, um die Attraktivität und Anerkennung der Pflegeberufe zu stärken, wollen wir gemeinsam tun und nicht tatenlos darauf warten, bis sich diejenigen bewegen, die hierzu von Amts- oder Berufswegen verpflichtet sind. Unser Ziel ist es ja auch, dass wir uns an diesem Fachtag gegenseitig stärken und ermutigen, in dem wir uns persönlich kennenlernen und damit erfahren, wie es den jeweils anderen geht. Ich wünsche mir, dass am 12.12. viele kommen und wir lebhaft und voller Zuversicht ins Gespräch kommen. Frei nach dem Motto „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!“.
Lokalkompass & Mülheimer Woche, 6. Dezember 2018

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Neue Stadtteilmanagerin für Eppinghofen

Die 26-jährige Geografin Lena Spörl ist neue Stadtteilmanagerin in Eppinghofen. Damit tritt die gebürtige Fränkin die Nachfolge Alexander Grüter. "Dass die vorhandenen Netzwerke und Projekte weiterhin so gut funktionieren und vielleicht auch noch ausgebaut werden können", hat sich die Neue im Stadtteilbüro an der Heißener Straße 16-18 vorgenommen.
So ganz neu ist Spörl in Eppinghofen gar nicht. Denn sie lebt mit ihrem Freund, den sie während des Studiums in Bayreuth kennen lernte, bereits seit 2015 in Mülheim. Außerdem hat sie sich im Rahmen eines Praktikums und im Rahmen ihrer Examensarbeit mit der multikulturellem Stadtteil Eppinghofen und dem Bild, dass sich die Mülheimer in und außerhalb des Nordstadtviertels von Eppinghofen machen, auseinandergesetzt.
"Eppinghofen hat ein Müllproblem, dass aber bereits entschärft werden konnte, wird aber auch mit seinem Einzelhandel und seiner Gastronomie als vielfältiger Stadtteil wahrgenommen", beschreibt Spoerl den Spannungsbogen im Bild von Eppinghofen. Der neuen Stadteilmanagerin, die zurzeit vor allem tingelt, klingelt und Klinken putzt, um an die guten Kontakte ihrer Vorgängerin anzuknüpfen, gefällt vor allem das Dichterviertel "mit seinen vielen Häusern aus der Gründerzeit." Doch noch besser als die Architektur, gefallen Spörl "die Menschen in Eppinghofen, die immer wieder gerne bereit sind sich für ihren Stadtteil einzusetzen und mit anzupacken.
In dieser Woche hat sie im Stadtteilbüro an der Heißener Straße bereits ein erstes Interessenten-Gespräch zum Thema Bürgergärten geführt. Und in der kommenden Woche stehen ein Eltern-Kind-Frühstück und ein erstes Vorbereitungsgespräch für die im kommenden Frühjahr geplante Epinghofer Werkstattwoche statt.
Immer wieder mittwochs nimmt sich Lena Spörl von 11 bis 13 Uhr Zeit, um die Anliegen der Menschen aufzunehmen und zu bearbeiten. Erreichbar ist Lena Spörl, die in ihrer Freizeit gerne Postkarten aus aller Herren Länder verschickt oder selbst bekommt, per Mail an: lena.spoerl@muelhim.ruhr.de oder unter ihrer Rufnummer: 0208-455-5192.
Dieser Text erschien am 6. Dezember 2018 im Lokalkompass der Mülheimer Woche

Ein Platz für den Kaiser

Als Parkplatz bleibt der Kaiserplatz in der Mitte Mülheim unter seinen Möglichkeiten, entspricht aber in seiner Funktion einer Stadt mit 174...